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14.07.09

Gran Torino

Gestern war ich gemeinsam mit einer Freundin hier ...

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... um im ...
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... diesen alten Knaben ...
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... mit ...
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... zu genießen.

Um eines vorweg zu nehmen: es war das schlechteste Popcorn aller Zeiten und  ein sehr durchwachsenes Kinoerlebnis. Nachdem ich mir in der gemeinsamen Analyse mit S. und der nächtlichen Heimfahrt nicht wirklich im Klaren war, was mir an dem Film nicht gefallen hat, kam mir heute die plötzliche Erleuchtung: wir waren in einem Western, in einem sehr modernen zwar, aber Clint Eastwood spielte mal wieder seine Paraderolle, nämlich die des einsamen, knallharten und edlen Cowboys. Die Straßengangs waren die bösen Indianer, die Mong-Nachbarn die armen und hilflosen Siedler und der Gran Torino der edle Mustang. Der Film war geprägt von Stereotypen, einer nervigen schwarz-weiß Malerei und Walt (Clint Eastwood) mutierte binnen weniger Tage vom überzeugten Asiaten-Hasser zu deren größtem Freund und Beschützer. Sehr unrealistisch das Ganze. Und eines bleibt mir noch hinzuzufügen: ich mag keine Western!

Interessanterweise habe ich gerade mit einer anderen Freundin telefoniert, der "Gran Torino" sehr gut gefallen hat. Sie meinte der Film sei ein Appell mehr Zivilcourage zu zeigen und zu seiner eigenen Überzeugung zu stehen, koste es was es wolle (und sei es das eigene Leben).

18.04.09

Kino, Kino

Gestern abend hatte ich frei und war mit einer Freundin aus Tübingen in Tübingen im Kino. Slumdog Millionaire haben wir uns angesehen (für uns eigentlich ein Muss, waren wir doch beide schon Kandidatinnen bei Günther Jauchs "Wer wird Millionär?"). Die ersten 90 Minuten des Films haben uns sehr gefesselt. Wir haben mitgelitten mit den 2 süßen Brüdern, die früh ihre Mutter verloren, dann an einen fiesen "Kinderfänger" gerieten, der sie zwang zu betteln und sich schließlich durchschlugen mit allerlei "Jobs". Lustig die Szene, wo Jamal als Fremdenführer im Taj Mahal Touristen einen Bären nach dem anderen aufbindet. Danach kippte der Film jedoch. Wird zu kitschig und unrealistisch, passt scheinbar nicht mehr zur bisherigen Handlung. Schade. Das übertriebene Happy End hat uns richtig enttäuscht. Manchmal ist weniger eben mehr.

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