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05.06.14

Was machst Du eigentlich den ganzen Tag oder neuerdings WMDEDGT vom 5.6.2014

Puh, die Zeit rast! Schon wieder ist ein Fünfter eines Monats vorbei. Und ich schreibe ihn auf, um ihn drüben bei Frau Brüllen verlinken zu können.

6.25 Uhr:
Der Wecker klingelt und somit beginnt der vorletzte Tag vor den Pfingstferien. Der Gatte kommt mir entgegen, um sich umgehend von mir zu verabschieden (er geht vor'm Büro noch in unseren Garten, um dort nach dem Rechten zu schauen. Das bedeutet in der Regel Schnecken morden und Gießen). Unser Übernachtungsgast aus der Schweiz ist bereits zu seiner  Laufrunde im "Flachland" aufgebrochen. Ich öffne den Kühlschrank, um daraus Kaffepulver und Milch zu entnehmen. Entgegen kommt mir ein strenger Käsegeruch, denn unser schweizerischer Freund hat uns auch ganz viel Käse mitgebracht.

6.45 Uhr:
Nachdem ich mein obligatorisches Müsl-mit-Milchkaffee-Frühstück genossen habe, wecke ich meine  beiden Erstklässler. Ich bin gespannt, ob ich die beiden wach bekomme, denn gestern durften sie ausnahmsweise lange aufbleiben, denn es war ja der letzte Abend unseres Übernachtungsgastes hier bei uns. Tochter & Sohn hielten sich tatsächlich an ihr gestern Abend gemachtes Versprechen, schnell aufzustehen.

7.00 Uhr:
Die Kinder frühstücken Käsebrötchen und Käsebrezel und warten sehnsüchtig auf die Rückkehr des Freundes aus der Schweiz. Er kommt einige Zeit später zurück vom Frühsport aber leider muss ich den Nachwuchs antreiben sich anzuziehen. Die Laufgruppe steht bald vor der Tür.

7.30 Uhr:
Kinder sind auf dem Weg zur Schule, ich begebe mich in die Dusche. Danach mache ich Frühstück für den Gast und radle nach Verabschiedung von selbigem ins Büro.

8.15 Uhr:
Ankunft Büro. Viele Nachrichten auf meinem Arbeitsplatz. Das mag ich sehr, wenn viel Arbeit auf mich wartet. Lieber zuviel als zu wenig. Ist kein Witz, das meine ich ernst. So mache ich mich daran Anzeigen zu beauftragen, Anzeigen zu setzen und zur Freigabe zu schicken. Eine Kostenübersicht für die Produktionskosten eines Projekts muss gemacht werden, Angebote bei Druckern eingeholt werden.

12.30 Uhr:
Feierabend. Ich besorge ein "Ersatzglühlampenset" im Autozubehörgeschäft die Straße nebenan, radle ins Stadtteilzentrum zur Bank, um dort die bestellten Kuna (so heißt die kroatische Landeswährung) abzuholen, mache noch einen Schlenker zum Türken, um dort einen Stock Minze und Erdbeeren einzukaufen.

13.30 Uhr:
Ankunft zuhause. Erstmal was trinken, umgehend die Laufklamotten anziehen und loslaufen.
Heutige Form: gut! Das Laufen macht Laune, auch der kernige Anstieg wird gerne in Kauf genommen.  Wieder wird mir bewusst, dass es am besten läuft wenn ich mit einem leichten Hungergefühl mein Training beginne. Ich genieße das satte Grün, die kühle Waldluft und das aufgeregte Gezwitscher der Vögel. Niemand begegnet mir heute auf meiner Runde, was ich etwas merkwürdig finde.

14.30 Uhr:
Wieder zurück zuhause. Kurzes Dehnen auf dem Balkon. Dabei betrachte ich die Gärten der Nachbarn und unsere Balkonpflanzen und freue mich übder den Sommer und die Wärme. Anschließend gibt's 'ne Dusche.

15.15 Uhr:
Ups, schon so spät und noch nichts zu Mittag gegessen! Ich koche mir Penne mit Zucchini, Schafskäse und, ganz wichtig, Minze. Esse zum Nachtisch noch ein Ripple frisch importierter schweizerischer Nussschokolade.

16.00 Uhr:
Höchste Zeit den Nachwuchs vom Hort abzuholen. Meinen Sohn treffe ich dort etwas beleidigt in der Sandgrube an. Weil er nicht mit dem Lieblingserzieher in einer Fußballmannschaft spielen durfte, zog er es vor, alleine Sand in eine Plastikflasche zu füllen. Weil er damit noch nicht fertig ist, suche ich die Tochter im Gebäude. Sie schaut Freunden bei einem Kartenspiel zu und ist beleidigt, weil sie nun doch nicht mehr zum Zuge kommt, weil ich sie (so früh!) abhole. Bis ich die beiden zum Gehen überredet habe vergeht einige Zeit und deshalb kommen wir erst gegen

17.00 Uhr wieder zuhause an.
Die beiden genießen ein paar Rippchen Schokolade, wobei wir uns über den heutigen Tag unterhalten. War wohl wieder ein guter Tag, die Hausaufgaben sind auch vollständig und korrekt erledigt-

17.15 Uhr:
Während wir überlegen was wir nun noch unternehmen, klingelt's bereits an der Tür. Der Freund von nebenan möchte beide zum Kickboard fahren abholen. Ehe ich mich versehe bin ich wieder alleine und nutze die Zeit weitere Vorbereitungen für unseren Campingurlaub in Kroatien zu treffen. Ich schreibe auch den Einkaufszettel für heute Abend, denn in Kroatien soll's neben einheimischer Kost auch Eintopf und Ravioli sowie Nudeln mit Tomatensoße von Al.di Süd geben.

18.15 Uhr:
Der Gatte kehrt von einem arbeitsreichen Tag zurück und wir beschließen gemeinsam für unseren Urlaub einkaufen zu gehen. Nachdem wir den Nachwuchs auf der Straße "eingesammelt" haben  nehmen wir ausnahmsweise unser Auto für unseren Einkauf in Anspruch. Im Laden packen wir allerlei Konserven, Tomatensoßen, Nudeln und Dauerwurst ein. Tochter und Sohn dürfen sich Süßigkeiten für die Fahrt aussuchen. Der Gatte ist ganz beglückt von der Aussicht auf zwei Wochen voller Linseneintopf, Erbsensuppe und Chilli con carne (ich eher nicht ...).

20.00 Uhr:
Schon wieder Ankunft zuhasue. Nachdem wir die Einkäufe einigermaßen verstaut haben, testen wir noch die erst kürzlich gekaufte Camping-Kochplatte und und bemerken, dass uns ein Ventil für die Gasflasche fehlt. Also werde ich morgen Abend nach der Arbeit einen Abstecher in den Outdoor-Shop im Nachbardorf unternehmen. In der Hoffnung, dass das fehlende Ventil dort vorrätig ist ...

21.30 Uhr:
Die Schulkinder sind im Bett! Viel zu spät! Aber morgen ist ja der letzte Schultag vor den Pfingstferien und wir sind alle schon ganz aufgeregt was uns auf der Fahrt nach und in Kroatien alles erwarten wird. Wir freuen uns so sehr auf unseren ersten Urlaub im Zelt zu viert!

05.03.14

Was machst Du eigentlich den ganzen Tag am 5.3.2014? Inklusive MMM mit dem Thema "Onion 2022 in Jadegrün"

Heute mach' ich auch mal wieder mit. Beim Tagebuch führen. Drüben bei Frau Brüllen gibt's eine Liste aller fleißigen Tagebuchschreiberlinge.

Der Wecker klingelt heute um 7 Uhr und damit eine halbe Stunde später als normal. Es sind Faschingsferien und das Leben darf morgens etwas gemächlicher und ruhiger als sonst beginnen. Das kommt uns allen sehr entgegen :-).

Ich koche mir, wie immer, meinen Kaffee per Bialetti und elektrischem Milchaufschäumer und rühre mir mein Müsli zusammen. Kaum bin ich fertig mit dem Frühstücken kommt auch schon der Sohn augenreibend angetapst und braucht erstmal eine ausgiebige Portion Aufmerksamkeit aka Aufwachphase auf meinem Schoß. Nach mehrmaligem Nachfragen meinerseits entschließt er sich ein Vollkornbrötchen mit Bergkäse zu sich zu nehmen. Nach dem ersten Bissen schiebt er allerdings entrüstet den Teller weg, und meint, es schmecke ihm nicht gut und holt sich ein Joghurt aus dem Kühlschrank. Augenrollen meinerseits. Ich gehe unter die Dusche und lasse die Tochter noch etwas schlafen.

Nach Garderobenwahl (dazu später) folgt energisches Wecken der Tochter. Nachdem sie ihr Joghurt verspeist hat, folgt das allmorgenliche "Anziehtheater". Der Sohn ist im Anziehen schon ziemlich schnell und macht es größtenteils auch alleine (GROSSES LOB!!! Das ist toll, mit 6 1/2 Jahren!). Tochter muss erst überlegen, was sie heute zu tragen wünscht, entschließt sich ebenfalls wie ich für ihr neues Kleid (siehe folgendes Foto), und ich helfe ihr einmal mehr dabei, die Sachen überzuziehen. Alleine anziehen mit 6 1/2 Jahren ist ja auch zuviel verlangt ... (RESIGNATION!).

(Schnitt aus einer alten Ottobre)

Danach noch schnelles Fotoshooting für den heutigen (Achtung, jetzt folgt die Verlinkung zur MMM-Seite) MMM. Ich trage heute mein gestern fertig gestelltes Knotenkleid Numero 3 und finde die Farbe superduper. Die Kinder machen die Fotos (natürlich verbunden mit viel Streiterei, wer von den beiden das erste Foto machen darf. Erneutes Augenrollen meinerseits.) und ich bin froh, es vielleicht einmal wieder zu schaffen beim MMM mitzumachen.

Nach ca. 100-maliger Aufforderung meinerseits endlich die Schuhe, Jacken und Mützen anzuziehen kann's losgehen. Ich liefere die Kinder im Hort ab und düse weiter ins Büro. Dort erwartet mich der tägliche Wahnsinn: Anzeigen müssen dringenst zum Verlag gesendet werden. Die x-te Korrektur eines Gewinnspiels gemacht werden, der Drucker verlangt seinen Korrekturplot zurück, sonst klappt's mit dem Drucktermin morgen nicht. Die Kollegin benötigt Hilfe beim Verständnis einer Verpackungsstanzform. Wir enträtseln gemeinsam die Umrisslinien und die Kollegin macht sich ans Werk. So geht das beinahe ohne Pause bis zum "Feierabend", den ich um 13 Uhr einläute.

Nachdem ich nun zum Mittagessen das heute morgen vom Sohn verschmähte Brötchen gegessen habe, sitze ich hier und tippe noch etwas zum neuen Kleid:

Meine im letzten Jahr genähten Knotenoberteile passen mir schon längst nicht mehr. Sie sind alle viel zu groß. Ein Exemplar habe ich aufgetrennt und versucht kleiner zu nähen. Geht aber nicht aufgrund des oberen Teils. Schweren Herzens (haha) habe ich mich also entschlossen aus einem Stoffmarkt-Jersey ein Probeknotenkleid in neuer Größe zu nähen. Sitzt und passt und es folgten zwei weitere Kleider aus uni-farbigen Viskose-Jerseys. Das jadegrüne Exemplar habe ich gestern gesäumt und trage es heute. Die Kolleginnen haben es heute sofort registriert und wollen nun auch endlich mal so ein Kleid...



Zusammenfassung:

Schnitt: Onion 2022
Stoff: Viskose-Jersey von Stoff&Stil
Kosten: ca. 25 Euro
Schwierigkeitsgrad: mittel
Änderungen: Rockteil und Ärmel länger gemacht, statt zwei Kräuselungen vorne nur eine in der Mitte gemacht, und statt Kräuselungen hinten zwei Abnäher gearbeitet. Gefällt mir besser so
Passform des Kleids: Sehr gut
Werde ich den Schnitt noch einmal nähen: ja, ganz sicher

Heute habe ich den Nachwuchs schon ziemlich früh vom Hort abgeholt. Besonders von der Tochter hatte ich erwartet, dass sie das mit Freude quittiert, weil sie heute morgen üüüüberhaupt nicht in den Hort wollte. Aber: Pustekuchen. Sie möchte noch dableiben, am liebsten bis zum Abend, weil sie mit anderen Mädchen so ein tolles Projekt begonnen hat. Auch der Sohn geht ungern, weil er gerade in ein spannendes Fußball-Match involviert ist. Note to myself: Morgen später abholen!

Zuhause angekommen wollen wir nach einem kleinen Snack, wie heute morgen besprochen, Basketball und Handball spielen gehen. Weil die Ballpumpe beim Aufpumpen des platten Basketballs versagt, machen wir eine kleine Tour zum örtlichen Sportgeschäft und lassen uns dort
diverse Bälle wieder einsatzbereit machen. Wieder zuhause angekommen beschließen wir jedoch lieber Fußball zu spielen und machen uns auf zum Spielplatz.

Welch Wunder! Der Spielplatz ist sehr bevölkert, der Sonnenschein lässt alle wieder nach draußen gehen. Simon trifft einen Freund und ich kann mich in Ruhe am nachbarschaftlichen Tratsch beteiligen. Als die Sonne weg ist, wird es gleich unangenehm kalt. Wir wählen unseren Heimweg vorbei an den Pferdekoppeln, zuhause angekommen gibt's erst mal Abendbrot und nun schauen die Kinder Yakari.

So war er, der Tag im Hause babska. Ein ziemlich typischer Wochentag in den Ferien.

05.05.13

Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? Tagebuch-Bloggen am 5. Mai 2013

Heute morgen wachten wir vier in der Jugendherberge Erpfingen auf der Schwäbischen Alb auf. Der zweite Tag des schon beinahe zur Institution gewordenen gemeinsamen Maiwochenendes einiger Familien und Alumni-Familien aus unserer Kindergartengruppe, brach an. Nach einer kurzen Nacht. Denn die Kinder durften bis weit in die Dunkelheit hinein draußen sein, die Eltern schauten etwas zu tief und zu lange ins Weinglas (autsch...). Frühstück um 7.30 Uhr (umpf), war aber lecker, und nach drei Tassen Milchkaffe war ich wieder einigermaßen "auf dem Dampfer".

Der Vormittag lässt sich wie folgt zusammenfassen: maximaler Spaß für Kinder + Eltern (weil viele andere Kinder anwesend, viele entspannte Erwachsene mit viel Zeit für die Kinder, viele Bewegungsangebote mit Fußball, Basketball, Frisbee, Tischtennis, etc, und SONNENSCHEIN). Nach entspanntem Vormittagsprogramm dann Mittagessen und anschließendes Gruppenbild.

Danach Abfahrt zur Sommerbobbahn. Kinder und Väter gehen zu Fuß, Mütter fahren die bepackten Autos den Berg runter. Dann maximaler Spaß beim Bob fahren und Eis essen bei SONNENSCHEIN. Um 15 Uhr Abfahrt in Richtung Heimat mit kurzem familieninternen Zwischenstopp in Honau, um die nur sporadisch geöffnete Olgahöhle zu besichtigen (für Insider: keine durch Auswaschung von Kalkgesteinen entstandene Höhle, sondern durch Ausfällung von im Wasser der Echaz gelöstem Kalk (Kalktuff) entstandenes Wunderwerk der Natur).

Bei der Rückfahrt schliefen die Kinder sofort ein, der kleine Mann sogar durch. Er konnte schlafenderweise vom Auto auf's Sofa und von dort in's Bett verfrachtet werden. Die kleine Dame klagte ob ihrer gar fürchterlichen "Auas" an Knien, Ellenbogen und Hand. In Wirklichkeit handelt es sich hier um ein paar Schürfwunden kleineren Ausmaßes, die sie sich heute morgen auf der Alb bei übermütigen Manövern zugezogen hat. Dusche war furchtbar ... jetzt sitzt sie neben mir und liest den neuesten Al.DI-Prospekt.

Ich bin so müde.

Mehr Tagebuch-Einträge sind aufgelistet bei Frau Brüllen.

05.04.13

Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? Tagebuch-Blogging am 5. April 2013

Als Frau Brüllen vor kurzem zum Tagebuchbloggen aufrief, war ich krank, las aber mit Interesse die Tagebuchposts der teilnehmenden Damen. Nun gibt's an jedem 5. im Monat die Möglichkeit mitzumachen beim öffentlichen Tagebuch schreiben. Das finde ich knorke. Wer möchte, kann sich bei Frau Brüllen in die Linkliste eintragen.

7. 15 Uhr
Der Radiowecker geht an. Mit mir liegen beide Kinder im Bett, der Mann ist schon längst bei der Arbeit. Heute ist mein letzter Urlaubstag. Eigentlich möchte ich heute das erledigen, was ich schon längst erledigt haben wollte: Fenster putzen ... uähhh

7.20 Uhr
Ich mache mir meinen Kaffee und bereite mein Müsli zu, da kommt auch schon der Nachwuchs augenreibend und gähnend ins Wohnzimmer getapst. Huch, damit hatte ich noch nicht gerechnet, denn seit der Zeitumstellung waren die beiden vor 8 Uhr nicht wach zu kriegen

8.15 Uhr
Nach einem teilweise gemeinsamen Frühstück (der Sohn musste erst noch sein Arrangement "Autofähre mit vielen Trucks legt an" neu ordnen, beginnt es, das allmorgenliche Ritual "Anziehen, wer zieht sich zuerst an, was ziehen wir an, bitte ziehe dich alleine an, nein, ich kann mich nicht alleine anziehen, den ich komme nicht runter ...". Danach möchte ich eigentlich los, aber der Nachwuchs muss unbedingt noch ein Puzzle beenden. Ich schalte einen Gang runter (ich muss ja nicht in die Agentur und habe alle Zeit der Welt), setze mich dazu und helfe das Prinzessinnen-Puzzle zu vollenden.


Die Box mit dem roten Deckel im Hintergrund ist die Autofähre, die Bücher sind das "Land".

8.50 Uhr
Ankunft im Kindi, puh gerade noch vor der "Kinderrunde" geschafft, noch ein paar Dinge für den am Sonntag dort stattfindenden Abschiedsbrunch für die Lieblingserzieherin besprechen, Abschiedküsse verteilen (also nur an meine Kinder), und ab nach Hause

9.15 Uhr
Ich schalte genüsslich mein Notebook an. Jetzt erstmal 'ne Pause ... *lach* Urlaub ist herrlich.

9.30 Uhr
Gedankenblitz: ich wollte ja noch bei der Schule anrufen, und mich erkundigen, wie das nun sein wird im neuen Schuljahr. Kommt das Schülerhaus? Ganz sicher? Wenn nicht, dann muss ich die Kinder noch im Hort anmelden. Aber eigentlich könnte das auch ohne Hortbetreuung hinhauen. Eigentlich... Mist, niemand erreichbar im Schulsekretariat.

9.45 Uhr
Installieren eines Pinit-Buttons unter jedem Post. Wer mal schpickeln möchte, der klicke hier. Das mit dem Button gestaltet sich komplizierter als gedacht. Ich finde Hilfe im Netz und lege ein wieteres Board an und fülle es.

10.30 Uhr
Die Schmerzen kommen wieder. Mist. Das plagt mich schon seit Wochen, kein Arzt weiß was tun dagegen. Ich greife zum Telefonhörer und bekomme einen Termin heute Nachmittag beim HNO-Arzt. Klappe, die X-te.

10.45 Uhr
Bei der Schule ist immer noch niemand erreichbar. Ich fülle die Hortanmeldung aus und stecke sie in einen Umschlag

10.50 Uhr
Ich säe ein paar Blümchen (Löwenmäulchen, Malven und Zinnien), in der Hoffnung, dass der Sommer doch nicht ausfällt und die Zucht nicht wieder vollständig von den Schnecken vernichtet wird und bin zufrieden. Die Fenster sind immer noch nicht geputzt.



11.50 Uhr
Nun entrümpele ich meinen Kleiderschrank. Die Fenster können warten.

13.20 Uhr
Neben meinem Kleiderschrank habe ich auch noch den "Allzweckschrank" der Kinder ausgemistet, in  dem sich neben Verkleidungsutensilien auch Freizeitartikel (Hüpfseil, Schwimmutensilien, Drachen etc.), zu klein gewordene Kleider und allerlei Krimskrams befindet. Den gut gefüllten Altkleidersack bringe ich jetzt in den Keller, dabei leere ich den Briefkasten. Unterdessen gab's zum Mittagessen eine leckere Avocado.

13.30 Uhr
Post von der Verwandschaft. Wie nett. Das Fenster putzen verschiebe ich auf einen wärmeren Tag. Ich habe keine Lust dabei eine Mütze zu tragen und mir Frostbeulen zu holen (mir stinkt das Wetter ganz gewaltig und führe meine komischen Schmerzen in Schläfe, Kiefer, Stirn und Ohren langsam auf die Kälte zurück). Stattdessen setze ich mich ans Klavier und übe Etuden, um meine eingerostete Technik zu verbessern. Nun aber Röntgenbilder eingepackt und schnell zum Arzt, der mir wahrscheinlich wieder nicht helfen kann. Danach hole ich die Kinder vom Kindi ab.

Der Arzt empfiehlt mir Rotlicht und Geduld. Wenn das nicht hilft sollte ich zum Neurologen.
Auf dem Weg zum Elektromarkt, bei dem ich die Rotlichtlampe kaufen möchte (heutzutage wird sowas ja nicht mehr verschrieben) "stellt" mich eine Kindergartenfreundin meiner Kinder. Und zwar vor dem Schuhgeschäft, das wunderbare Chucks im Schaufenster zeigt.

15.30 Uhr
Im Kindergarten kommen mir schon die draußen spielenden Kinder entgegen. Sie möchten noch ein wenig rumtoben. Das kommt mir gerade recht, denn ich möchte mich noch mit J., der Lieblingserzieherin unterhalten, die heute ihre letzten Arbeitstag im Kindi hatte. Ich bin traurig, irgendwie sind alle traurig, aber das Leben geht weiter. Wir tratschen solange, bis auch der letzte Freund von F. und S. abgeholt wurde. Jetzt! Sofort! Will der Nachwuchs nach Hause.

16.30 Uhr
Zuhause angekommen gibt's erst mal Streit zwischen den Kindern (nichts Neues), lautes Schreien und Rumgemotze. Ich trenn die beiden, jeder geht erst mal in sein Zimmer und "kommt runter". Danach gibt's einen kleinen Snack, ich esse leckere Mango und die KInder Schokodoppelkeks. Danach verziehen wir uns auf's Sofa für einen kleine Vorleserunde, die abgelöst wird durch Streitereien, welches Spiel wir nun spielen (die Tochter möchte Ubongo spielen, der Sohn "Renntruck-Quartett"). Die Lösung ist die, dass sich die Tochter plötzlich des vorhin aufgeräumten Schrankes besinnt, in dem man nun viel besser diverse Kostüme findet als zuvor, und sie sich als Prinzessin verkleidet. Bahn frei also für das Renntruck-Quartett, bei dem der Sohn gewinnt, weil er ja die jeweils besten Features einer Karte schon auswendig kann.  Während ich dies hier tippe, sitzen beide vor der Glotze und schauen Käpt'n Blaubär.

20.30 Uhr
Die Kinder sind nach einer extra langen Gutenachtgeschichtenrunde im Bett. Ich bin auf dem Sofa, werde nun die anderen Tagebuchblogger abklappern und dabei immer mal wieder den Film auf arte anschauen.