05.05.13
Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? Tagebuch-Bloggen am 5. Mai 2013
Der Vormittag lässt sich wie folgt zusammenfassen: maximaler Spaß für Kinder + Eltern (weil viele andere Kinder anwesend, viele entspannte Erwachsene mit viel Zeit für die Kinder, viele Bewegungsangebote mit Fußball, Basketball, Frisbee, Tischtennis, etc, und SONNENSCHEIN). Nach entspanntem Vormittagsprogramm dann Mittagessen und anschließendes Gruppenbild.
Danach Abfahrt zur Sommerbobbahn. Kinder und Väter gehen zu Fuß, Mütter fahren die bepackten Autos den Berg runter. Dann maximaler Spaß beim Bob fahren und Eis essen bei SONNENSCHEIN. Um 15 Uhr Abfahrt in Richtung Heimat mit kurzem familieninternen Zwischenstopp in Honau, um die nur sporadisch geöffnete Olgahöhle zu besichtigen (für Insider: keine durch Auswaschung von Kalkgesteinen entstandene Höhle, sondern durch Ausfällung von im Wasser der Echaz gelöstem Kalk (Kalktuff) entstandenes Wunderwerk der Natur).
Bei der Rückfahrt schliefen die Kinder sofort ein, der kleine Mann sogar durch. Er konnte schlafenderweise vom Auto auf's Sofa und von dort in's Bett verfrachtet werden. Die kleine Dame klagte ob ihrer gar fürchterlichen "Auas" an Knien, Ellenbogen und Hand. In Wirklichkeit handelt es sich hier um ein paar Schürfwunden kleineren Ausmaßes, die sie sich heute morgen auf der Alb bei übermütigen Manövern zugezogen hat. Dusche war furchtbar ... jetzt sitzt sie neben mir und liest den neuesten Al.DI-Prospekt.
Ich bin so müde.
Mehr Tagebuch-Einträge sind aufgelistet bei Frau Brüllen.
17.09.12
Somehow ...
Ein verfrühtes Geburtstagsgeschenk machte sich meine Tochter gestern selbst: der erste Milchzahn ist draußen und das eine Woche vor ihrem fünften Geburtstag. Jetzt ist sie natürlich mächtig stolz, denn Zahnlücken haben ja nur Schulanfänger oder schon Schüler. Die bereits seit ein paar Tagen von F. vorbereitete Zahnbox beinhaltet nun ein Mini-Schneidezähnchen, das heute im Kindergarten selbstredend präsentiert werden muss.
Ehrlich gesagt geht mir das momentan alles ein bisschen zu schnell, obwohl ich die zunehmende Selbständigkeit meiner Kinder sehr begüße. Ich bin eindeutig keine Babymama. Wie angenehm, aber auch anstrengend, ist es doch mit den Kindern kommunizieren zu können und da kommt was zurück (außer Lächeln, Gegluckse oder Gebrüll). Aber jetzt schon die erste Zahnlücke, und nächstes Jahr womöglich die Einschulung. Und bald verlassen sie das Haus ...
Wir schwanken noch ein wenig, ob unsere beiden "Chaoten" nächstes Jahr mit knapp sechs schon in die Schule kommen sollen. Aber wenn sich die Entwicklungssprünge so wie bisher auswirken, dann sind sie nächstes Jahr so was von schulreif. Wir warten ab.
21.06.12
Schöner Ruhen
Tja. Bis jetzt schlafen die Geschwister hartnäckig zusammen in der unteren Etage, das obere Bett wird lediglich zum Klettern benutzt. Das haben wir uns eindeutig anders vorgestellt! Ich bin gespannt, ob die obere Etage jemals von den beiden zum Schlafen benutzt wird.
Nun bin ich endlich dazugekommen, nach den bereits kurz nach dem Bettenaufbau hergestellten Sternchenvorhängen, den schon lange auf meiner Nähliste stehenden Baldachin zu nähen. Aus einem der geliebten, weil zeitlosen I.KEA-Streifenstoffe. Jetzt fehlt nur noch ein Steuerrad und dann können F. und S. lossegeln.
Wen's interessiert: das Bett ist von hier.
10.06.12
1 Woche Urlaub
Am Dienstag Morgen kam die Kindergartengruppe meiner Kinder zu Besuch. Auf Wunsch des Sohnes, der die Gruppe hierher führen durfte und stolz wie Bolle war. Das neue Bett war DER Hit! So eine Art Indoor-Spielplatz auf kleinstem Raume.
Am Donnnerstag dann Fahrradausflug zu einem der coolsten Spielplätze der Gegend. Davor mussten wir noch zwei Kindergärten im gleichen Stadtbezirk abradeln, in die vor kurzem eingebrochen wurde. Davon hatte ich am Abend zuvor S. erzählt und er fand dieses Thema (Einbrecher! im Kindergarten!) derart faszinierend und spannend, dass er darauf bestand, die Tatorte live zu observieren. Das war ein großes Abenteuer!
Am Freitag besuchten wir zum ersten Mal in diesem Jahr den Märchengarten im Ludwigsburger Blühenden Barock. Aber sicher nicht zum letzten Mal, denn: wir haben eine Dauerkarte.
... und Weiterfahrt nach Lorch, zu einem rekonstruierten Wachturm am Limes, denn, hört hört, in Lorch befand sich der ...
... der Limesknick.
Das Kloster Lorch haben wir auch besichtigt. Dort wurden teils die großen Stauferkaiser und -könige bestattet. In einer wunderschönen schlichten Klosterkirche ...
... romanischen Ursprungs.
03.10.11
Ein letztes Mal ...
21.03.11
Auftauchen
Kind 1 stand während der geschwisterlosen Zeit neben sich, wusste im Kindergarten und zuhause nichts mit sich selbst anzufangen. Nun blüht es merklich auf, seit alles wieder seinen gewohnten Lauf nimmt. Das habe ich so nicht erwartet, aber eigentlich ist dieses Verhalten nicht verwunderlich, weil es das eine Kind ja nie ohne das zweite gab.
Nun werden wir zwei weitere kindergartenlose Wochen verbringen, denn die Infektionsgefahr wäre für Kind 2 einfach zu groß. Manchmal bedarf es solcher schlimmen Erfahrungen, das eigene Kind intubiert, verkabelt und mit Schläuchen versehen daliegen zu sehen, um sehr viel mehr dankbarer zu sein. Dankbar für zwei anstrengende Kinder zuhause, dankbar für Gesundheit und dankbar in einem wohlhabenden Land zu leben, in dem eine medizinische Versorgung durch Spezialisten für alle gewährleistet ist ... ich frage mich nur, wie lange noch.
Am Wochenende konnte ich nun doch alle schon lang geplanten Termine wahrnehmen, was ich noch eine Woche zuvor für unmöglich hielt. So verkauften wir auf einem Zwillingsbasar unseren Kinderwagen und viele, viele Kleider. Der Samstag endete bei einem schönen und lustigen Geburtstagsfest bei einer Freundin in der Nachbarschaft. Ja, und dann war da noch der Besuch des Stoffmarkts in Ludwigsburg. Gemeinsam mit einer ähnlich stoffsüchtigen Freundin. Sonntag nachmittags ging's dann noch bei blauem Himmel, Sonnenschein und beinahe milden Temperaturen in den Garten. Die Obstbäume stehen quasi in den Startlöchern. Bald wird alles blühen. Die eine meiner zwei Lieblingsjahreszeiten wir sehr, sehr bald beginnen.
Und nun mache ich mich daran den riesigen Berg an anstehenden Nähprojekten und Aufträgen abzuarbeiten.
23.09.10
3
09.05.10
Muttertag war gestern
Auf die Frage meines Mannes, was ich mir denn von den Kindern zum Muttertag wünsche, antwortete ich: "Einen Flieder, am besten einen Sommerflieder, sofern der jetzt pflanzbar ist. Und den sollen wir gemeinsam in unserem (Riesen)garten einpflanzen". "Sie wünschen wir spielen", dachte sich wohl mein Mann, besorgte gestern als Muttern im Nähkurs fluchte, gemeinsam mit Fanny und Simon einen Fliederbusch und transportierte ihn mittels Fahrradanhänger sofort in den Garten.
Gestern waren wir dann lange Zeit beschäftigt den optimalen Standort zu bestimmen, denn sonnig muss das Gewächs stehen. Jetzt steht er direkt neben dem Eingang und wir hoffen auf ein gutes Gedeihen und viele Schmetterlinge.
Das war gestern, heute gab's dann nichts mehr zum Muttertag. Auch recht. Ein Bild des blühenden Flieders reiche ich im Spätsommer nach :-).
























