30.06.11
Küchenplanung
Der Rohbau unserer neuen Stadtwohnung steht. Und wir machen uns Gedanken über die Art des Parketts, Badausstattung, Fliesenfarben und über unsere neue Küche. Vor Monaten hatte ich hier geschrieben, wie sehr ich mich schon auf die Planung unserer neuen Küche freue. Nach mehreren Beratungsgesprächen in diversen Küchenstudios kam die Ernüchterung. So eine Einbauküche ist verdammt teuer und bei einem begrenzten Budget wie wir es haben, ist der gestalterische Spielraum nicht sehr groß. Und die Aussicht, vom Sofa aus Tag für Tag eine 08/15 Küche im Blick zu haben, ist nicht besonders erquickend.
Aber heute Abend dann ein Lichtblick: der Tipp kam von einer Freundin aus dem Oberland, ein Bekannter von ihr hätte eine Schreinerei in Stuttgart, mit einem Schwerpunkt auf Küchenplanung. Unter dem Namen Stadtnomaden plant ein sympathisches 2-Personen-Team u.a. wunderschöne moderne Küchen, die genau unseren Geschmack treffen. Wir können den ersten Entwurf kaum erwarten, und hoffen den Auftrag an die beiden netten Stadtnomaden vergeben zu können :-). Stay tuned ...
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26.06.11
Unser Dauerbrenner: Sauerkirschmarmelade
Sauerkirschmarmelade habe ich in der Studentenzeit, die schon eine Ewigkeit zurückzuliegen scheint, lieben gelernt. Neben unserem Haus, ein wildromantischer Bau mit Veranda, Holzdielen, einer Dusche, die man vor dem Duschgang erst 15 Minuten lang "aufheizen" musste und dem weltschönsten Terrazzo-Boden in der Küche (wieso wird dieser Boden eigentlich heutzutage so gar nicht mehr geschätzt?) *wink zu Frau Maultasche*, wuchs ein riesiger Sauerkirschbaum. Die Kirschen haben wir gerne vom Zimmerfenster aus im Dachgeschoss gepflückt. Und daraus Marmelade gekocht.
Wann immer ich seitdem die Gelegenheit habe an Sauerkirschen zu kommen, stelle ich daraus meinen zweitliebsten Brotaufstrich, nach Quittengelee, her. Fiel letztes Jahr die Kirschernte eher mau aus, so können wir heuer wieder aus dem Vollen schöpfen. Glücklicherweise, denn das vergangene Jahr mussten wir ohne die Marmelade auskommen. So wurde heute mühevoll von den Kindern und mir, Kirschlein um Kirschlein entkernt, um von ca. 1,5 kg Kirschfleisch die Marmelade zu kochen. Wir freuen uns schon sehr auf's Frühstück morgen, denn dann wird das frisch Eingekochte zum ersten Mal gekostet.
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Sonntagssüß
19.06.11
Feliz
Obwohl das Kleid "Feliz" total alltagsuntauglich ist, und auch keine Einschulung, Hochzeit oder sonst ein großes Fest vor der Tür steht, musste ich dieses Kleid nun wirklich einmal nähen. Seit ich den Schnitt letztes Jahr bestellt habe, habe ich mich darauf gefreut ihn das erste Mal auszuprobieren.
Ich bin gleich in die "Vollen" gegangen und habe den Saum des Unterkleids mit einem Volant versehen, außerdem hat auch die Rückseite ein paar der gekräuselten Stoffbahnen abbekommen. Fazit 1: Nie mehr werde ich Volants in dieser Fülle ohne den "Kräuselnähfuß" von Pfaff fabrizieren, nie, nie mehr! Der besagte Fuß steht sowieso schon lange ganz weit oben auf meiner Wunschliste...
Die Herstellung dieses Kleids benötigte sehr viel Zeit. Umso erfreulicher ist es, dass Fanny ihr neues Kleid liebt. Es ist ein richtiges Prinzessinnenkleid. Noch ist es etwas zu groß, v.a. rutscht der eine Träger immer von der Schulter. Eigentlich sollte ich die Feliz deshalb nochmals auftrennen, aber dazu habe ich keine Lust und hoffe, dass sich dieses Problem im nächsten Sommer von alleine gelöst hat.
Ich bin gleich in die "Vollen" gegangen und habe den Saum des Unterkleids mit einem Volant versehen, außerdem hat auch die Rückseite ein paar der gekräuselten Stoffbahnen abbekommen. Fazit 1: Nie mehr werde ich Volants in dieser Fülle ohne den "Kräuselnähfuß" von Pfaff fabrizieren, nie, nie mehr! Der besagte Fuß steht sowieso schon lange ganz weit oben auf meiner Wunschliste...
Die Herstellung dieses Kleids benötigte sehr viel Zeit. Umso erfreulicher ist es, dass Fanny ihr neues Kleid liebt. Es ist ein richtiges Prinzessinnenkleid. Noch ist es etwas zu groß, v.a. rutscht der eine Träger immer von der Schulter. Eigentlich sollte ich die Feliz deshalb nochmals auftrennen, aber dazu habe ich keine Lust und hoffe, dass sich dieses Problem im nächsten Sommer von alleine gelöst hat.
Fazit 2: Das Kleid, und auch vor allem die Volants, verschlingt Unmengen an Stoff und ist deshalb auch etwas zu schwer für schwülwarme Sommertage.
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17.06.11
Total beknackt!
Auf Anraten meines Hautarztes soll ich das "Grüne für die nächste Zeit" meiden. Mit "das Grüne" meint er unseren Garten im Besonderen und Wiesen und Wälder im Allgemeinen.
Nachdem sich auf meinem Oberkörper ein fieser Ausschlag samt noch fieserem Juckreiz breit gemacht hat, entschloss ich mich schließlich einen Dottore aufzusuchen. Sein Verdacht: ich wurde Opfer einer Grasmilben-Attacke, auf die ich wohl eine ausgeprägte allergische Reaktion zeige. Für diese Art von Allergie gibt es sogar einen Fachbegriff: die Stuttgarter Krankheit. Da bleibt mir glatt die Spucke weg.
Die Grasmilbenstiche habe ich mir mit großer Wahrscheinlichkeit in unserem Garten geholt ... entweder ich meide nun unser Stückle oder begebe mich nur noch mit Gummistiefeln und abgeklebten Langarmshirts dort hin. Das ist soooo besch#####!
Recherchen im Internet ergaben, dass Grasmilben eine trockene Witterung schätzen, sich aber durch häufigen Grasschnitt gestört fühlen. Punkt 1 hatten wir ja zur Genüge, Punkt 2 tun wir nicht.
Morgen wollen wir einen Ausflug auf die Schwäbische Alb unternehmen. Ich starte damit quasi einen Versuchsballon ... ich möchte mir einfach nicht das Draußensein verbieten lassen von diesen blöden Viechern.
Nachdem sich auf meinem Oberkörper ein fieser Ausschlag samt noch fieserem Juckreiz breit gemacht hat, entschloss ich mich schließlich einen Dottore aufzusuchen. Sein Verdacht: ich wurde Opfer einer Grasmilben-Attacke, auf die ich wohl eine ausgeprägte allergische Reaktion zeige. Für diese Art von Allergie gibt es sogar einen Fachbegriff: die Stuttgarter Krankheit. Da bleibt mir glatt die Spucke weg.
Die Grasmilbenstiche habe ich mir mit großer Wahrscheinlichkeit in unserem Garten geholt ... entweder ich meide nun unser Stückle oder begebe mich nur noch mit Gummistiefeln und abgeklebten Langarmshirts dort hin. Das ist soooo besch#####!
Recherchen im Internet ergaben, dass Grasmilben eine trockene Witterung schätzen, sich aber durch häufigen Grasschnitt gestört fühlen. Punkt 1 hatten wir ja zur Genüge, Punkt 2 tun wir nicht.
Morgen wollen wir einen Ausflug auf die Schwäbische Alb unternehmen. Ich starte damit quasi einen Versuchsballon ... ich möchte mir einfach nicht das Draußensein verbieten lassen von diesen blöden Viechern.
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Widerwillen
12.06.11
12 von 12 (Juni)
Wie beinahe jeden Sonntag, hatte ich heute morgen Mesnerdienst (Mesner = Küster, für die norddeutsche Leserschaft :-)). Am Pfingstsonntag gehören selbstredend Pfingstrosen auf den Altar. Es war gar nicht so leicht die Blumen aufzutreiben, denn weil Pfingsten dieses Jahr so spät ist, sind viele Pfingstrosen schon verblüht.
Zum sonntäglichen Dienst gehört auch das "Lieder stecken".
Und die Vorbereitung des Abendmahls. Alles ist vorbereitet, der Gottesdienst kann beginnen ...
... mit Glockengeläut. Zu meinen Aufgaben gehört unter anderem das Läuten der Glocke. Jedes Mal wieder ein Erlebnis.
Wieder zuhause ist die männliche Hälfte der Familie schon eifrig beim Pizza backen.
Und: Trara – Fanny darf zum ersten Mal ihr beinahe fertiges "Partykleid" anprobieren. Sie liebt es und fühlt sich darin wie eine Prinzessin. Dem Kleid (Schnitt: Feliz) werde ich noch ein ausführliches Posting widmen ;-).
Heute Mittag hatten wir Freunde u.a. zum Kaffee trinken in unseren Garten eingeladen. Das heutige Sonntagssüß also integriert ins 12 von 12: Carrot Cake à la Dana von made. Nicht ganz mein Fall, aber den Gästen hat's geschmeckt, und das ist ja schließlich die Hauptsache.
Bitte nicht stören!
Statt Trampolin ...
Nach dem ereignisreichen Sonntag ging's noch in die Badewanne und dann ab ins Bett.
Und ich freue mich jetzt auf den Münsteraner Tatort!
Wer noch alles mitgemacht hat, ist wie immer bei Caro in Erfahrung zu bringen.
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12 von 12
03.06.11
Ische abe fertig!
Endlich habe ich es geschafft, mal wieder ein Buch zu lesen. "Nachtzug nach Lissabon" stand schon lange ungelesen und mahnend in unserem Bücherregal. Gekauft habe ich es, als es ganz oben in den Bestsellerlisten stand. Also vor etwa 4 Jahren. Das Buchthema Mai/Juni bei "Die lesende Minderheit" hat nun den endgültigen Anstoß gegeben, endlich anzufangen.
Am Anfang fand ich's zäh, die Erzählung nahm dann irgendwann an Fahrt auf, um schließlich wieder etwas fad zu enden. Interessant fand ich die Geschichten rund um den Widerstand gegen das faschistische Regime Portugals. Und an Büchern mag ich auch sehr, bereits besuchte Städte, deren Straßen und Viertel wieder vor dem geistigen Auge vorbeiziehen lassen zu können. Das Alfama-Viertel, Bélem und Coimbra ... alles Orte, die ich schon besucht habe, und sehr mochte. Anstrengend zu lesen waren die Essays einer der beiden Hauptpersonen des Buches, es gab also ein "Buch im Buch". Gut dargestellt, war jedoch die innere Zerrissenheit eben dieser Hauptperson namens Prado, der zeitlebens unter den Erwartungen seiner Familie an ihn litt.
Vom Hocker gerissen hat's mich nicht. Ich würde "Nachtzug nach Lissabon" nicht weiterempfehlen.
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