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05.03.14

Was machst Du eigentlich den ganzen Tag am 5.3.2014? Inklusive MMM mit dem Thema "Onion 2022 in Jadegrün"

Heute mach' ich auch mal wieder mit. Beim Tagebuch führen. Drüben bei Frau Brüllen gibt's eine Liste aller fleißigen Tagebuchschreiberlinge.

Der Wecker klingelt heute um 7 Uhr und damit eine halbe Stunde später als normal. Es sind Faschingsferien und das Leben darf morgens etwas gemächlicher und ruhiger als sonst beginnen. Das kommt uns allen sehr entgegen :-).

Ich koche mir, wie immer, meinen Kaffee per Bialetti und elektrischem Milchaufschäumer und rühre mir mein Müsli zusammen. Kaum bin ich fertig mit dem Frühstücken kommt auch schon der Sohn augenreibend angetapst und braucht erstmal eine ausgiebige Portion Aufmerksamkeit aka Aufwachphase auf meinem Schoß. Nach mehrmaligem Nachfragen meinerseits entschließt er sich ein Vollkornbrötchen mit Bergkäse zu sich zu nehmen. Nach dem ersten Bissen schiebt er allerdings entrüstet den Teller weg, und meint, es schmecke ihm nicht gut und holt sich ein Joghurt aus dem Kühlschrank. Augenrollen meinerseits. Ich gehe unter die Dusche und lasse die Tochter noch etwas schlafen.

Nach Garderobenwahl (dazu später) folgt energisches Wecken der Tochter. Nachdem sie ihr Joghurt verspeist hat, folgt das allmorgenliche "Anziehtheater". Der Sohn ist im Anziehen schon ziemlich schnell und macht es größtenteils auch alleine (GROSSES LOB!!! Das ist toll, mit 6 1/2 Jahren!). Tochter muss erst überlegen, was sie heute zu tragen wünscht, entschließt sich ebenfalls wie ich für ihr neues Kleid (siehe folgendes Foto), und ich helfe ihr einmal mehr dabei, die Sachen überzuziehen. Alleine anziehen mit 6 1/2 Jahren ist ja auch zuviel verlangt ... (RESIGNATION!).

(Schnitt aus einer alten Ottobre)

Danach noch schnelles Fotoshooting für den heutigen (Achtung, jetzt folgt die Verlinkung zur MMM-Seite) MMM. Ich trage heute mein gestern fertig gestelltes Knotenkleid Numero 3 und finde die Farbe superduper. Die Kinder machen die Fotos (natürlich verbunden mit viel Streiterei, wer von den beiden das erste Foto machen darf. Erneutes Augenrollen meinerseits.) und ich bin froh, es vielleicht einmal wieder zu schaffen beim MMM mitzumachen.

Nach ca. 100-maliger Aufforderung meinerseits endlich die Schuhe, Jacken und Mützen anzuziehen kann's losgehen. Ich liefere die Kinder im Hort ab und düse weiter ins Büro. Dort erwartet mich der tägliche Wahnsinn: Anzeigen müssen dringenst zum Verlag gesendet werden. Die x-te Korrektur eines Gewinnspiels gemacht werden, der Drucker verlangt seinen Korrekturplot zurück, sonst klappt's mit dem Drucktermin morgen nicht. Die Kollegin benötigt Hilfe beim Verständnis einer Verpackungsstanzform. Wir enträtseln gemeinsam die Umrisslinien und die Kollegin macht sich ans Werk. So geht das beinahe ohne Pause bis zum "Feierabend", den ich um 13 Uhr einläute.

Nachdem ich nun zum Mittagessen das heute morgen vom Sohn verschmähte Brötchen gegessen habe, sitze ich hier und tippe noch etwas zum neuen Kleid:

Meine im letzten Jahr genähten Knotenoberteile passen mir schon längst nicht mehr. Sie sind alle viel zu groß. Ein Exemplar habe ich aufgetrennt und versucht kleiner zu nähen. Geht aber nicht aufgrund des oberen Teils. Schweren Herzens (haha) habe ich mich also entschlossen aus einem Stoffmarkt-Jersey ein Probeknotenkleid in neuer Größe zu nähen. Sitzt und passt und es folgten zwei weitere Kleider aus uni-farbigen Viskose-Jerseys. Das jadegrüne Exemplar habe ich gestern gesäumt und trage es heute. Die Kolleginnen haben es heute sofort registriert und wollen nun auch endlich mal so ein Kleid...



Zusammenfassung:

Schnitt: Onion 2022
Stoff: Viskose-Jersey von Stoff&Stil
Kosten: ca. 25 Euro
Schwierigkeitsgrad: mittel
Änderungen: Rockteil und Ärmel länger gemacht, statt zwei Kräuselungen vorne nur eine in der Mitte gemacht, und statt Kräuselungen hinten zwei Abnäher gearbeitet. Gefällt mir besser so
Passform des Kleids: Sehr gut
Werde ich den Schnitt noch einmal nähen: ja, ganz sicher

Heute habe ich den Nachwuchs schon ziemlich früh vom Hort abgeholt. Besonders von der Tochter hatte ich erwartet, dass sie das mit Freude quittiert, weil sie heute morgen üüüüberhaupt nicht in den Hort wollte. Aber: Pustekuchen. Sie möchte noch dableiben, am liebsten bis zum Abend, weil sie mit anderen Mädchen so ein tolles Projekt begonnen hat. Auch der Sohn geht ungern, weil er gerade in ein spannendes Fußball-Match involviert ist. Note to myself: Morgen später abholen!

Zuhause angekommen wollen wir nach einem kleinen Snack, wie heute morgen besprochen, Basketball und Handball spielen gehen. Weil die Ballpumpe beim Aufpumpen des platten Basketballs versagt, machen wir eine kleine Tour zum örtlichen Sportgeschäft und lassen uns dort
diverse Bälle wieder einsatzbereit machen. Wieder zuhause angekommen beschließen wir jedoch lieber Fußball zu spielen und machen uns auf zum Spielplatz.

Welch Wunder! Der Spielplatz ist sehr bevölkert, der Sonnenschein lässt alle wieder nach draußen gehen. Simon trifft einen Freund und ich kann mich in Ruhe am nachbarschaftlichen Tratsch beteiligen. Als die Sonne weg ist, wird es gleich unangenehm kalt. Wir wählen unseren Heimweg vorbei an den Pferdekoppeln, zuhause angekommen gibt's erst mal Abendbrot und nun schauen die Kinder Yakari.

So war er, der Tag im Hause babska. Ein ziemlich typischer Wochentag in den Ferien.

05.05.13

Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? Tagebuch-Bloggen am 5. Mai 2013

Heute morgen wachten wir vier in der Jugendherberge Erpfingen auf der Schwäbischen Alb auf. Der zweite Tag des schon beinahe zur Institution gewordenen gemeinsamen Maiwochenendes einiger Familien und Alumni-Familien aus unserer Kindergartengruppe, brach an. Nach einer kurzen Nacht. Denn die Kinder durften bis weit in die Dunkelheit hinein draußen sein, die Eltern schauten etwas zu tief und zu lange ins Weinglas (autsch...). Frühstück um 7.30 Uhr (umpf), war aber lecker, und nach drei Tassen Milchkaffe war ich wieder einigermaßen "auf dem Dampfer".

Der Vormittag lässt sich wie folgt zusammenfassen: maximaler Spaß für Kinder + Eltern (weil viele andere Kinder anwesend, viele entspannte Erwachsene mit viel Zeit für die Kinder, viele Bewegungsangebote mit Fußball, Basketball, Frisbee, Tischtennis, etc, und SONNENSCHEIN). Nach entspanntem Vormittagsprogramm dann Mittagessen und anschließendes Gruppenbild.

Danach Abfahrt zur Sommerbobbahn. Kinder und Väter gehen zu Fuß, Mütter fahren die bepackten Autos den Berg runter. Dann maximaler Spaß beim Bob fahren und Eis essen bei SONNENSCHEIN. Um 15 Uhr Abfahrt in Richtung Heimat mit kurzem familieninternen Zwischenstopp in Honau, um die nur sporadisch geöffnete Olgahöhle zu besichtigen (für Insider: keine durch Auswaschung von Kalkgesteinen entstandene Höhle, sondern durch Ausfällung von im Wasser der Echaz gelöstem Kalk (Kalktuff) entstandenes Wunderwerk der Natur).

Bei der Rückfahrt schliefen die Kinder sofort ein, der kleine Mann sogar durch. Er konnte schlafenderweise vom Auto auf's Sofa und von dort in's Bett verfrachtet werden. Die kleine Dame klagte ob ihrer gar fürchterlichen "Auas" an Knien, Ellenbogen und Hand. In Wirklichkeit handelt es sich hier um ein paar Schürfwunden kleineren Ausmaßes, die sie sich heute morgen auf der Alb bei übermütigen Manövern zugezogen hat. Dusche war furchtbar ... jetzt sitzt sie neben mir und liest den neuesten Al.DI-Prospekt.

Ich bin so müde.

Mehr Tagebuch-Einträge sind aufgelistet bei Frau Brüllen.

24.09.12

Mit 5 ...


... hat der weibliche Part des Duos bereits die ersten bleibenden Zähne
... zählt man seit zwei Wochen die noch verbleibenden Nächte bis zum fünften Geburtstag
... heißt der Sinu.pretsaft "Neoprensaft" und der Neoprenanzug "Sinu.pretanzug"
... weiß man schon ganz genau in welche Grundschule man in einem Jahr gehen möchte, und mit wem man in der Klasse sein will
... tüftelt und probiert man so lange bis es der eigenen Vorstellung entspricht
... mit einer Ausdauer, für die ich meine Tochter bewundere
... bekommt man immer noch plötzliche Schwächeanfälle wenn man mit dem Fahrrad nach dem Kindergarten nach Hause fahren soll
... und kann unmöglich die Schuhe selbst anziehen, weil man "nicht runter" kommt oder schlagartig Schmerzen im Knie bekommt
... bastelt man die tollsten Sachen aus Papier und "Tees" (Te.safilm) plus Schere und Buntstiften
... ist man großer Fußball-Fan und möchte unbedingt ins Fußballtraining gehen
... kann man schon schreiben und beginnt erste Wörter zu lesen (ich kann nur wiederholen: das geht mir alles ein bisschen zu schnell)
... liebt man nach dem Sandmännchen (das bereits mit dem Prädikat "langweilig" versehen ist) "Mia and me" anzuschauen
... drückt man sich vor körperlicher Arbeit, wo es nur geht
... ist man eher ein wilder Lausbub als ein niedliches Mädchen

Happy Birthday meine kleine große Blume!


... hat der männliche Zwilling ein ausgesprochen ausgeprägtes Gerechtigkeitsgefühl, für das ich ihn bewundere
... sind die zahlreichen Freunde wichtiger als andere auf der Welt
... zählt man seit zwei Wochen, die noch verbleibenden Nächte bis zum fünften Geburtstag
... baut man mit Hingabe die tollsten Bauwerke aus Kapla und Lego
... ist man ein typischer Junge, der nur die schnellsten Autos, die größten Flugzeuge  und die riesigsten Frachtschiffe "cool" findet
... heißt der Sinu.pretsaft "Neoprensaft" und der Neoprenanzug "Sin.upretanzug"
... hilft man ausgesprochen gerne im Garten beim Umgraben und Hacken, und Zuhause beim Aufräumen (!)
... möchte man Fußballschuhe mit Stollen haben und in den Fußballverein eintreten
... und in den Tennisverein
... und geht total gerne ins Turnen
... fürchtet man sich sehr vor Monstern, die überall in der Wohnung lauern, besonders bei Dunkelheit
... hat man überhaupt keine Frustrationstoleranz und bekommt einen Schreianfall, sobald etwas nicht so klappt, wie man sich das vorstellt
... ist man ein wilder Lausbub mit sehr sanften und sensiblen Seiten

Happy Birthday mein kleiner großer Bär!


21.06.12

Schöner Ruhen

Ich habe das neue Doppelstockbett meiner Kinder ja hier bereits angesprochen und gezeigt. Ein neues Bett war wirklich überfällig, denn die beiden schliefen immer noch in ihren viel zu klein gewordenen Babybetten. Wir hatten die Neuanschaffung vertagt bis zum Einzug in die neue Wohnung, und haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Das Bett war nicht wirklich günstig, aber man kann daraus, mit einem kleinen Aufrüstungsset, zwei Hochbetten basteln.

Tja. Bis jetzt schlafen die Geschwister hartnäckig zusammen in der unteren Etage, das obere Bett wird lediglich zum Klettern benutzt. Das haben wir uns eindeutig anders vorgestellt! Ich bin gespannt, ob die obere Etage jemals von den beiden zum Schlafen benutzt wird.

Nun bin ich endlich dazugekommen, nach den bereits kurz nach dem Bettenaufbau hergestellten Sternchenvorhängen, den schon lange auf meiner Nähliste stehenden Baldachin zu nähen. Aus einem der geliebten, weil zeitlosen I.KEA-Streifenstoffe. Jetzt fehlt nur noch ein Steuerrad und dann können F. und S. lossegeln.


Wen's interessiert: das Bett ist von hier.

06.12.11

In bed with croco ...


... ist schon seit einiger Zeit mein kleiner, nach Krokodilen verrückter Sohn. Er hat sich den Stoff für den neuen Schlafi  ja bereits vor einer halben Ewigkeit ausgesucht, nichtswissend, dass er auf diesen Stoff sehr, sehr lange wird warten müssen. Umso schneller musste Muttern nach Eingang der Krokostofflieferung das wertvolle Stück Jersey waschen, zuschneiden und nähen. Gewissermaßen turboschnell. Haben Sie schon einmal versucht einem 4-Jährigen zu erklären, warum Stoff vor dem Nähen gewaschen werden sollte und pitschnasser Stoff, frisch aus der Waschmaschine, nicht dazu taugt vernäht zu werden? Nein? Dann haben Sie sich einige Nerven gespart ...

Der Schlafi wurde übrigens nonstop 10 Tage lang nachts getragen. Und ist heißgeliebt. Wie schön!

25.10.11

Etwas aus GirAffen machen!


Das war heute das Motto unseres vollständig in der Wohnung verbrachten Nachmittags. Die Tochter sollte nicht raus in die Kälte, weil sie sich ein Blasenentzündung zugezogen hat. Also wagte ich das Experiment *Nähen trotz anwesender, wacher Zwillinge*.

Der Sohn durfte das Overlock-Pedal bedienen, was erstaunlich gut funktionierte und Fräulein F. assistierte mir beim Faden abschneiden und Nähutensilien reichen. Die ganze Familie liebt diesen neuen Schlafanzug. Fanny durfte sich den Stoff im Internet selbst aussuchen. S. muss leider noch warten, denn sein auserwählter Stoff hat leider Lieferverzögerung ... ja richtig, er wünscht sich einen Krokodilsschlafi mit Pieps.

Stoff: GirAffe von Hamburger Liebe
Schnitt: Ottobre 5/2010

03.10.11

Ein letztes Mal ...

... haben wir heute den Sommer ausgiebig genossen. Wir waren auf meinem Lieblingsberg auf der Schwäbischen Alb und haben...

... Blumen gepflückt und ...


... vergeblich versucht den Maulwurf auszubuddeln und ...

... Rote Würste über dem Feuer gebraten und ...


... die Aussicht genossen und ...


... Boule gespielt und ...


... Luxus-Jägerhochsitze erklommen und...


... faul im Schatten gelagert, denn in der Sonne war's auf Dauer viel zu warm und ...


... uns gegenseitig die Welt erklärt.

Seit Jahren liebe ich es auf den Filsenberg zu gehen, sei es völlig verkatert an Neujahr in eisiger Kälte, alleine zeichnend im Hochsommer oder Orchideen bewundernd kurz vor der ersten Mahd, wandernd mit Freunden oder dem Liebsten oder radelnd in Studentenzeiten oder am Aussichtspunkt philosophierend bei einer Flasche Wein die laue Sommernacht genießen. 

Heute war also Premiere in ganz besonderer Hinsicht: zum ersten Mal gemeinsam mit unseren Kindern waren wir dort oben und haben den fantastischen Spätsommer genossen, mit allem was dazu gehört. Unseren beiden "Großen" hat's gefallen und das nächste Mal werden wir wohl ein Kosmos-Pflanzen-Bestimmbuch dabei haben. Habt ihr auch einen Lieblingsort, an den ihr immer wieder gerne "zurückkehrt"?

Der Herbst darf jetzt kommen, oder?

04.07.11

(Nicht mehr so ganz) Neues aus dem Nähzimmer

Da nähe ich und nähe ich, aber bringe es nicht fertig die neuen Kleider für Fanny und Simon zu zeigen.

Beginnen wir mit dem neuen Röckchen für Fanny: gefertigt aus dem Erdbeerstreichelstöffchen von Riley Blake nach dem Zucka-Schnitt von Farbenmix. Letztes Jahr habe ich diesen Schnitt bereits ausprobiert, und ich finde ihn einfach wunderbar.


Auf dem Bild ist der Rock nicht mehr taufrisch, sondern bereits einmal getragen – meine Tochter konnte es einfach nicht erwarten, das neue Teil anzuziehen ...

Weiter geht's mit dem Hemd aus einem japanischen Baumwollstoff von Daiwabo. Der Stoff hat eine traumhafte Qualität ist ganz leicht und fühlt sich sehr angenehm an. Simon hat sich die vergangenen Wochen geweigert, das Hemd anzuziehen, aber steter Tropfen höhlt den Stein ... gestern war dann Premiere, und ich hatte schon gedacht ich werde das Teil ungetragen auf dem Kleiderbazar verhökern.


Schon lange fertig ist für meine Tochter eine sommerliche Kombi, bestehend aus einem T-Shirt (Schnitt aus der letzten Ottobre) und einer Raffhose (Schnitt Ivy). Die Kombi wird gerne und häufig getragen. Die Stoffe sind alle von Hil.co.


Zu guter Letzt zeige ich ein neues Shirt für den Sohn, gefertigt aus lauter Stoffresten. Auf dem Bild ist es schon verkleckert, die Flecken müsst ihr euch wegdenken. Fanny möchte auch so ein T-Shirt ... und Simon möchte auch einen Rock genäht bekommen. Die Arbeit geht also nicht aus *lach*.


Ich wünsche euch einen schönen sommerlichen Montag. Wir werden uns heute Mittag in sämtliche  Fluten stürzen, die das Babyplanschbecken des örtlichen Freibads zu bieten hat. Die Kinder wissen noch gar nichts von ihrem Glück, werden diesen Plan aber lauthals begrüßen, da bin ich mir zu 100 % sicher.

30.04.11

Lauter Premieren

• die beiden Chaoten können Radfahren! Seit vorgestern! Unsereins hat das im Durchschnitt zwei Jahre später gelernt als die laufenden Meter von heute. Die Übung auf dem Laufrad macht's möglich.

• die ersten Erdbeeren des Jahres. Aus Baden und schon sooooo süß! Lecker! Und der erste Spargel. Den gab's quasi als Vorspeise zu den Erdbeeren heute.

• das erste Mal im Jahr auf die Pflaumenbäume im Garten steigen und darin rumklettern.

• Nähen in Rekordzeit. Der drohende Wiedereinstieg ins Berufsleben wirkt motivierend. Ein neues Sommerkleid aus rotem Bioleinen für Fanny, ein Streifenshirt mit Ankerapplikation für beide, und eine lässige Sommerhose aus dem tollen "Oshkosh"-mäßigen Stoff von Stoff & Stil. Alle Schnitte aus der Ottobre.

[klick]

18.04.11

Vorahnung

Samstag Abend wollte ich endlich ein neues Tuch für mich nähen. Aus einem eigens dafür gekauften Blumenstoff samt Bommelborte. 40 cm lang war der Stoff, und ich Cleverle durchschnitt das Stück einmal diagonal, um es dann an den breiten Seiten zu einem insgesamt 2.80 cm langen Stück zusammenzunähen. *StirnaufdieTischkantehau*. *mehrmals*. Denn nun hatte ich zwei dreieckige Stücke, die ich aber nur rechts auf links zusammennähen konnte, also von einer Tuchhälfte hätte man nur die linke Seite gesehen. Die Tochter sollte nun von diesem Denkfehler profitieren und ich fertigte ihr ein hübsches Sommertuch aus dem verschnittenen Stoff an:


Ich erwartete wie immer einen stolzen Blick in den Spiegel. Aber mit irritiertem Gesichtsausdruck à la "Was soll denn das sein?" zog die Tochter das neue Sommeraccessoire aus und meinte "Die Farbe von den Blumen ist nicht schön! Das gefällt mir nicht."

Ist das der Beginn? Oder der Anfang vom Ende, meine Nählust ungehindert an meinen Kindern austoben zu dürfen? *zitter*

Die folgenden sommerlichen Kleidungsstücke entstanden für den Sohn:







Der Hosenschnitt hat sich bereits letztes Jahr bewährt, das braune Exemplar war eine Schwangerschaftshose. Den Trägershirt-Schnitt habe ich von der Ottobre-Website. Und überhaupt bin ich von der Qualität der Stoff & Stil Jerseys sehr begeistert :-). Schön weich.

Mein Sohn neigt zur Zeit leider dazu, stets nach seinem "Basketball-T-Shirt" zu verlangen. Und das ist von Hasi & Mausi... Vielleicht sollte ich es für sehr lange Zeit im Wäschekorb verschwinden lassen ....

Eine schöne und sonnige Karwoche wünsche ich euch allen. Ich setze mich nun an die Nähmaschine. Die Sommerkollektion vervollständigen.

21.03.11

Auftauchen

Nach einer teils heftigen Zeit im Paralleluniversum Krankenhaus, leben wir uns nun seit 4 Tagen wieder ein. Als komplette Familie, in gewohntem Chaos zuhause und dankbar, dass Kind 2 die schwere OP samt darauf folgendem Aufenthalt auf der Intensiv- und Normalstation ohne Komplikationen, tapfer, kooperativ und hoffentlich ohne psychischen Knacks überstanden hat.

Kind 1 stand während der geschwisterlosen Zeit neben sich, wusste im Kindergarten und zuhause nichts mit sich selbst anzufangen. Nun blüht es merklich auf, seit alles wieder seinen gewohnten Lauf nimmt. Das habe ich so nicht erwartet, aber eigentlich ist dieses Verhalten nicht verwunderlich, weil es das eine Kind ja nie ohne das zweite gab.

Nun werden wir zwei weitere kindergartenlose Wochen verbringen, denn die Infektionsgefahr wäre für Kind 2 einfach zu groß. Manchmal bedarf es solcher schlimmen Erfahrungen, das eigene Kind intubiert, verkabelt und mit Schläuchen versehen daliegen zu sehen, um sehr viel mehr dankbarer zu sein. Dankbar für zwei anstrengende Kinder zuhause, dankbar für Gesundheit und dankbar in einem wohlhabenden Land zu leben, in dem eine medizinische Versorgung durch Spezialisten für alle gewährleistet ist ... ich frage mich  nur, wie lange noch.


Am Wochenende konnte ich nun doch alle schon lang geplanten Termine wahrnehmen, was ich noch eine Woche zuvor für unmöglich hielt. So verkauften wir auf einem Zwillingsbasar unseren Kinderwagen und viele, viele Kleider. Der Samstag endete bei einem schönen und lustigen Geburtstagsfest bei einer Freundin in der Nachbarschaft. Ja, und dann war da noch der Besuch des Stoffmarkts in Ludwigsburg. Gemeinsam mit einer ähnlich stoffsüchtigen Freundin. Sonntag nachmittags ging's dann noch bei blauem Himmel, Sonnenschein und beinahe milden Temperaturen in den Garten. Die Obstbäume stehen quasi in den Startlöchern. Bald wird alles blühen. Die eine meiner zwei Lieblingsjahreszeiten wir sehr, sehr bald beginnen.

Und nun mache ich mich daran den riesigen Berg an anstehenden Nähprojekten und Aufträgen abzuarbeiten.

22.02.11

Das 1-Stunde-Faschingskostüm

Wir befinden uns ja in der Endphase der fünften Jahreszeit. Gott sei Dank, denn dann ist's endlich vorbei. Ich bin bekennender Faschingsmuffel. Meinen Kindern möchte ich aber das Verkleiden und Faschingfeiern dadurch nicht vermiesen. Jedoch ignorierte ich bis gestern die Tatsache, dass die beiden Chaoten heute bei ihrer kleinen Freundin zu einer Faschingsparty eingeladen sind. Letzte Woche fragte ich jedoch vorsichtshalber als was sie denn im Fasching gehen wollen. "Als Handwerker" war die einhellige Antwort. "Aha, grmpf, nein ich kaufe jetzt keine Bauarbeiterhelme etc.", war mein Gedanke.

Ich schob also die konkrete Auseinandersetzung mit diesem Thema auf, bis mir gestern, als das trouble double mit seinen Kochmützen spielte (ein "giveaway" von einem Küchenstudio, bei dem sie in der Weihnachtszeit Plätzchen backen durften) ein Licht aufging. Bäcker! Jawohl, als Bäcker werden sie sich morgen verkleiden.

Heute morgen zwischen Einkaufen und Kochen wurde zuerst der Werbeaufdruck auf den Mützen übernäht, dann aus einem Stück weißer Popeline Halstücher gekettelt (erwähnte ich schon, dass ich meine Overlockmaschine liebe ...), schließlich erinnerte ich mich spontan an eine gestickte Brezel-Applikation, die sich in meinem Applikationsfundus befindet. Die wurde flugs auf ein weißes T-Shirt genäht. Und für Fanny gab's einen fix aus Restestoffen entworfenen Cupcake (vielen Dank an die Erfinder des Vliesofix :-)) auf ein anderes T-Shirt. Dauer der Aktion: 1 Stunde. Geschminkt haben sich die beiden teilweise selbst. Und sie waren sehr zufrieden.


Während der Nähaktion heute morgen, dachte ich immer wieder, wie cool es ist, so ein tolles Hobby zu haben.

18.02.11

Kleinkariert

...muss der Stoff für dieses Blüschen schon sein.

Nachdem Fanny der ersten Version dieser Bluse entwachsen ist, musste ich nochmals nachlegen, denn dieses Kleidungsstück gehört zu unseren Lieblingsklamotten. Drei Nummern größer als Bluse No. 1 und sehr viel mehr gelungener und schneller genäht, dank der genialen Overlockmaschine. Wie konnte ich nur ohne Ovi leben? Hier der Vergleich:

April 2010

Februar 2011

Fanny hat beim Nähen fleißig assisiert, hat Fäden abgeschnitten, Knöpfe ausgesucht und sortiert und folgte mit großer Geduld dem Herstellungsprozess. Die letzten zwei Wochen war das Mäuschen nicht im Kindergarten wegen einer Mittelohrentzündung und einer gleich darauf folgenden Grippe mit sehr hohem Fieber. Wir haben die Zeit vormittags zu zweit genossen. Wie entspannt es doch ist, mit nur einem Kind zuhause. Trotzdem fiebert Fanny dem Montag entgegen, denn dann gibt es ein Wiedersehen mit ihren Kindergarten-Freunden und ihren speziellen zwei Freundinnen.

24.01.11

Dies und das

Nachdem wir letzte Woche 3 Tage in der Klinik verbracht haben, mit dem Ergebnis, dass uns eine Operation bevorsteht, die einen weiteren Klinikaufenthalt von ca. 14 Tagen zur Folge hat, genießen wir Heim und Herd umso mehr. Obwohl es das Kind, laut eigener Aussage, im KKH schöner findet als Zuhause (!). Die Liegen, die den Begleitpersonen zur Übernachtung bereitgestellt werden, sind doch nicht so schlimm, wie ich es erwartet hatte. Aber recht schmal und doch nicht das Wahre. Man wird älter ...

Ein paar der neuen Kleider, die ich für Fanny genäht habe, habe ich noch gar nicht gezeigt, obwohl sie schon lange in Gebrauch sind und oft getragen werden. Was bin ich froh, dass die Kinder die selbstgenähten Sachen so gerne anziehen. Man hört vereinzelt von etwas "anspruchsvollerem" Nachwuchs.

Da wären eine weitere Amelie, dieses mal aus kuscheligem Fleece mit allseits bekannten Velours von Farbenmix.


Und eine Bandito (cooler Schnitt), aus Nickystoff.


Nachdem ich mein neues Handy erneut mit Kaugummi beklebt aus meinem Rucksack gefischt habe, wurde es Zeit für ein Handytäschchen. Hier ist es, ich liebe es jetzt schon, nach dem famosen Schnittmuster von Frau machwerke. Ich hab's gleich in doppelter Ausführung genäht, so das ein Exemplar ins Lädchen gewandert ist.

13.01.11

Mami ich hab' ein Männle gemalt ...

... strahlte Fanny heute morgen und zeigte mir stolz ihr erstes gemaltes Männle. Erstaunlicherweise kein Kopffüssler, sondern eine Figur mit Leib. Laut Fanny handelt es sich bei der Zeichnung um ein Mädchen. Ich bin gespannt auf das erste Männle ihres Bruders.

03.01.11

Ein weißer Jahresbeginn

Kaum ist das neue Jahr 2 1/2 Tage alt, vergisst man Leuten, die einem das erste Mal in 2011 begegnen ein gutes, neues Jahr zu wünschen. Deshalb hole ich es nun hier schriftlich nach und wünsche euch, den lieben Lesern meines blogs, ein gutes neues Jahr. Bleibt gesund und versucht auch den Alltag zu feiern.

Am 1. Januar waren wir seit langer Zeit einmal wieder auf unserem "Stückle". Wir wollten nach dem Rechten schauen, ob das Gartenhäuschen und das Gewächshaus noch stehen und unversehrt sind. Aus unserem kurzen Besuch ist dann ein längerer Aufenthalt geworden, denn womit lässt sich besser spielen als mit "jungfräulichem" Schnee? Der Truck musste unbedingt aus seinem Winterlager, dem Gewächshaus geholt werden, um die winterlichen Straßenverhältnisse zu testen. Und bei der Schneeballschlacht hat Simon schon "wie ein Großer" geworfen. Die Anmeldung beim örtlichen Handballverein folgt in Kürze ... ;-).





Abends dann Ausprobieren des Zwergenmützen-Schnitts nach diesem Ebook. Zuckersüß! Wer würde mir bitte ein Baby ausleihen, dem ich dieses Mützchen aufsetzen darf?


Mangels Nachwuchs im passenden Alter, ist die Zwergenmütze nun in meinem DaWanda-Shop zu bekommen.

27.12.10

Sie näht noch

Nach einem recht entspannten weißen Weihnachtsfest, das u.a. mit einem Notdienst-Besuch im Krankenhaus und einer allergischen Reaktion unseres Sohnes gewürzt war, habe ich gestern Abend die Nähmaschinen angeworfen und einen schon lange geplanten Nicky-Sweater für Simon genäht. Der Zwerg hat einen Wachstumsschub hinter sich und kann neue Klamotten gut gebrauchen.

Zur Fixierung der Affen-Applikation habe ich nun zum ersten Mal das "Steam-a-seam" verwendet. Der Affe ist nicht zusätzlich angenäht, weil sein unterer Teil die Tasche überlappt. Jetzt bin ich gespannt ob die Folie hält was sie verspricht.

Das Modell wurde übrigens bei seiner neuen Lieblingsbeschäftigung fotografiert: Hüpfen auf dem vom Christkind geschenkten, neuen Trampolin.



Schnitt: Ottobre 4/2010 (schon wieder ;-))
Applikation: Cheeky Monkey von Hamburger Liebe
Stoffe: Hilco

14.11.10

Martins-Sommer

Habt ihr auch das wunderbar warme und sonnige Wetter an diesem Wochenende genossen? Gestern haben wir letzte Hand in unserem Garten angelegt und ein paar Staudenableger eingepflanzt. Jetzt ist mir auch klar, wo unsere diesjährige Walnussernte geblieben ist: unter der Erde, von fleißigen Eichhörnchen für karge Wintermonate im Blumenbeet verschachert. Ich weiß nicht wie viele Nüsse ich gestern ausgegraben habe ...

Heute gab es nach einem ausgiebigen Putzprogramm einen Ausflug zum Spielplatz. Zu diesem Spieli gehen wir erst seit ein paar Monaten, denn er ist für etwas größere Kinder konzipiert. Unter alten Obstbäumen kann dort balanciert, geklettert und gehüpft werden.



Und verwurmtes, überdimensioniertes Holzobst lädt zu einer kurzen Verschnaufpause ein.



Heute Abend haben wir uns schließlich noch mit unseren Krabbelgruppenfreunden zum gemeinsamen Laternenlaufen getroffen. Besonders Fanny liebt das Laternelaufen und das Erlebnis mit dem reitenden, heiligen Martin und dem frierenden Bettler letzte Woche an Martini, beschäftigt unsere beiden Chaoten immer noch sehr.

Obwohl ich seit ein paar Wochen nicht weiß, wo die Zeit bleibt (von wegen freie Vormittage sobald Fanny und Simon im Kiga sind ...), habe ich es geschafft, ein neues Shirt für Fanny und eine kuschelige Amelie aus wunderbar weichem Streifennicky zu nähen. Die Amelie trägt Fanny auf den Bildern oben, das Shirt (Schnitt: Antonia) sieht so aus:


Die kommende Woche ist auch schon wieder gut verplant. Mal sehen, wann ich mich an dieser Stelle wieder melde. Macht's gut!

24.10.10

Unser heutiges Thema: Türme

Unser Sohn ist ein Turmfanatiker. Ganz besonders angetan haben es ihm der Stuttgarter Fernsehturm, der Rossbergturm (dazu später mehr), der auf dem Titel einer unserer Fotobände abgebildet ist, und alle Kirchtürme. Seine Begeisterung geht sogar soweit, dass er unbedingt in einem Kirchturm übernachten möchte. Das ist zur Zeit ein typisches Bild bei uns:


Und den Stuttgarter Fernsehturm haben wir letzte Woche bei traumhaft schönem Herbstwetter besichtigt. Sobald wir oben waren, wollte Simon aber wieder runter. Und als wir unten waren, wollte er sofort wieder hochfahren ... soviel zu Simons Weitsicht.



Damit war aber noch lange nicht Simons Wunsch erfüllt, in einem Turm zu schlafen. Das haben wir dieses Wochenende gemacht: wir haben zweimal im Rossberg-Turm auf der Schwäbischen Alb übernachtet. Es war rustikal, sehr rustikal, denn wir konnten nur noch ein Turmzimmer mit drei Stockbetten ergattern. Und darin war Platz Mangelware. Zum Klo und den Waschräumen mussten wir jedes Mal ins Haus hinuntersteigen. Aber die Kinder und die Erwachsenen fanden es trotzdem großartig.


Dort wo das Fenster offen ist, haben wir gewohnt.

Gestern waren wir sogar wandern. Ohne Kinder ist die Tour schweißtreibend. Mit einem oder zwei Kindern auf der Schulter (letzteres hat mein Mann praktiziert) ist die Strecke eigentlich nicht zu empfehlen. Die Kinder wollten gestern kaum laufen und so mussten wir sie eigentlich die ganze Zeit über tragen. Heute habe ich einen Mörder-Muskelkater, aber es war trotzdem ein schönes Erlebnis.



Wir kommen ganz bestimmt wieder!