Wow! Seit neuestem hören wir ausschließlich Radio über's Internet. Und zwar mit diesem schicken Teil:
Unser analoger Radio-Hifi-Baustein hat schon seit langem das Zeitliche gesegnet. Überbrückt habe ich diese "radiolose" Zeit (ich bin ein großer Fan der Sendung "Leute" auf SWR1) mit meinem MacBook, das ich dann immer umständlich an unsere Mehrfachsteckdose neben dem TV anschließen musste (Kindersicherung!), mit fürchterlichem Sound ... aber es geht, wenn man sich nicht sicher ist, was nun an die Stelle des uralten Radio-Bausteins treten soll. Diese Überlegung hat sage und schreibe beinahe 1 Jahr gedauert. Soviel zu meiner Entscheidungsfreudigkeit.
Tiv.oli stand ja ganz lange ganz weit oben. Nachteil: unpraktisch und wir hätten unsere alten aber immer noch sauguten Boxen in den Müll werfen können. So ein Solo-Internetradio, das verloren auf dem Regal rumsteht kam gar nicht in Frage, da hässlich. Also dann eine neue komplette, aber kompakte Stereoanlage (die ungefähr ein Viertel der Größe unserer alten Anlage hat). Aber welche und auch hier: alte Boxen ade.
Gestern schleppte ich mich schließlich widerwillig in den Elektro-Großmarkt vor Ort, den ich eigentlich boykottieren wollte (wegen der immer bescheuerter werdenden Werbekampagnen. Die letzte Kampagne hat an Scheußlichkeit alles getoppt ... aber das ist ein anderes Thema), aber es ist ja so praktisch; landete aber zuerst in der Digitalkameraabteilung, wo ich eine besonders fundierte Beratung über meine potenzielle neue Spiegelreflexkamera (nur im Traum, haha) bekam (ich weiß nun, welches Modell ich mir im Traum wünschen darf), wagte dann aber den Sprung in die Stereoanlagenabteilung, ahnend, das ich auch dieses Mal wieder mit leeren Händen, aber wieder neuen Ideen im Kopf heim gehen würde.
Pustekuchen! Auch hier wieder eine äußerst nette Beratung (das war ich in dieser Form von diesem Einkaufsgeschäft nicht gewohnt) und ich bin am Den.on RC.D-N7 hängen geblieben. Voll schick, voll kompatibel zu unseren alten Boxen, mit Docking-Station für den IP.od und voll tolle Auswahl an Radiostationen auf der ganzen Welt. Mit brilliantem Klang. Gestern Nacht habe ich schon meinem geliebten Alternative-Radiosender aus Oregon, West Coast namens KRNK, in voller Stereoqualität lauschen dürfen. Zukunft, Du hast in unserem Wohnzimmer Einzug gehalten.
30.12.11
06.12.11
In bed with croco ...
Der Schlafi wurde übrigens nonstop 10 Tage lang nachts getragen. Und ist heißgeliebt. Wie schön!
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04.12.11
Initiative Sonntagssüß: (Jumbo-)Dominosteine
25.10.11
Etwas aus GirAffen machen!
Das war heute das Motto unseres vollständig in der Wohnung verbrachten Nachmittags. Die Tochter sollte nicht raus in die Kälte, weil sie sich ein Blasenentzündung zugezogen hat. Also wagte ich das Experiment *Nähen trotz anwesender, wacher Zwillinge*.
Der Sohn durfte das Overlock-Pedal bedienen, was erstaunlich gut funktionierte und Fräulein F. assistierte mir beim Faden abschneiden und Nähutensilien reichen. Die ganze Familie liebt diesen neuen Schlafanzug. Fanny durfte sich den Stoff im Internet selbst aussuchen. S. muss leider noch warten, denn sein auserwählter Stoff hat leider Lieferverzögerung ... ja richtig, er wünscht sich einen Krokodilsschlafi mit Pieps.
Stoff: GirAffe von Hamburger Liebe
Schnitt: Ottobre 5/2010
24.10.11
Glücksbringermützen
Ich konnte mich nicht entscheiden. Deshalb habe ich mir und den Kindern gleich drei Farbvarianten des Glücksklee-Stoffes gegönnt ... Als erstes mussten neue Wintermützen her, in unserem Mützen-Lieblingsschnitt. Der Rest wird wohl zu neuen Shirts verarbeitet. Ich bin bereits mehrmals auf die neuen Klee-Mützen angesprochen worden. Kein Wunder, denn Stoff und Schnitt sind glücklich machend.
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17.10.11
Mariluz
Das ist Fannys neuer Übergangsmantel: genäht aus einem funky Feincord, gefüttert mit kuscheligem dunkelrotem Polarvlies, der noch in einer meiner Stoff-Vorratskisten lagerte. Es war noch genügend Stoff übrig für die Mütze zum Mantel (einmal mehr inspiriert durch die Hamburger Liebe).
Manchmal zieht meine Tochter die Mütze sogar auf, jedoch weitaus seltener als ich mir das vorgestellt habe ...
Gemeinsam getragen mit einer erst kürzlich genähten Cordhose (noch kein Bild vorhanden), die einen sehr weiten Schnitt hat und eigentlich für den Sohn gedacht war, sieht Fanny ein bisschen aus wie ein kleiner Strolch aus den 20er Jahren (erinnert sich noch jemand an die schwarz-weiß Sendung im TV der 70er Jahre?). Sehr burschikos und Lausbub-mäßig und sehr knuffig.
Die Eulentasche habe ich schon vor einer ganzen Weile auf Fannys speziellen Wunsch hin genäht. Der Schnitt stammt von Bettina Bruder, und wäre die ganze Appliziererei nicht so aufwändig, dann würde ich mit der Tasche wohl in Serie gehen :-).
Stoff: Hilco (Cord) und Stoff & Stil (Polarvlies)
Schnitt: Mariluz von farbenmix
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03.10.11
Ein letztes Mal ...
... haben wir heute den Sommer ausgiebig genossen. Wir waren auf meinem Lieblingsberg auf der Schwäbischen Alb und haben...
... Blumen gepflückt und ...
... vergeblich versucht den Maulwurf auszubuddeln und ...
... Rote Würste über dem Feuer gebraten und ...
... die Aussicht genossen und ...
... Boule gespielt und ...
... Luxus-Jägerhochsitze erklommen und...
... faul im Schatten gelagert, denn in der Sonne war's auf Dauer viel zu warm und ...
... uns gegenseitig die Welt erklärt.
Seit Jahren liebe ich es auf den Filsenberg zu gehen, sei es völlig verkatert an Neujahr in eisiger Kälte, alleine zeichnend im Hochsommer oder Orchideen bewundernd kurz vor der ersten Mahd, wandernd mit Freunden oder dem Liebsten oder radelnd in Studentenzeiten oder am Aussichtspunkt philosophierend bei einer Flasche Wein die laue Sommernacht genießen.
Heute war also Premiere in ganz besonderer Hinsicht: zum ersten Mal gemeinsam mit unseren Kindern waren wir dort oben und haben den fantastischen Spätsommer genossen, mit allem was dazu gehört. Unseren beiden "Großen" hat's gefallen und das nächste Mal werden wir wohl ein Kosmos-Pflanzen-Bestimmbuch dabei haben. Habt ihr auch einen Lieblingsort, an den ihr immer wieder gerne "zurückkehrt"?
Der Herbst darf jetzt kommen, oder?
25.09.11
Mandarinentorte mit Weiße-Mäuse-Füllung
Huhu, ein kleiner Wink aus dem Off.
Ich könnte euch jetzt Bilder von Zwiebelkuchen, Schneewittchentorte oder Zwetschgenkuchen zeigen, denn die standen alle gestern bei uns auf dem Speiseplan (noch dazu waren No. 2 und 3 von mir selbstgebacken) aber die folgende Torte ist an Originalität kaum zu überbieten:
Ich könnte euch jetzt Bilder von Zwiebelkuchen, Schneewittchentorte oder Zwetschgenkuchen zeigen, denn die standen alle gestern bei uns auf dem Speiseplan (noch dazu waren No. 2 und 3 von mir selbstgebacken) aber die folgende Torte ist an Originalität kaum zu überbieten:
Eine aus Gummibärchen, Mandarinenfruchtgummi und weißen Mäusen geschichtete Torte, die, sobald sie den beiden Geburtstagskindern überreicht wurde, der heiß ersehnten Schneewittchentorte schlagartig den ersten Rang bei der Samstagssüß-Hitparade streitig machte. Die anwesenden Kinder wollten fortan NUR noch von diesem Kuchen naschen ... tststs ... und dafür stelle ich mich stundenlang in die Küche.
Womit ich beim dieser Tage alles beherrschenden Thema angelangt bin: gestern sind unsere beiden Schätze vier Jahre alt geworden. Wow! Schon vier Jahre ist das her, dass ich mit zwei kleinen Bündeln im Arm auf die Station geschoben wurde. Alles noch völlig ungewohnt und unklar, was die Zukunft bringen wird. Nun gehen die zwei schon ein Jahr lang in den Kindergarten, sprechen wie "ein Buch" (vor allem der weibliche Teil des Duos kaut mir regelrecht das Ohr ab), fahren Fahrrad (hier ist der männliche Teil eindeutig der Fanatischere ... das liegt in der Form auch in der Familie :-)), sind Wasserratten und haben richtig gute Freunde.
Das Tolle: es wird immer besser mit den Beiden! Ich genieße die zunehmende Selbständigkeit meiner Kinder, ihre Ausführungen über Drachen, Eisenbahnen, Rechenarten, Katzen, Nachbarn und so weiter und so fort bringen mich oft zum Lachen und die gemeinsam verbrachte Zeit macht Spaß (das war früher nicht immer so).
Heute werden wir noch eine kleine Fahrradtour unternehmen, denn zum Geburtstag gab's brandneue Fahrräder (und somit hat das allererste Prinze.ssin Lil.lifee-Produkt Einzug in unseren Haushalt gehalten, *örks*, die Tochter hat sich so ein Rad inbrünstig gewünscht), und dann heißt's für mich wieder Teig rühren und backen für den zweiten Teil der großen Sause: Geburtstagsparty im Kindi und großer Kindergeburtstag am Nachmittag. Mit Checkliste, Reise nach Jerusalem, Bobbycar-Rennen und abschließender Überreichung einer Urkunde an jedes Kind ... und danach bin ich reif für die Insel. Dorthin, und zwar auf die Britische, geht es übrigens im nächsten Sommer, wenn alles gut läuft. Aber das ist ein anderes Kapitel.
Und nun entschwinde ich wieder ins Off, zumindest solange hier weiterhin Kindergeburtstag stattfindet.
27.07.11
Pause
Momentan kämpfen wir hier an vielen Baustellen gleichzeitig: im Garten wird viel reif und das muss verarbeitet werden, der Wohnungsneubau fordert viel Arbeit mit Planungen aller Art und zahlreiche Gespräche mit den Handwerkern, der Nachwuchs will selbstverständlich auch nicht vernachlässigt werden, mein Nebenjob bei der Kirche muss untergebracht werden und der DaWanda-Shop braucht dringend Nachschub. Außerdem, und das ist der Knackpunkt, arbeite ich seit Mai wieder halbtags in der Agentur. Die Vormittage sind nun verbucht und Erledigungen aller Art werden auf Abends oder aufs Wochenende verschoben.
Fazit: es fällt mir schwer, aber ich habe keine Zeit mehr dafür - es wird hier im Blog vorerst nicht mehr weiter gehen. Irgendwann wird sich die Lage wieder entspannen und ich gehe wieder auf Sendung. Bis hoffentlich bald!
18.07.11
Mit Lorelei zum Schwimmen
Kaum zu glauben, dass wir noch gestern in sommerlich luftiger Kleidung ins Freibad marschiert sind. Heute war ja eher Vlies und lange Hose angesagt. Und: man sollte öfter die Arbeit Arbeit sein lassen und kurzentschlossen einen faulen Nachmittag verbringen. Fanny hat diesen teils im Badeanzug und teils in ihrem neuen Sommerkleid verbracht.
Der Schnitt Lorelei ist oberklasse und ich werde ihn sicher einmal wieder aus der Schnittekiste hervorholen. Die Stoffe sind alle von Hil.co – überraschender- und erfreulicherweise hat Hil.co den genialen Äpfelchenstoff wieder im Programm.
Der Schnitt Lorelei ist oberklasse und ich werde ihn sicher einmal wieder aus der Schnittekiste hervorholen. Die Stoffe sind alle von Hil.co – überraschender- und erfreulicherweise hat Hil.co den genialen Äpfelchenstoff wieder im Programm.
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16.07.11
04.07.11
(Nicht mehr so ganz) Neues aus dem Nähzimmer
Da nähe ich und nähe ich, aber bringe es nicht fertig die neuen Kleider für Fanny und Simon zu zeigen.
Beginnen wir mit dem neuen Röckchen für Fanny: gefertigt aus dem Erdbeerstreichelstöffchen von Riley Blake nach dem Zucka-Schnitt von Farbenmix. Letztes Jahr habe ich diesen Schnitt bereits ausprobiert, und ich finde ihn einfach wunderbar.
Beginnen wir mit dem neuen Röckchen für Fanny: gefertigt aus dem Erdbeerstreichelstöffchen von Riley Blake nach dem Zucka-Schnitt von Farbenmix. Letztes Jahr habe ich diesen Schnitt bereits ausprobiert, und ich finde ihn einfach wunderbar.
Auf dem Bild ist der Rock nicht mehr taufrisch, sondern bereits einmal getragen – meine Tochter konnte es einfach nicht erwarten, das neue Teil anzuziehen ...
Weiter geht's mit dem Hemd aus einem japanischen Baumwollstoff von Daiwabo. Der Stoff hat eine traumhafte Qualität ist ganz leicht und fühlt sich sehr angenehm an. Simon hat sich die vergangenen Wochen geweigert, das Hemd anzuziehen, aber steter Tropfen höhlt den Stein ... gestern war dann Premiere, und ich hatte schon gedacht ich werde das Teil ungetragen auf dem Kleiderbazar verhökern.
Schon lange fertig ist für meine Tochter eine sommerliche Kombi, bestehend aus einem T-Shirt (Schnitt aus der letzten Ottobre) und einer Raffhose (Schnitt Ivy). Die Kombi wird gerne und häufig getragen. Die Stoffe sind alle von Hil.co.
Zu guter Letzt zeige ich ein neues Shirt für den Sohn, gefertigt aus lauter Stoffresten. Auf dem Bild ist es schon verkleckert, die Flecken müsst ihr euch wegdenken. Fanny möchte auch so ein T-Shirt ... und Simon möchte auch einen Rock genäht bekommen. Die Arbeit geht also nicht aus *lach*.
Ich wünsche euch einen schönen sommerlichen Montag. Wir werden uns heute Mittag in sämtliche Fluten stürzen, die das Babyplanschbecken des örtlichen Freibads zu bieten hat. Die Kinder wissen noch gar nichts von ihrem Glück, werden diesen Plan aber lauthals begrüßen, da bin ich mir zu 100 % sicher.
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03.07.11
Rhabarberkuchen
Rhabarber sollte man nur bis Johanni (das war am 24.6.) ernten, denn später, so sagt der Volksmund, sei er ungenießbar. Dieses Jahr mache ich eine Ausnahme und hoffe, dass der Oxalsäuregehalt in den jüngsten Stangen nicht allzu hoch ist (einer der Gründe für die Johanni-Deadline), und der Kuchen so wie immer lecker schmeckt. Das Rezept kommt von hier und hat es in mein festes Kuchenrepertoire geschafft. Denn auf Rhabarberkuchen gehört ein Baiser, gell?
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30.06.11
Küchenplanung
Der Rohbau unserer neuen Stadtwohnung steht. Und wir machen uns Gedanken über die Art des Parketts, Badausstattung, Fliesenfarben und über unsere neue Küche. Vor Monaten hatte ich hier geschrieben, wie sehr ich mich schon auf die Planung unserer neuen Küche freue. Nach mehreren Beratungsgesprächen in diversen Küchenstudios kam die Ernüchterung. So eine Einbauküche ist verdammt teuer und bei einem begrenzten Budget wie wir es haben, ist der gestalterische Spielraum nicht sehr groß. Und die Aussicht, vom Sofa aus Tag für Tag eine 08/15 Küche im Blick zu haben, ist nicht besonders erquickend.
Aber heute Abend dann ein Lichtblick: der Tipp kam von einer Freundin aus dem Oberland, ein Bekannter von ihr hätte eine Schreinerei in Stuttgart, mit einem Schwerpunkt auf Küchenplanung. Unter dem Namen Stadtnomaden plant ein sympathisches 2-Personen-Team u.a. wunderschöne moderne Küchen, die genau unseren Geschmack treffen. Wir können den ersten Entwurf kaum erwarten, und hoffen den Auftrag an die beiden netten Stadtnomaden vergeben zu können :-). Stay tuned ...
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Bauherren
26.06.11
Unser Dauerbrenner: Sauerkirschmarmelade
Sauerkirschmarmelade habe ich in der Studentenzeit, die schon eine Ewigkeit zurückzuliegen scheint, lieben gelernt. Neben unserem Haus, ein wildromantischer Bau mit Veranda, Holzdielen, einer Dusche, die man vor dem Duschgang erst 15 Minuten lang "aufheizen" musste und dem weltschönsten Terrazzo-Boden in der Küche (wieso wird dieser Boden eigentlich heutzutage so gar nicht mehr geschätzt?) *wink zu Frau Maultasche*, wuchs ein riesiger Sauerkirschbaum. Die Kirschen haben wir gerne vom Zimmerfenster aus im Dachgeschoss gepflückt. Und daraus Marmelade gekocht.
Wann immer ich seitdem die Gelegenheit habe an Sauerkirschen zu kommen, stelle ich daraus meinen zweitliebsten Brotaufstrich, nach Quittengelee, her. Fiel letztes Jahr die Kirschernte eher mau aus, so können wir heuer wieder aus dem Vollen schöpfen. Glücklicherweise, denn das vergangene Jahr mussten wir ohne die Marmelade auskommen. So wurde heute mühevoll von den Kindern und mir, Kirschlein um Kirschlein entkernt, um von ca. 1,5 kg Kirschfleisch die Marmelade zu kochen. Wir freuen uns schon sehr auf's Frühstück morgen, denn dann wird das frisch Eingekochte zum ersten Mal gekostet.
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19.06.11
Feliz
Obwohl das Kleid "Feliz" total alltagsuntauglich ist, und auch keine Einschulung, Hochzeit oder sonst ein großes Fest vor der Tür steht, musste ich dieses Kleid nun wirklich einmal nähen. Seit ich den Schnitt letztes Jahr bestellt habe, habe ich mich darauf gefreut ihn das erste Mal auszuprobieren.
Ich bin gleich in die "Vollen" gegangen und habe den Saum des Unterkleids mit einem Volant versehen, außerdem hat auch die Rückseite ein paar der gekräuselten Stoffbahnen abbekommen. Fazit 1: Nie mehr werde ich Volants in dieser Fülle ohne den "Kräuselnähfuß" von Pfaff fabrizieren, nie, nie mehr! Der besagte Fuß steht sowieso schon lange ganz weit oben auf meiner Wunschliste...
Die Herstellung dieses Kleids benötigte sehr viel Zeit. Umso erfreulicher ist es, dass Fanny ihr neues Kleid liebt. Es ist ein richtiges Prinzessinnenkleid. Noch ist es etwas zu groß, v.a. rutscht der eine Träger immer von der Schulter. Eigentlich sollte ich die Feliz deshalb nochmals auftrennen, aber dazu habe ich keine Lust und hoffe, dass sich dieses Problem im nächsten Sommer von alleine gelöst hat.
Ich bin gleich in die "Vollen" gegangen und habe den Saum des Unterkleids mit einem Volant versehen, außerdem hat auch die Rückseite ein paar der gekräuselten Stoffbahnen abbekommen. Fazit 1: Nie mehr werde ich Volants in dieser Fülle ohne den "Kräuselnähfuß" von Pfaff fabrizieren, nie, nie mehr! Der besagte Fuß steht sowieso schon lange ganz weit oben auf meiner Wunschliste...
Die Herstellung dieses Kleids benötigte sehr viel Zeit. Umso erfreulicher ist es, dass Fanny ihr neues Kleid liebt. Es ist ein richtiges Prinzessinnenkleid. Noch ist es etwas zu groß, v.a. rutscht der eine Träger immer von der Schulter. Eigentlich sollte ich die Feliz deshalb nochmals auftrennen, aber dazu habe ich keine Lust und hoffe, dass sich dieses Problem im nächsten Sommer von alleine gelöst hat.
Fazit 2: Das Kleid, und auch vor allem die Volants, verschlingt Unmengen an Stoff und ist deshalb auch etwas zu schwer für schwülwarme Sommertage.
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17.06.11
Total beknackt!
Auf Anraten meines Hautarztes soll ich das "Grüne für die nächste Zeit" meiden. Mit "das Grüne" meint er unseren Garten im Besonderen und Wiesen und Wälder im Allgemeinen.
Nachdem sich auf meinem Oberkörper ein fieser Ausschlag samt noch fieserem Juckreiz breit gemacht hat, entschloss ich mich schließlich einen Dottore aufzusuchen. Sein Verdacht: ich wurde Opfer einer Grasmilben-Attacke, auf die ich wohl eine ausgeprägte allergische Reaktion zeige. Für diese Art von Allergie gibt es sogar einen Fachbegriff: die Stuttgarter Krankheit. Da bleibt mir glatt die Spucke weg.
Die Grasmilbenstiche habe ich mir mit großer Wahrscheinlichkeit in unserem Garten geholt ... entweder ich meide nun unser Stückle oder begebe mich nur noch mit Gummistiefeln und abgeklebten Langarmshirts dort hin. Das ist soooo besch#####!
Recherchen im Internet ergaben, dass Grasmilben eine trockene Witterung schätzen, sich aber durch häufigen Grasschnitt gestört fühlen. Punkt 1 hatten wir ja zur Genüge, Punkt 2 tun wir nicht.
Morgen wollen wir einen Ausflug auf die Schwäbische Alb unternehmen. Ich starte damit quasi einen Versuchsballon ... ich möchte mir einfach nicht das Draußensein verbieten lassen von diesen blöden Viechern.
Nachdem sich auf meinem Oberkörper ein fieser Ausschlag samt noch fieserem Juckreiz breit gemacht hat, entschloss ich mich schließlich einen Dottore aufzusuchen. Sein Verdacht: ich wurde Opfer einer Grasmilben-Attacke, auf die ich wohl eine ausgeprägte allergische Reaktion zeige. Für diese Art von Allergie gibt es sogar einen Fachbegriff: die Stuttgarter Krankheit. Da bleibt mir glatt die Spucke weg.
Die Grasmilbenstiche habe ich mir mit großer Wahrscheinlichkeit in unserem Garten geholt ... entweder ich meide nun unser Stückle oder begebe mich nur noch mit Gummistiefeln und abgeklebten Langarmshirts dort hin. Das ist soooo besch#####!
Recherchen im Internet ergaben, dass Grasmilben eine trockene Witterung schätzen, sich aber durch häufigen Grasschnitt gestört fühlen. Punkt 1 hatten wir ja zur Genüge, Punkt 2 tun wir nicht.
Morgen wollen wir einen Ausflug auf die Schwäbische Alb unternehmen. Ich starte damit quasi einen Versuchsballon ... ich möchte mir einfach nicht das Draußensein verbieten lassen von diesen blöden Viechern.
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12.06.11
12 von 12 (Juni)
Wie beinahe jeden Sonntag, hatte ich heute morgen Mesnerdienst (Mesner = Küster, für die norddeutsche Leserschaft :-)). Am Pfingstsonntag gehören selbstredend Pfingstrosen auf den Altar. Es war gar nicht so leicht die Blumen aufzutreiben, denn weil Pfingsten dieses Jahr so spät ist, sind viele Pfingstrosen schon verblüht.
Zum sonntäglichen Dienst gehört auch das "Lieder stecken".
Und die Vorbereitung des Abendmahls. Alles ist vorbereitet, der Gottesdienst kann beginnen ...
... mit Glockengeläut. Zu meinen Aufgaben gehört unter anderem das Läuten der Glocke. Jedes Mal wieder ein Erlebnis.
Wieder zuhause ist die männliche Hälfte der Familie schon eifrig beim Pizza backen.
Und: Trara – Fanny darf zum ersten Mal ihr beinahe fertiges "Partykleid" anprobieren. Sie liebt es und fühlt sich darin wie eine Prinzessin. Dem Kleid (Schnitt: Feliz) werde ich noch ein ausführliches Posting widmen ;-).
Heute Mittag hatten wir Freunde u.a. zum Kaffee trinken in unseren Garten eingeladen. Das heutige Sonntagssüß also integriert ins 12 von 12: Carrot Cake à la Dana von made. Nicht ganz mein Fall, aber den Gästen hat's geschmeckt, und das ist ja schließlich die Hauptsache.
Bitte nicht stören!
Statt Trampolin ...
Nach dem ereignisreichen Sonntag ging's noch in die Badewanne und dann ab ins Bett.
Und ich freue mich jetzt auf den Münsteraner Tatort!
Wer noch alles mitgemacht hat, ist wie immer bei Caro in Erfahrung zu bringen.
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12 von 12
03.06.11
Ische abe fertig!
Endlich habe ich es geschafft, mal wieder ein Buch zu lesen. "Nachtzug nach Lissabon" stand schon lange ungelesen und mahnend in unserem Bücherregal. Gekauft habe ich es, als es ganz oben in den Bestsellerlisten stand. Also vor etwa 4 Jahren. Das Buchthema Mai/Juni bei "Die lesende Minderheit" hat nun den endgültigen Anstoß gegeben, endlich anzufangen.
Am Anfang fand ich's zäh, die Erzählung nahm dann irgendwann an Fahrt auf, um schließlich wieder etwas fad zu enden. Interessant fand ich die Geschichten rund um den Widerstand gegen das faschistische Regime Portugals. Und an Büchern mag ich auch sehr, bereits besuchte Städte, deren Straßen und Viertel wieder vor dem geistigen Auge vorbeiziehen lassen zu können. Das Alfama-Viertel, Bélem und Coimbra ... alles Orte, die ich schon besucht habe, und sehr mochte. Anstrengend zu lesen waren die Essays einer der beiden Hauptpersonen des Buches, es gab also ein "Buch im Buch". Gut dargestellt, war jedoch die innere Zerrissenheit eben dieser Hauptperson namens Prado, der zeitlebens unter den Erwartungen seiner Familie an ihn litt.
Vom Hocker gerissen hat's mich nicht. Ich würde "Nachtzug nach Lissabon" nicht weiterempfehlen.
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Bücher
22.05.11
Sonntagssüß: Erdbeer-Rhabarber-Marmelade
Letzten Sonntag hatte ich ja bereits angedeutet, dass die Kombi Erdbeer-Rhabarber zu einen meinen liebsten gehört. Mit dem Einkochen der Früchte kann man sich prima den Geschmack der Saison für den Rest des Jahres konservieren. Gestern wurden hier günstige Erdbeeren angeboten, also DIE Gelegenheit Erdbeermarmelde zu kochen. Mit etwas Rhabarber aus dem Garten und einer Banane ergab das einen leckeren Brotaufstrich, den wir heute morgen beim Frühstück bereits genossen haben. Und in tolles Mitbringsel für den Besuch bei Freunden, zu dem wir jetzt gleich aufbrechen.
1,8 kg Erdbeeren
700 g Rhabarber
1 Banane
1250 g Gelierzucker (2:1)
Erbeeren würfeln und Rhabarber in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit dem Gelierzucker den Einkochtopf geben, gut miteieinander vermischen und mind. 2 Stunden lang ziehen lassen.
Banane in feine Scheiben schneiden und dazugeben. Dann das Ganze aufkochen und mind. 4 Minuten lang sprudelnd kochen lassen.
1,8 kg Erdbeeren
700 g Rhabarber
1 Banane
1250 g Gelierzucker (2:1)
Erbeeren würfeln und Rhabarber in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit dem Gelierzucker den Einkochtopf geben, gut miteieinander vermischen und mind. 2 Stunden lang ziehen lassen.
Banane in feine Scheiben schneiden und dazugeben. Dann das Ganze aufkochen und mind. 4 Minuten lang sprudelnd kochen lassen.
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19.05.11
Pünktlich ...
... zur Eröffnung des örtlichen Freibads, habe ich meine neue Badetasche fertig genäht. Aus einem Streichelstöffchen, einem Jeansstoffrest und einigen der hier im Haushalt vorrätigen Punktestoffe. Das Schnittmuster, ihre werdet es erkannt haben, ist Luna von Frau Griselda. Die kleinere Version der Tasche steht schon auf meiner To-Do-Liste.
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