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05.03.14

Was machst Du eigentlich den ganzen Tag am 5.3.2014? Inklusive MMM mit dem Thema "Onion 2022 in Jadegrün"

Heute mach' ich auch mal wieder mit. Beim Tagebuch führen. Drüben bei Frau Brüllen gibt's eine Liste aller fleißigen Tagebuchschreiberlinge.

Der Wecker klingelt heute um 7 Uhr und damit eine halbe Stunde später als normal. Es sind Faschingsferien und das Leben darf morgens etwas gemächlicher und ruhiger als sonst beginnen. Das kommt uns allen sehr entgegen :-).

Ich koche mir, wie immer, meinen Kaffee per Bialetti und elektrischem Milchaufschäumer und rühre mir mein Müsli zusammen. Kaum bin ich fertig mit dem Frühstücken kommt auch schon der Sohn augenreibend angetapst und braucht erstmal eine ausgiebige Portion Aufmerksamkeit aka Aufwachphase auf meinem Schoß. Nach mehrmaligem Nachfragen meinerseits entschließt er sich ein Vollkornbrötchen mit Bergkäse zu sich zu nehmen. Nach dem ersten Bissen schiebt er allerdings entrüstet den Teller weg, und meint, es schmecke ihm nicht gut und holt sich ein Joghurt aus dem Kühlschrank. Augenrollen meinerseits. Ich gehe unter die Dusche und lasse die Tochter noch etwas schlafen.

Nach Garderobenwahl (dazu später) folgt energisches Wecken der Tochter. Nachdem sie ihr Joghurt verspeist hat, folgt das allmorgenliche "Anziehtheater". Der Sohn ist im Anziehen schon ziemlich schnell und macht es größtenteils auch alleine (GROSSES LOB!!! Das ist toll, mit 6 1/2 Jahren!). Tochter muss erst überlegen, was sie heute zu tragen wünscht, entschließt sich ebenfalls wie ich für ihr neues Kleid (siehe folgendes Foto), und ich helfe ihr einmal mehr dabei, die Sachen überzuziehen. Alleine anziehen mit 6 1/2 Jahren ist ja auch zuviel verlangt ... (RESIGNATION!).

(Schnitt aus einer alten Ottobre)

Danach noch schnelles Fotoshooting für den heutigen (Achtung, jetzt folgt die Verlinkung zur MMM-Seite) MMM. Ich trage heute mein gestern fertig gestelltes Knotenkleid Numero 3 und finde die Farbe superduper. Die Kinder machen die Fotos (natürlich verbunden mit viel Streiterei, wer von den beiden das erste Foto machen darf. Erneutes Augenrollen meinerseits.) und ich bin froh, es vielleicht einmal wieder zu schaffen beim MMM mitzumachen.

Nach ca. 100-maliger Aufforderung meinerseits endlich die Schuhe, Jacken und Mützen anzuziehen kann's losgehen. Ich liefere die Kinder im Hort ab und düse weiter ins Büro. Dort erwartet mich der tägliche Wahnsinn: Anzeigen müssen dringenst zum Verlag gesendet werden. Die x-te Korrektur eines Gewinnspiels gemacht werden, der Drucker verlangt seinen Korrekturplot zurück, sonst klappt's mit dem Drucktermin morgen nicht. Die Kollegin benötigt Hilfe beim Verständnis einer Verpackungsstanzform. Wir enträtseln gemeinsam die Umrisslinien und die Kollegin macht sich ans Werk. So geht das beinahe ohne Pause bis zum "Feierabend", den ich um 13 Uhr einläute.

Nachdem ich nun zum Mittagessen das heute morgen vom Sohn verschmähte Brötchen gegessen habe, sitze ich hier und tippe noch etwas zum neuen Kleid:

Meine im letzten Jahr genähten Knotenoberteile passen mir schon längst nicht mehr. Sie sind alle viel zu groß. Ein Exemplar habe ich aufgetrennt und versucht kleiner zu nähen. Geht aber nicht aufgrund des oberen Teils. Schweren Herzens (haha) habe ich mich also entschlossen aus einem Stoffmarkt-Jersey ein Probeknotenkleid in neuer Größe zu nähen. Sitzt und passt und es folgten zwei weitere Kleider aus uni-farbigen Viskose-Jerseys. Das jadegrüne Exemplar habe ich gestern gesäumt und trage es heute. Die Kolleginnen haben es heute sofort registriert und wollen nun auch endlich mal so ein Kleid...



Zusammenfassung:

Schnitt: Onion 2022
Stoff: Viskose-Jersey von Stoff&Stil
Kosten: ca. 25 Euro
Schwierigkeitsgrad: mittel
Änderungen: Rockteil und Ärmel länger gemacht, statt zwei Kräuselungen vorne nur eine in der Mitte gemacht, und statt Kräuselungen hinten zwei Abnäher gearbeitet. Gefällt mir besser so
Passform des Kleids: Sehr gut
Werde ich den Schnitt noch einmal nähen: ja, ganz sicher

Heute habe ich den Nachwuchs schon ziemlich früh vom Hort abgeholt. Besonders von der Tochter hatte ich erwartet, dass sie das mit Freude quittiert, weil sie heute morgen üüüüberhaupt nicht in den Hort wollte. Aber: Pustekuchen. Sie möchte noch dableiben, am liebsten bis zum Abend, weil sie mit anderen Mädchen so ein tolles Projekt begonnen hat. Auch der Sohn geht ungern, weil er gerade in ein spannendes Fußball-Match involviert ist. Note to myself: Morgen später abholen!

Zuhause angekommen wollen wir nach einem kleinen Snack, wie heute morgen besprochen, Basketball und Handball spielen gehen. Weil die Ballpumpe beim Aufpumpen des platten Basketballs versagt, machen wir eine kleine Tour zum örtlichen Sportgeschäft und lassen uns dort
diverse Bälle wieder einsatzbereit machen. Wieder zuhause angekommen beschließen wir jedoch lieber Fußball zu spielen und machen uns auf zum Spielplatz.

Welch Wunder! Der Spielplatz ist sehr bevölkert, der Sonnenschein lässt alle wieder nach draußen gehen. Simon trifft einen Freund und ich kann mich in Ruhe am nachbarschaftlichen Tratsch beteiligen. Als die Sonne weg ist, wird es gleich unangenehm kalt. Wir wählen unseren Heimweg vorbei an den Pferdekoppeln, zuhause angekommen gibt's erst mal Abendbrot und nun schauen die Kinder Yakari.

So war er, der Tag im Hause babska. Ein ziemlich typischer Wochentag in den Ferien.

06.03.13

Me Made 6.3.2013 – Onion 2022, die Zweite



Meine zweite Knotentunika. Mit engeren Ärmeln und kürzeren Abnähern. Der Stoff ist ein Viskose-Polyester-Gemisch von Hilco. Diese Kunstfaser hätte ich niemals gekauft, wäre ich nicht von der Webart so begeistert. Denn eigentlich kommt an meine Haut nur Wasser und CD, nein Naturfaser (außer Viskose, aber die ist ja aus Holz hergestellt ... also auch eine Art Naturfaser).

Der Sitz der Tunika ist annähernd perfekt, nur ein weiteres "Unterkleid" braucht's. Mit dem Stoffkauf muss ich nur bis Freitag warten, denn da öffnet Hil.co erst wieder seine Türen für die Käuferschaft, die nur für den Eigenbedarf Stoff hortet. Die Viskose von dort ist zwar vergleichsweise teuer, hat aber eine unschlagbar gute Qualität und es gibt sie in Wahnsinnsfarben. Ich sach' nur froschgrün und lindgrün.

Habt ihr schon die neue Ottobre für Damen gesehen? Darin gibt's einen vielversprechenden Schnitt für eine Knotentunika bzw. ein Knotenkleid. Den Schnitt werde ich ganz bestimmt ausprobieren ...


Weitere "Me Made"-Werke gibt, wie jeden Mittwoch, hier zu bewundern. Dafür möchte ich mich beim MMM-Team allerherzlichst bedanken denn ich liebe dass MMM-Projekt!

27.02.13

Me Made am 27.2.2013 – Onion 2022



DER Schnitt! Onion 2022! Wie oft schon habe ich diesen Schnitt an anderen nähwütigen Damen bewundert. Und wie oft schon habe ich mich gefragt, ob ich es schaffe, den Schnitt an meine Maße anzupassen. Ich bin mit 1.80 cm ziemlich groß und trage eine große Kleidergröße. Mit meinem ersten Knotenkleid-Versuch bin ich ziemlich zufrieden, und ich kann jetzt schon sagen, dass ich diesen Schnitt liebe. Jedoch wäre ich ohne das Tutorial von Beate (Zaperlott) ziemlich aufgeschmissen gewesen. Geholfen haben auch die Tipps von AnniLu und Smila. Denn ich habe auch das Rückenteil gedoppelt (so wie von AnniLu beschrieben) und statt der Kräuselung am Rücken zwei Abnäher eingearbeitet. Beim nächsten Knotenoberteil, für das der Stoff schon bereit liegt, werde ich allerdings die Abnäher kürzer machen und das obere Rückenteil um ca. 2cm verlängern. Außerdem die Ärmel noch etwas enger machen.

Weil mir der Ausschnitt von Onion 2022 zu groß ist, musst natürlich noch was zum "drunterziehen" her. Dafür habe ich aus einem grauen Viskosejersey einen Schnitt aus einer Ottobre so abgewandelt, dass er in Sachen Ausschnitt und Länge zum Knotenoberteil passt.


Bei der ersten Anprobe des "Unterkleids" fand ich die Ausschnittgröße ungesäumt und ungekettelt perfekt: deshalb wollte ich den Ausschnitt nicht mit einem Bündchenstreifen einfassen, sondern ich entschloss mich für einen Rollsaum, mit dem ich auch die Ärmel und die restlichen Kanten versäubert habe. Mir gefällt das "Unterkleid" fast noch besser als das Knotenkleid und ich überlege schon wie sich der Schnitt zu einem "solo" getragenen Oberteil aufpeppen lässt.

Die Brosche am Ausschnitt ist ein Erbstück meiner Großmutter.

Beim Säumen des grauen Unterkleids fiel mir dann ein ehemals gerne getragenes Shirt ein, dass genauso verarbeitet war. Das Shirt war ca. 5 Kleidergrößen kleiner, sehr figurbetont geschnitten und es kostetet damals das 3-fache der Stoffkosten, die ich für das selbst gemachte Teil berappen musste... DIY ist spitze!


Zusammenfassung:

Schnitt: ONION 2002
Stoff: Ringeljersey von Frau Tulpe (etwas zu teuer ...)
Kosten: 30 Euro
Schwierigkeitsgrad: mittel
Änderungen: Alles größer gemacht und v.a. verlängert, keine Puffärmel und satt der Kräuselung Abnäher eingebaut.
Passform: sehr gut - gut
Werde ich den Schnitt noch einmal nähen: ganz bestimmt, neuer Stoff liegt schon parat.

Weitere Eigenkreationen an der Frau sind hier zu entdecken!

14.01.13

Stoffabbau (für die Tochter)

Die letzten Tage saß ich ganz schön oft am Zuschneidetisch und an der Nähmaschine. Da sich hier die unangeschnittenen Stoffe langsam aber sicher stapeln, war endlich die Umsetzung der Nähpläne angesagt, zumal einige schon lange und sehr gerne vom Nachwuchs getragene und selbstgemachte Kleidungsstücke zu klein werden.

Einige Schnitte haben sich bei uns bewährt: das sind die Reißverschlussjacken (Modelle Kurre (z.B hier) und Montparnasse) aus der Ottobre 4/2010, die ich meistens aus Nickystoff nähe, und von Tochter und Sohn gleichermaßen geliebt werden. Nun habe ich die Jacke für die Tochter aus einem Frotteestoff von der Hamburger Liebe angefertigt und sie, also die Jacke, fühlt sich wunderbar kuschelig an, und droht ein Lieblingsskleidungsstück zu werden.



Ein weiterer von mir gerne genähter Schnitt ist Clementine von farbenmix. Hier zeige ich euch das neuste Werk, aus einem Daisy-Stoff von der Hamburger Liebe, der wunderbar kombinierbar ist (mit lila, rot, braun, orange ...). An Clementine mag ich die Teilungsnähte ("Pariser-Nähte") in Vorder- und Rückenteil, die es ermögliche so schicke Eingriffe ins Vorderteil zu integrieren.



10.09.12

Die Winterproduktion läuft an

Gestern hatte ich einen "freien" Tag. Mann und Kinder waren ausgeflogen und ich nutzte die Zeit, um die ersten Herbst- und Wintershirts zu produzieren. Das Dino- und das Wikingershirt ist für den Sohn, die "Seeungeheuerversion" ist für die kleine weibliche Wasserratte. Von wegen klein! Von den Lillestoffen habe ich, entgegen meiner Gewohnheit, statt einem nur einen halben Meter geordert. Aber das reicht nicht mehr, inzwischen brauche ich für die Oberteile meiner "Kurzen" mindestens 10 cm mehr. Uah, irgendwie geht mir das zu schnell mit dem Wachsen.




Stoffe sind von Lillestoff und Hilco, Schnitte aus der Ottobre und von farbenmix.

20.05.12

Xenia



Zum ersten Mal habe ich Xenia genäht. Recht simpel und schnell zu nähen. Den Stoff habe ich schon eine kleine Ewigkeit in der Stoffkiste. Ich finde, hier kommt er recht gut zur Geltung. Die kleine Madame steht allerdings seit geraumer Zeit auf Fußball und damit auf ihre "Naikies" (O-Ton), bis kurz unters Knie hochgezogene Strümpfe (selbst bei hießigen Temperaturen über 25 Grad Celsius) und kurze Hosen. Gleichzeitig möchte sie aber auch gerne ins Ballett gehen ... in meinen Augen zeigt sie für den Ballsport jedoch weit größeres Talent.

04.07.11

(Nicht mehr so ganz) Neues aus dem Nähzimmer

Da nähe ich und nähe ich, aber bringe es nicht fertig die neuen Kleider für Fanny und Simon zu zeigen.

Beginnen wir mit dem neuen Röckchen für Fanny: gefertigt aus dem Erdbeerstreichelstöffchen von Riley Blake nach dem Zucka-Schnitt von Farbenmix. Letztes Jahr habe ich diesen Schnitt bereits ausprobiert, und ich finde ihn einfach wunderbar.


Auf dem Bild ist der Rock nicht mehr taufrisch, sondern bereits einmal getragen – meine Tochter konnte es einfach nicht erwarten, das neue Teil anzuziehen ...

Weiter geht's mit dem Hemd aus einem japanischen Baumwollstoff von Daiwabo. Der Stoff hat eine traumhafte Qualität ist ganz leicht und fühlt sich sehr angenehm an. Simon hat sich die vergangenen Wochen geweigert, das Hemd anzuziehen, aber steter Tropfen höhlt den Stein ... gestern war dann Premiere, und ich hatte schon gedacht ich werde das Teil ungetragen auf dem Kleiderbazar verhökern.


Schon lange fertig ist für meine Tochter eine sommerliche Kombi, bestehend aus einem T-Shirt (Schnitt aus der letzten Ottobre) und einer Raffhose (Schnitt Ivy). Die Kombi wird gerne und häufig getragen. Die Stoffe sind alle von Hil.co.


Zu guter Letzt zeige ich ein neues Shirt für den Sohn, gefertigt aus lauter Stoffresten. Auf dem Bild ist es schon verkleckert, die Flecken müsst ihr euch wegdenken. Fanny möchte auch so ein T-Shirt ... und Simon möchte auch einen Rock genäht bekommen. Die Arbeit geht also nicht aus *lach*.


Ich wünsche euch einen schönen sommerlichen Montag. Wir werden uns heute Mittag in sämtliche  Fluten stürzen, die das Babyplanschbecken des örtlichen Freibads zu bieten hat. Die Kinder wissen noch gar nichts von ihrem Glück, werden diesen Plan aber lauthals begrüßen, da bin ich mir zu 100 % sicher.

26.06.11

Unser Dauerbrenner: Sauerkirschmarmelade


Sauerkirschmarmelade habe ich in der Studentenzeit, die schon eine Ewigkeit zurückzuliegen scheint, lieben gelernt. Neben unserem Haus, ein wildromantischer Bau mit Veranda, Holzdielen, einer Dusche, die man vor dem Duschgang erst 15 Minuten lang "aufheizen" musste und dem weltschönsten Terrazzo-Boden in der Küche (wieso wird dieser Boden eigentlich heutzutage so gar nicht mehr geschätzt?) *wink zu Frau Maultasche*, wuchs ein riesiger Sauerkirschbaum. Die Kirschen haben wir gerne vom Zimmerfenster aus im Dachgeschoss gepflückt. Und daraus Marmelade gekocht.

Wann immer ich seitdem die Gelegenheit habe an Sauerkirschen zu kommen, stelle ich daraus meinen zweitliebsten Brotaufstrich, nach Quittengelee, her. Fiel letztes Jahr die Kirschernte eher mau aus, so können wir heuer wieder aus dem Vollen schöpfen. Glücklicherweise, denn das vergangene Jahr mussten wir ohne die Marmelade auskommen. So wurde heute mühevoll von den Kindern und mir, Kirschlein um Kirschlein entkernt, um von ca. 1,5 kg Kirschfleisch die Marmelade zu kochen. Wir freuen uns schon sehr auf's Frühstück morgen, denn dann wird das frisch Eingekochte zum ersten Mal gekostet.

19.06.11

Feliz

Obwohl das Kleid "Feliz" total alltagsuntauglich ist, und auch keine Einschulung, Hochzeit oder sonst ein großes Fest vor der Tür steht, musste ich dieses Kleid nun wirklich einmal nähen. Seit ich den Schnitt letztes Jahr bestellt habe, habe ich mich darauf gefreut ihn das erste Mal auszuprobieren.


Ich bin gleich in die "Vollen" gegangen und habe den Saum des Unterkleids mit einem Volant versehen, außerdem hat auch die Rückseite ein paar der gekräuselten Stoffbahnen abbekommen. Fazit 1: Nie mehr werde ich Volants in dieser Fülle ohne den "Kräuselnähfuß" von Pfaff fabrizieren, nie, nie mehr! Der besagte Fuß steht sowieso schon lange ganz weit oben auf meiner Wunschliste...


Die Herstellung dieses Kleids benötigte sehr viel Zeit. Umso erfreulicher ist es, dass Fanny ihr neues Kleid liebt. Es ist ein richtiges Prinzessinnenkleid. Noch ist es etwas zu groß, v.a. rutscht der eine Träger immer von der Schulter. Eigentlich sollte ich die Feliz deshalb nochmals auftrennen, aber dazu habe ich keine Lust und hoffe, dass sich dieses Problem im nächsten Sommer von alleine gelöst hat.

Fazit 2: Das Kleid, und auch vor allem die Volants, verschlingt Unmengen an Stoff und ist deshalb auch etwas zu schwer für schwülwarme Sommertage.


13.01.11

Mami ich hab' ein Männle gemalt ...

... strahlte Fanny heute morgen und zeigte mir stolz ihr erstes gemaltes Männle. Erstaunlicherweise kein Kopffüssler, sondern eine Figur mit Leib. Laut Fanny handelt es sich bei der Zeichnung um ein Mädchen. Ich bin gespannt auf das erste Männle ihres Bruders.

20.11.10

Messebesuch

Die Idee heute das Stuttgarter Messegelände aufzusuchen, teilte ich mit vielen anderen Menschen. Das Abenteuer "Kreativ- + Bastelwelt" begann bereits heute morgen auf dem Bahnsteig: die erste S-Bahn in Richtung Messe musste ohne mich losfahren, denn ich passte in kein Abteil mehr rein, so gestopft voll waren die Wägen. Da habe ich mir schon überlegt, gleich wieder heimzugehen, denn derartige Menschenmassen mag ich wie .... Fußpilz. Allerdings kam 2 Minuten später schon die nächste "Essi", und sie war leer. Was sich allerdings an der nächsten Haltestelle änderte. Am Bahnsteig stand das "Messevolk" in Fünferreihen ... naja.

Die Messe selbst war ganz nett. Die Stoff- und Nähabteilung war recht überschaubar und bot keine Sensationen. In der Papierabteilung bin ich dann versumpft. Nette Origami-Stände mit tollen Falt-Workshops und einem noch tolleren Papier- und Buchangebot. Außerdem noch Tische, an denen Weihnachssterne hergestellt werden konnten. Dieses Angebot habe ich gerne angenommen :-).



Als Kind habe ich sehr gerne Flieger und Schnapper und Frösche gefaltet. Allerdings habe ich so gut wie alles vergessen, und hoffe mit Hilfe der gekauften Bücher wieder in das Papierfalten "reinzukommen".

Zum Abschluss gab es noch ein paar Stanzer: die Lok und die Katze für die Adventskalender meiner beiden Besserwisser aufgeweckten Kindergartenkinder. Und einen röhrenden Hirschen nur für mich.


Als ich noch einen Streifzug durch andere Hallen machte, wurde mir klar, wohin die Menschenmassen wollten: bei der gleichzeitig sattfindenden Messe "Familie + Heim" gab es eigentlich alles, was gut ist. Auch sensationell günstige und schöne Küchen. Vielleicht reihen sich mein Mann und ich morgen nochmals ein, in die Fünferreihen auf dem Bahnsteig ...

10.05.10

Meins!


Gerade eben habe ich sie in Empfang genommen, meine neue Tasche mit dem Schlafzimmerblick-Reh. Viele von euch werden sie sicher schon kennen, sie ist von Caro, und ich habe sie sämtlichen potenziellen DaWanda-Kunden vor der Nase weggeschnappt, ätsch! Sie passt wie angegossen zu meinem heutigen Outfit und die Tasche wird nachher gleich eingeweiht, beim ersten (!) Elternabend des zukünftigen Kindergartens unserer Kinder. Hach, ich weiß jetzt schon, dass dieses Schmuckstück von Tasche eines meiner Lieblingsstücke wird.

10.04.10

Trompet!

Gestern Abend Nacht hat es mich überkommen: ich musste unbedingt einen Elefanten fabrizieren, koste es was es wolle. (Es kostete dann letztlich eine kleine Nachtschicht bis 1.30 Uhr. Wer zum Teufel möchte eigentlich noch diese blöde Sommerzeit haben? Ich kenne niemanden. Seit die Uhr umgestellt wurde, gehen die Kinder nicht vor 20.30 Uhr ins Bett und man kommt quasi zu nix mehr am Abend *motz*). Und das Tolle an der ganzen Sache: die Kinder, und ganz besonders Fanny, geben den Elefanten nicht mehr aus der Hand. Sogar im Baumarkt war er heute dabei. Und beim Mittagessen musste er auch am Tisch sitzen. Momentan hält er ein kleines Nickerchen gemeinsam mit Fanny. Da machen Nachtschichten doch erst richtig Spaß!


Simons Elefanten versuche ich noch dieses Wochenende zu fabrizieren. Trotz unseres Vorhabens endlich die seit Ostermontag auf unserem Balkon lagernden Himbeeren ins Beet zu pflanzen. Aber das Beet muss erst noch fertig werden und die Pfähle müssen in den Boden gerammt werden und der Draht muss gespannt werden ... undundund.

Das kostenlose Ebook "Elefantös" gibt es hier. Ja und der Stoff aus der Serie Hilde ist mal wieder von Hilco. Sehr entzückend, nicht wahr?

26.03.10

Neues Ladenregal

In meinem Shop gibt es neue Ware:
Lätzchen mit Sternchen, Pünktchen und Früchtchen.

08.02.10

Statusbericht

In den letzten Tagen war es hier ruhig. Mehrere Umstände summierten sich, bei uns herrschte emsiges Treiben bis fiebernd das Bettchen hüten.

Übernächsten Sonntag ist es soweit: Fanny und Simon werden getauft. "Weshalb so spät"? werden sich einige fragen. Ganz einfach: als die beiden im üblichen Taufalter waren, hatten wir einfach nicht die Nerven und Lust das Fest zu organisieren. Und so nebenbei und huschhusch ist auch so gar nicht meine Art. Außerdem spielte ich mit dem Gedanken, unseren Kindern die Wahl zu lassen, wenn sie alt genug sind, selbst zu wählen, ob und wenn ja, welcher Religion sie angehören wollen. Nun haben wir doch für sie entschieden und es muss noch einiges organisiert, bestellt und genäht werden. Simons Outfit für den großen Tag, zumindest das Oberteil, habe ich schon letzte Woche fertig bekommen. Ein Hemd aus rotem Leinen, das ich einige Male am liebsten in die Ecke gefeuert hätte (ich berichtete). Aber auch hier hat etwas Abstand zum Projekt geholfen.


Ansonsten kränkelt seit Samstag die komplette Familie. Vorgestern und gestern hütete ich mit einer fiebernden Fanny das Bett, unterdessen bekam Simon wieder seinen hartnäckigen Husten und hat heute auch Fieber, und mir und meinem Mann geht's auch ziemlich schlecht. Die Nacht war eine Katastrophe, das letzte Mal auf die Uhr geschaut habe ich um 4 Uhr. Gähn! Eine dicke Erkältung macht hier also die Runde und wir hoffen, dass wir bis zur Taufe alle wieder hergestellt sind.

24.01.10

Und was kommt jetzt?

Jedes Mal, nachdem ich einen weiteren Schwung Frottée-Halstücher fertig gestellt habe, denke ich "So, das müsste jetzt für diese Saison ausreichen, nun kann ich meine Zeit anderen Projekten widmen." Aber jedes Mal muss ich nach ein paar Tagen nachlegen. Die Teile gehen weg wie warme Semmeln. Einerseits schön, dass die kuscheligen Halswärmer so gut ankommen, andererseits etwas eintönig, da kommt in mir so langsam ein Gefühl von "Fließbandarbeit" auf .

Gestern Abend deutete sich leider das langsame Aus meiner Ersatz-Nähmaschine (meine neue Pfaff ist ja bei der Reparatur in Berlin ...) an. Zickzackstich geht gar nicht mehr, ich kann an der Fadenspannung soviel drehen wie ich will, es tut sich nichts. Geradeaus nähen geht grad' noch so, sieht aber auch nicht mehr perfekt aus. Was mache ich nur falsch? Mögen mich Nähmaschinen nicht, oder ist das ein Zeichen, dass ich endlich mal die dringend benötigten Topflappen häkeln soll?

Morgen geh' ich dann mal Wolle besorgen ...


29.12.09

Gestatten: Enni und Enno

Zu Weihnachten haben Fanny und Simon neue Spielgefährten bekommen: Enni, hellhäutig mit Damenbart und schon sehr betagt – sie wurde irgendwann in den 70ern geboren – und Enno, dunkelhäutig mit blonden Dreadlocks – er ist blutjung. Die Zwillinge lieben die neuen Puppen, die meine Mutter selbst gestrickt hat. Sie ziehen sie aus und wir dürfen bzw. müssen sie wieder anziehen, sie ziehen sie aus und wir dürfen sie wieder anziehen, sie ziehen sie aus ... Es ist schön, dass Fanny und Simon mit den Puppen spielen, denn es wäre schon schade, wenn gerade die selbstgemachten Sachen unbeachtet in der Ecke liegen.



Enni hat übrigens neue Kleider bekommen, ihre alten haben jedoch sämtliche Moden überdauert und sind in Schnitt und Farbgebung immer noch (oder endlich wieder) topaktuell. Wer weiß, vielleicht kann man hier von frühkindlicher Prägung sprechen, aber ich liebe ja seit ich denken kann dieses Grün von Ennis alter Hose. Allerdings haben die beiden Chaoten innerhalb kürzester Zeit das geschafft, was ich nicht in 30 Jahren hinbekommen habe: sie haben die Knöpfe von Ennis alter Jacke gewalttätig abgerissen ... ich weiß nicht wo das noch hinführen soll ...



Soviel ich weiß ist die Strickvorlage aus einer alten Brigitte-Ausgabe. Hach, ich bin von den Puppen mindestens genauso begeistert wie die Kinder.

27.11.09

Kränze...

... gibt es heuer überall zu kaufen. Beim Discounter, im Baumarkt oder in jedem anderen beliebigen Geschäft. Da gibt es wunderschöne Türkränze, liebevoll gebunden von der Lieblings-Floristin oder geschmacklose Massenware mit Glitzer, Plastikschleifen und Parafin-Kerzen. Ich mag gar keinen Kranz mehr kaufen, da sie mir entweder zu teuer sind (die von der Lieblings-Floristin) oder aber zu gleichtönig. Ups, da fällt mir gerade ein ... ich muss bis Sonntag unseren "Adventskranz" fertig machen!

Aber nun zum eigentlichen Thema: Gestern Abend trafen sich drei Frauen in der Garage der einen Frau, um gemeinsam Kränze zu binden. Die Gastgeberin ist ein wahrer Profi des Metiers und konnte wertvolle Tipps geben, v.a. mir, dem absoluten Neuling. Ich schaffte es tatsächlich einen (wahrhaftig monströsen) Türkranz zu binden, zwar unregelmäßig mit eher dünneren und sehr buschigen Stellen, aber der Selbermach-Gedanke zählt, und so müssen die Hausbewohner und -besucher eben ein oder zwei Augen zudrücken, wenn sie an diesem Kranz vorübergehen.

Die Gastgeberin schaffte es drei wunderschöne Kränze für unterschiedliche Einsatzbereiche zu binden und S. fabrizierte einen wunderschönen Adventskranz mit unterschiedlichem "Grünzeugs" und zwei Hagebutten. Es war wirklich schön, gar nicht so kalt und wir können das gerne nächstes Jahr wiederholen. Ich habe eine große Tüte gefüllt mit Zweigen mit nach Hause genommen, denn einen muss ich noch machen.


Unser Arbeitsplatz


Karins Buchsbaumkränzchen


Sylvias Adventskranz


Arbeit für zuhause


Mein Erstling, unser Türkranz

31.10.09

Goldener Oktober

Solche Herbsttage liebe ich ja: Sonnenschein und klare, kühle Luft. Und klaro, dass wir dieses schöne Wetter genutzt haben und viel draußen waren. Denn wer weiß, wann das Schmuddelwetter Einzug hält. Andere denken offensichtlich genauso, denn der Spielplatz war letzte Wochen ausnahmsweise morgens nicht völlig verwaist, sondern für Fanny und Simon war einiges geboten. Es hat ja schon etwas Trostloses, so ein leerer Spielplatz. Wir sind immer froh, wenn viele andere Kinder und Eltern da sind.

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Anfang letzter Woche habe ich auf dem Sperrmüll einen Plastik-Tret-Traktor entdeckt. Und weil beide Chaoten bei unserem letzten Urlaub auf dem Bauernhof diese monströsen Teile geliebt haben, musste dieser natürlich mitgenommen werden. So gestaltet sich der Rückweg nach Hause etwas kompliziert, denn das neue gebrauchte Spielzeug ist zu unhandlich und schwer, um gleichzeitig mit dem Kinderwagen an der anderen Hand transportiert werden zu können. So lief ich also 100 m mit dem Kinderwagen, stellte ihn ab, lief die 100 m wieder zurück, um den Traktor zu holen, stellte ihn beim Kinderwagen ab, lief wieder 100 m mit dem Kinderwagen, stellte ihn ab, lief die 100 m wieder zurück ... So ging das ca. zehn mal, bis wir wieder zuhause angekommen waren. Aber ich bin halt Schwäbin, da überlässt man solch' "ginschdige" Funde ungern jemand anderem ;-).

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Heute ist Halloween. Im Nachbarhaus, das von einer US-amerikanischen Familie mit zwei Teenagern bewohnt wird, herrscht sicher schon helle Aufregung. Ich erinnere mich gern an mein Halloween in den Staaten. Wir fuhren für unser Kostüm in den nächsten Goodwill-Laden, und hatten dort einen Riesen-Spaß. Ich war dort mit zwei männlichen Freunden, die sich schließlich für zwei durchsichtige Damen-Negligées entschieden. Ich suchte mir einen "Hausanzug" für mein Halloween-Styling aus. Wir haben uns für die große Party gemeinsam "gerichtet" und geschminkt und M. legte mein Parfüm an. Er sparte nicht damit. Seit dieser denkwürdigen Halloween-Party habe ich dieses Parfüm nie wieder benutzt, denn M. räucherte damit das gesamte Party-Haus aus. Halloween in den USA ist schon etwas ganz besonderes!

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(Um Missverständnisse gar nicht erst aufkommen zu lassen: Rechts im Bild, das ist M. alias "Lilli Blanche". Und links, das bin ich, alias "The Hippie-Chick". So wie M. aussah, so roch er auch, puh! Aufnahmedatum: 31.10.1994


Weil heute Halloween oder besser: Reformationstag ist und unser Kürbis-Geist vor ein paar Tagen das Zeitliche gesegnet hat (verschimmelt und matschig, igitt!), habe ich heute morgen nochmals Hand angelegt, das Küchenmesser geschärft und Geist No. 2 geschnitzt. Die Kinder wird es freuen, denn sie haben Geist No. 1 sehr vermisst.

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