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02.07.14

MMM vom 2.7.2014: Cordelia mit Carmine Shrug

Hallo, liebe Leserinnen und Leser! Ich nehme das aktuelle Zeitfenster zum Anlass endlich einmal meine Hochzeits-Cordelia samt selbstgemachtem Carmine-Jäckchen von Cake Patterns zu präsentieren. Ja, richtig gelesen, ich bzw. wir haben nach vielen Jahren, die wir in Sünde zusammenlebten, geheiratet und zwar ich in diesem Outfit. Man muss sich nur noch einen farblich passenden Brautstrauß dazu vorstellen. 

Der Stoff war nicht besonders leicht zu verarbeiten, v.a. weil das Seidengemisch mit Streifen aus gehäkeltem Lochmuster durchsetzt ist. Da mussten erstmal Ober- und Unterteil passend zusammengebracht werden, ächz! 

Und weil ich den Gästen keinen Durchblick aufs Untendrunter gewähren wollte, habe ich das Kleid komplett mit einem sehr, sehr angenehm zu tragenden Seidenstoff gefüttert (siehe auch Bild ganz unten). 

Über den Schnitt Cordelia aus einer alten Ottobre habe ich ja schon bei meiner letzten MMM-Teilnahme geschrieben. Bei etwas steiferen Stoffen, wie diesem hier, blähen sich die Falten sehr auf und man sieht ziemlich schwanger aus. Ich finde also, dass der Schnitt eher für weich fallende Stoff, wie Viskose und Seide geeignet ist.








Nun zu dem Jäckchen namens "Carmine Shrug": Nun ja, ich bin nicht besonders begeistert von den Schnitt. Der Stoffverbrauch ist enorm und das Rumgezupfele bis der Kragen endlich sitzt, nervt gewaltig. Die Jacke werde ich sicherlich nicht mehr nähen. Für meine Version habe ich einen knallroten Jersey von Hilco benutzt.

Und zum Abschluss noch ein Ausschnitt aus einem Original Hochzeitsfoto:



Und nun bitte ich die geneigte Leserschaft doch auch einen Blick auf die anderen Damen, die sich beim heutigen MMM präsentieren, zu werfen. Klick!

23.04.14

Me Made 23.4.2014 – Cordelia aus der Ottobre 2/2012



Scheinbar finde ich nur Zeit zu bloggen, wenn ich gezwungenermaßen von der Arbeit fern bleiben muss. Bereits der vorletzte Post vom Januar wurde "vom Krankenlager" aus formuliert. 

Heute sitze ich hier mit hochgelagertem linken Fuß, weil ich mir über Ostern sehr fies das linke Sprunggelenk beim Joggen im Wald lädiert habe. Natürlich passierte das Unglück am beinahe weit entferntesten Punkt von zuhause, so dass ich ziemlich lang heimhumpeln musste. Vermutlich Bänderanriss, aber ganz sicher kräftig überdehnt sei der Bandapparat, meinte der diensthabende Arzt in der Notambulanz der Klinik. Überhaupt könnte ich nun wieder einen langen Aufsatz über die Zustände in öffentliche Kliniken schreiben. Man fühlt sich ja zunehmend abgefertigt. Als sei man eine Ware auf dem Fließband. Aber lassen wir das, denn es gibt erfreulichere Dinge zu berichten.

Nämlich die von meinem Sommerkleid aus einem sehr angenehm zu tragenden und klasse fallenden Viskosestoff von Stoff & Stil. Den Schnitt hatte ich mir schon lange vorgemerkt. Es ist das Kleid namens Cordelia aus der Ottobre 2/2012. Übrigens findet sich in dieser Ausgabe auch ein interessanter Schnitt für ein Unterkleid, den ich demnächst ausprobieren werde.

Vorne hat das Kleid eine Knopfleiste, was das Einnähen eines  Reißverschlusses überflüssig macht. 



Der Stoff ist rasch zugeschnitten, denn das Kleid besteht aus nur 4 Schnitteilen. Änderungen habe ich keine vorgenommen, außer der üblichen Zugabe von einigen Zentimetern am Rocksaum.

Das Tragegefühl des Kleids ist grandios, perfekt für heiße schwüle Tage auf dem Balkon oder zuhause.
Ich wollte mir gleich nochmal das Kleid aus einem Viskosestoff nähen, aber es scheint unmöglich einen halbwegs tragbaren Viskosestoff aufzutreiben. Sei es bei den Händlern hier vor Ort oder im Internet. Nun habe ich für ein "Anlasskleid" umgeschwenkt, und nähe momentan den Schnitt aus einem festlicheren eisgrauen Seidengemisch-Stoff mit einem Seidenfutter. Es verspricht sehr schön zu werden.




Und nun erwarte ich eine ganze Menge sommerlicher Outfits auf der Heimatseite des Me Made Mittwochs, wo Julia heute ein interessantes Kleid aus einem Karostoff (!) zeigt – klick!

05.03.14

Was machst Du eigentlich den ganzen Tag am 5.3.2014? Inklusive MMM mit dem Thema "Onion 2022 in Jadegrün"

Heute mach' ich auch mal wieder mit. Beim Tagebuch führen. Drüben bei Frau Brüllen gibt's eine Liste aller fleißigen Tagebuchschreiberlinge.

Der Wecker klingelt heute um 7 Uhr und damit eine halbe Stunde später als normal. Es sind Faschingsferien und das Leben darf morgens etwas gemächlicher und ruhiger als sonst beginnen. Das kommt uns allen sehr entgegen :-).

Ich koche mir, wie immer, meinen Kaffee per Bialetti und elektrischem Milchaufschäumer und rühre mir mein Müsli zusammen. Kaum bin ich fertig mit dem Frühstücken kommt auch schon der Sohn augenreibend angetapst und braucht erstmal eine ausgiebige Portion Aufmerksamkeit aka Aufwachphase auf meinem Schoß. Nach mehrmaligem Nachfragen meinerseits entschließt er sich ein Vollkornbrötchen mit Bergkäse zu sich zu nehmen. Nach dem ersten Bissen schiebt er allerdings entrüstet den Teller weg, und meint, es schmecke ihm nicht gut und holt sich ein Joghurt aus dem Kühlschrank. Augenrollen meinerseits. Ich gehe unter die Dusche und lasse die Tochter noch etwas schlafen.

Nach Garderobenwahl (dazu später) folgt energisches Wecken der Tochter. Nachdem sie ihr Joghurt verspeist hat, folgt das allmorgenliche "Anziehtheater". Der Sohn ist im Anziehen schon ziemlich schnell und macht es größtenteils auch alleine (GROSSES LOB!!! Das ist toll, mit 6 1/2 Jahren!). Tochter muss erst überlegen, was sie heute zu tragen wünscht, entschließt sich ebenfalls wie ich für ihr neues Kleid (siehe folgendes Foto), und ich helfe ihr einmal mehr dabei, die Sachen überzuziehen. Alleine anziehen mit 6 1/2 Jahren ist ja auch zuviel verlangt ... (RESIGNATION!).

(Schnitt aus einer alten Ottobre)

Danach noch schnelles Fotoshooting für den heutigen (Achtung, jetzt folgt die Verlinkung zur MMM-Seite) MMM. Ich trage heute mein gestern fertig gestelltes Knotenkleid Numero 3 und finde die Farbe superduper. Die Kinder machen die Fotos (natürlich verbunden mit viel Streiterei, wer von den beiden das erste Foto machen darf. Erneutes Augenrollen meinerseits.) und ich bin froh, es vielleicht einmal wieder zu schaffen beim MMM mitzumachen.

Nach ca. 100-maliger Aufforderung meinerseits endlich die Schuhe, Jacken und Mützen anzuziehen kann's losgehen. Ich liefere die Kinder im Hort ab und düse weiter ins Büro. Dort erwartet mich der tägliche Wahnsinn: Anzeigen müssen dringenst zum Verlag gesendet werden. Die x-te Korrektur eines Gewinnspiels gemacht werden, der Drucker verlangt seinen Korrekturplot zurück, sonst klappt's mit dem Drucktermin morgen nicht. Die Kollegin benötigt Hilfe beim Verständnis einer Verpackungsstanzform. Wir enträtseln gemeinsam die Umrisslinien und die Kollegin macht sich ans Werk. So geht das beinahe ohne Pause bis zum "Feierabend", den ich um 13 Uhr einläute.

Nachdem ich nun zum Mittagessen das heute morgen vom Sohn verschmähte Brötchen gegessen habe, sitze ich hier und tippe noch etwas zum neuen Kleid:

Meine im letzten Jahr genähten Knotenoberteile passen mir schon längst nicht mehr. Sie sind alle viel zu groß. Ein Exemplar habe ich aufgetrennt und versucht kleiner zu nähen. Geht aber nicht aufgrund des oberen Teils. Schweren Herzens (haha) habe ich mich also entschlossen aus einem Stoffmarkt-Jersey ein Probeknotenkleid in neuer Größe zu nähen. Sitzt und passt und es folgten zwei weitere Kleider aus uni-farbigen Viskose-Jerseys. Das jadegrüne Exemplar habe ich gestern gesäumt und trage es heute. Die Kolleginnen haben es heute sofort registriert und wollen nun auch endlich mal so ein Kleid...



Zusammenfassung:

Schnitt: Onion 2022
Stoff: Viskose-Jersey von Stoff&Stil
Kosten: ca. 25 Euro
Schwierigkeitsgrad: mittel
Änderungen: Rockteil und Ärmel länger gemacht, statt zwei Kräuselungen vorne nur eine in der Mitte gemacht, und statt Kräuselungen hinten zwei Abnäher gearbeitet. Gefällt mir besser so
Passform des Kleids: Sehr gut
Werde ich den Schnitt noch einmal nähen: ja, ganz sicher

Heute habe ich den Nachwuchs schon ziemlich früh vom Hort abgeholt. Besonders von der Tochter hatte ich erwartet, dass sie das mit Freude quittiert, weil sie heute morgen üüüüberhaupt nicht in den Hort wollte. Aber: Pustekuchen. Sie möchte noch dableiben, am liebsten bis zum Abend, weil sie mit anderen Mädchen so ein tolles Projekt begonnen hat. Auch der Sohn geht ungern, weil er gerade in ein spannendes Fußball-Match involviert ist. Note to myself: Morgen später abholen!

Zuhause angekommen wollen wir nach einem kleinen Snack, wie heute morgen besprochen, Basketball und Handball spielen gehen. Weil die Ballpumpe beim Aufpumpen des platten Basketballs versagt, machen wir eine kleine Tour zum örtlichen Sportgeschäft und lassen uns dort
diverse Bälle wieder einsatzbereit machen. Wieder zuhause angekommen beschließen wir jedoch lieber Fußball zu spielen und machen uns auf zum Spielplatz.

Welch Wunder! Der Spielplatz ist sehr bevölkert, der Sonnenschein lässt alle wieder nach draußen gehen. Simon trifft einen Freund und ich kann mich in Ruhe am nachbarschaftlichen Tratsch beteiligen. Als die Sonne weg ist, wird es gleich unangenehm kalt. Wir wählen unseren Heimweg vorbei an den Pferdekoppeln, zuhause angekommen gibt's erst mal Abendbrot und nun schauen die Kinder Yakari.

So war er, der Tag im Hause babska. Ein ziemlich typischer Wochentag in den Ferien.

15.01.14

Me Made vom 15.1.2014 – Streifen-Shirt in grau


Upsala, jetzt habe ich hier aber schon lange nichts mehr von mir sehen lassen. Ging aber auch nicht, weil ich sehr lange krank war und die halbe Familie es momentan noch ist. Live aus dem Krankenlager gibt es also heute Bilder meiner grauen und roten Streifenshirts, die ich neben dem bereits hier beim MMM gezeigten grünen Streifenshirt sehr oft und sehr gerne trage. Die Bilder haben heute Morgen mein Mann (von dem ich lieber nicht wissen möchte, was er von der MMM-Aktion hält ...) und meine Tochter angefertigt. 

Eigentlich könnte der Post auch die Überschrift "Mein Lieblingsstück 2013" tragen, denn diese Shirts wandern aus der Waschmaschine quasi ungebügelt an den Leib, so gerne habe ich die.



Das ist ein "Archivbild":

Der Schnitt ist aus der Ottobre 5/2013, die Stoffe sind allesamt Campantes von Hilco. Nicht günstig aber super Qualitä!

So, ich muss jetzt kochen und werde mich später ausgiebig den sicherlich wieder inspirierenden Outfits der MMM-Teilnehmerinnen widmen.

12.11.13

Me Made Mittwoch 13.11.2013 - Hemdbluse mit Bubikragen





Was bin ich stolz auf meine neue selbstgemachte Bluse! Ich stehe ja total auf Bubikragen und konnte es kaum erwarten, den Hemdblusenschnitt "Girly Touch" (Modell Nr. 8) aus der aktuellen Ottobre auszuprobieren. Als Stoff habe ich auch den im Heft verwendeten weißen Baumwollpopeline mit kleinen schwarzen Pünktchen verwendet. Denn zu meinem schwarzen Cordrock, den ich übrigens sehr, sehr gerne trage, fehlte mir noch eine klassische Bluse.

Für meine Kinder habe ich schon einige Blusen und Hemden genäht. (Wer mal spickeln möchte, klicke hier: meine Tochter und ich könnten jetzt im Bubikragenblusen-Partnerlook losziehen. Die Bluse passt ihr noch immer ...) Deshalb wusste ich bereits um die kritischen Punkte beim Zuschnitt und Zusammennähen von Hemden und Blusen. Den Kragen und Kragensteg habe ich deshalb großzügig geschnitten, damit der Ausschnitt auch ja nicht zu groß ist, denn von Steg und Kragen kann ja ganz fix was weggenommen werden. Allerdings hatte ich bei meiner Bluse die Befürchtung etwas "zu eng" zugeschnitten zu haben, denn ich habe für mich bisher nur Jersey-Oberteile hergestellt, die sich ja beim Tragen noch ausdehnen und den Körperformen besser anpassen.

An der Brust ist die Bluse etwas eng, hier könnte ich den Abnäher noch etwas verändern. Ansonsten bin ich mit dem Sitz ausgesprochen zufrieden und fühle mich wohl in der neuen Bluse. Weder zu eng noch zu weit. Ich kann mir dazu auch sehr gut eine Jeans vorstellen.




Änderungen habe ich wie folgt vorgenommen:

• Von der Rückseite habe ich im Armausschnittbereich auf jeder Seite ca. 1 cm weggenommen. Sonst hätte die Bluse hier Falten geworfen. Das muss ich unbedingt noch auf die Schnittteile übertragen.

• Die Abnäher habe ich etwas großzügiger als vorgegeben genäht

• Die Ärmel und Vorder- und Rückteile habe ich um einige Zentimeter verlängert

Was ich nach wie vor ungern mache, ist Knöpfe annähen, deshalb weiß ich nicht, ob ich mir die Arbeit nochmal mache und eine weitere Bluse nähe. Ich habe jedoch einen Stoff gesehen (lila mit weißen Punkten), den ich mir auch gut mit diesem Schnitt vorstellen könnte ...


Zusammenfassung:

Schnitt: Girly Touch aus der Ottobre 5/2013
Stoff: weißer Baumwoll-Popeline von Hilco
Kosten: Stoff ca. 27 Euro, Knöpfe ca. 3 Euro
Schwierigkeitsgrad: mittel
Passform: sehr gut. 
Rock: selbstgenähtes Modell "Amy", Pullover und Stiefel gekauft (letzteres aus Italien von Rossaro, die übrigens tolles Schuhwerk in Übergrößen herstellen.)
Werde ich den Schnitt noch einmal nähen: ja, wenn die vielen Knöpfe nicht wären ...

So. Und ich schwing mich jetzt auf meinen Drahtesel und düse ins Büro. Danke an das Team vom Me Made Mittwoch, das diese Aktion so wahnsinnig attraktiv macht!


30.10.13

Memademittwoch vom 30.10.2013 - Grüne Cord-Amy

Guten Morgen an alle da draußen! Das verspricht ein schöner sonniger Tag zu werden und ich freue mich darauf mein neu genähtes Werk im Büro "zur Schau zu tragen".

Ich hab's wieder getan und habe nochmals den Rockschnitt Amy genäht. Ich mag die klare A-Linie und den Sitz des Rocks. Außerdem macht sich der Schnitt auch gut, wenn man ihn aus einem Cordstoff näht. Dieses Mal habe ich einen im Garagenverkauf von Hilco ergatterten gepunkteten Feincord vernäht. der Stoff wurde sehr günstig angeboten, weil er kleine Webfehler hat. die fallen aber kaum auf und ich habe auf 150 cm Stofflänge auch nur ca. 2 komische Stellen entdecken können.




 (Ich muss dringend zum Frisör ...) Und für meinen Gesichtsausdruck kann ich nichts. Ich sehe meistens so deppert auf Fotografien aus, v.a. auf den "Gestellten".


Dieses Mal habe ich Amy ohne Gürtelschlaufen genäht aber dafür die Taschen mit einem Herzchen-Zierstich versehen. An der Fütterung muss ich noch arbeiten, denn das Futter würde ich gerne am Saum in den Oberstoff "einschlagen", aber faltenfrei bekomme ich das nicht hin.
Frage an alle: Macht man das Abstecken hier besser im "hängenden" Zustand, sprich an einer Schneiderpuppe?



Zusammenfassung:

Schnitt: Amy von jolijou
Stoff: grüner Cordstoff mit Punkten und grünes Viskosefutter, beides von Hilco
Kosten: 30 Euro
Schwierigkeitsgrad: leicht
Änderungen: Um gute 15 cm verlängert
Passform: sehr gut. 
Werde ich den Schnitt noch einmal nähen: yep

Und nun bin ich gespannt auf die anderen TeilnehmerInnen beim Me Made Mittwoch und werde gleich mal auf Erkundungstour gehen.


23.10.13

memademittwoch vom 22.10.2013 – black is beautiful mit Amy

Heute bin ich ganz meiner Laune entsprechend gekleidet: in schwarz. Das frühe Aufstehen und das trübe, regnerische Herbstwetter verhindern eine sonnige Gemütslage. Nuja, Jammern hilft nix, frische Luft schon eher.

Am letzten Sonntag habe ich diesen Rock nach dem Schnittmuster Amy gefertigt. Mit Taschen, Kellerfalte und aus schwarzem Cord. Leider erkennt man wegen der heutigen mäßigen Lichtverhältnisse so gut wie gar nix und den Bildausschnitt hatte ich beim Knipsen per Selbstauslöser auch eher ungünstig gewählt. Wäre das Bild am rechten Bildrand nicht beschnitten, so hättet ihr jetzt freie Sicht in unser Badezimmer. Wer will das schon?

Neben meinem ersten, für mich selbst genähten Rock, ist auf diesem Bild eine andere Novität zu erkennen: mein erstes Paar gut sitzender und passender Stiefel! Yeah! Bei Schuhgröße 43 und einer Leibesgröße von 180 cm ist es wirklich kein Zuckerschlecken nach schönen und gut sitzenden Schuhen zu suchen. Aber ich denke ich hab' jetzt "meine" Schuhmarke gefunden. Ge.ox heißt die Marke, bei der mir Größe 42 bestens passt.

Den Rockschnitt finde ich super, Cordstoffe in senfgelb und olivgrün liegen bereits parat, um ebenso zu Amies vernäht zu werden.




Zusammenfassung:

Schnitt: Amy von jolijou
Stoff: schwarzer Cordstoff und schwarzes Acetatfutter
Kosten: 30 Euro
Schwierigkeitsgrad: leicht
Änderungen: Um gute 15 cm verlängert
Passform: sehr gut. 
Werde ich den Schnitt noch einmal nähen: Garantiert

Drüben beim Me Made Mittwoch gibt es sicherlich viele tolle Herbstoutfits zu bewundern. Nichts wie hin!

02.10.13

MMM vom 2.10.2013 - Beala

Endlich habe ich es geschafft die längst zugeschnittene Beala aus einem vor langer Zeit gekauften Couponstoff vom Stoffmarkt zusammenzunähen. Es ging längst nicht so fix wie gedacht, denn meine Ovi hat mächtig rumgezickt. Und dann habe ich auch noch einen Ärmel falsch angenäht. Die Armkugel war plötzlich das Bündchen. Das habe ich aber erst bemerkt nachdem ich die Seitennaht geschlossen hatte. Ohne Worte... Weil der Stoff recht günstig war, spielte ich mit dem Gedanken das Teil in die Tonne zu pfeffern. Mit dem Ergebnis, dass ich dann schon wieder kein passendes Oberteil zu meinen gelben Sneakers gehabt hätte. Danach habe ich nämlich schon den ganzen Sommer über gesucht.

Die Beala ist ein Wohlfühlteil. Eher was für zuhause und den Spielplatz. Ob ich das neu genähte Werk im Büro tragen werde, weiß ich noch nicht. Ich weiß auch nicht wirklich, ob mir das Teil nun gefällt oder nicht. Die Zeit wird's zeigen.




Zusammenfassung:

Schnitt: Beala von farbenmix
Stoff: grau-gelb gestreifter Wollstoff vom Stoffmarkt
Kosten: 7 Euro
Schwierigkeitsgrad: leicht
Änderungen: Alles um ein paar Zentimeter verlängert
Passform: gut. 
Werde ich den Schnitt noch einmal nähen: vielleicht.

So. Und jetzt nichts wie ab nach "drüben". Zum Me Made Mittwoch, wo es sicherlich wieder tolle selbst geschneiderte Kreationen an der Frau zu bewundern gibt.


11.09.13

MMM vom 11.9.2013 – Erstes Longsleeve-Shirt der Saison (Ottobre 05/2013)

Zuallererst möchte ich mich bei euch sehr herzlich für die netten Kommentare auf meinen letzten MMM-Post bedanken. Es ist total schön soviel Feedback auf etwas Selbstgemachtes zu bekommen. Und ja, das Abnehmen ging nicht über Nacht und funktioniert bei mir nur durch 2-3x in der Woche Dauerlauf und weitestgehenden Verzicht auf Zucker, woran ich mich aber schon sehr gewöhnt habe. Die größte Herausforderung steht jetzt an: Weiterlaufen bei unwirtlichem Wetter und früh einsetzender Dunkelheit.

Nun zum eigentlichen Thema dieses Tages. Mein neues Shirt, das ich rechtzeitig zum plötzlich hereinbrechenden Herbstwetter genäht habe. Aus einem Bio-Jersey von Hilco, mit dem ich schon lange geliebäugelt habe und den ich nun letzten Samstag kurzentschlossen einkaufte. In der neuen Ottobre gibt es nämlich zwei neue vielversprechende Schnitte für Shirts. Den einen habe ich nun ausprobiert und ich finde ihn toll. Der Ausschnitt hat genau die richtige Größe und die Länge passt auch.


Zusammenfassung:

Schnitt: Longsleeve-Shirt aus der aktuellen Ottobre (5-2013)
Stoff: Baumwoll-Campante von Hilco in Bioqualität
Kosten: 27 Euro
Schwierigkeitsgrad: leicht
Änderungen: Mal wieder alles um 3 cm länger gemacht
Passform: sehr gut - gut. 
Werde ich den Schnitt noch einmal nähen: ganz bestimmt.

So. Und jetzt nichts wie ab nach "drüben". Zum Me Made Mittwoch, wo es sicherlich wieder tolle selbst geschneiderte Kreationen an der Frau zu bewundern gibt.


04.09.13

MMM vom 4.9.2013 – Das erste selbstgenähte Kleid für mich selbst

Schon viele Kleider habe ich für meine Tochter genäht. Für mich aber noch keines. Anlässlich eines sehr besonderen "Termins" machte ich mich also ans Werk für mein neues Outfit samt Darüberzieherli für kühleres Septemberwetter.

Seit meiner letzten Nähaktion für mich selbst, bin ich um 4 Kleidergrößen schmaler geworden. Grund für die Gewichtsreduktion war meine ständige Unzufriedenheit mit meinen Körpermaßen und auch die damit verbundenen Schwierigkeiten etwas Schönes "von der Stange" zu finden. Ich kann und will mir nicht alles selbst nähen und es ist nun mal Tatsache, dass es bei den Standardkonfektionsgrößen eine größere und schönere Auswahl gibt.

Weil ich mich erst an meine wiedergewonnenen, neuen Körperkonturen gewöhnen muss, ist das Kleid alles andere als figurbetont. Was es aber sein sollte, denn ich komme mir darin etwas "schwanger" vor. Aber trotzdem mag ich es, hauptsächlich wegen des tollen Birnenstoffs in meinen Farben. Schokobraun mit Apfelgrün ist meine Herbstlieblingsfarbkombination. Falls ich den Schnitt nochmals nähe, muss ich ihn unbedingt um weitere 2 cm verlängern, denn das Kleid könnte etwas länger sein.




Zusammenfassung:

Schnitte: Moona und Mila von hier, Leggings: aus einer alten Ottobre
Stoff: Birnenpopeline in braun/grün (hilco), brauner und schwarzer Viskosejersey (ebenfalls von hilco)
Kosten für Kleid und Knotenjäckchen: ca. 50 Euro
Schwierigkeitsgrad: mittel
Änderungen: Rockteil länger gemacht.
Passform des Kleids: gut. Passform des Jäckchens: sehr gut
Werde ich den Schnitt noch einmal nähen: vielleicht.

Weitere Eigenkreationen an der Frau sind beim famosen MMM zu entdecken! Ich geh' gleich mal gucken.

06.03.13

Me Made 6.3.2013 – Onion 2022, die Zweite



Meine zweite Knotentunika. Mit engeren Ärmeln und kürzeren Abnähern. Der Stoff ist ein Viskose-Polyester-Gemisch von Hilco. Diese Kunstfaser hätte ich niemals gekauft, wäre ich nicht von der Webart so begeistert. Denn eigentlich kommt an meine Haut nur Wasser und CD, nein Naturfaser (außer Viskose, aber die ist ja aus Holz hergestellt ... also auch eine Art Naturfaser).

Der Sitz der Tunika ist annähernd perfekt, nur ein weiteres "Unterkleid" braucht's. Mit dem Stoffkauf muss ich nur bis Freitag warten, denn da öffnet Hil.co erst wieder seine Türen für die Käuferschaft, die nur für den Eigenbedarf Stoff hortet. Die Viskose von dort ist zwar vergleichsweise teuer, hat aber eine unschlagbar gute Qualität und es gibt sie in Wahnsinnsfarben. Ich sach' nur froschgrün und lindgrün.

Habt ihr schon die neue Ottobre für Damen gesehen? Darin gibt's einen vielversprechenden Schnitt für eine Knotentunika bzw. ein Knotenkleid. Den Schnitt werde ich ganz bestimmt ausprobieren ...


Weitere "Me Made"-Werke gibt, wie jeden Mittwoch, hier zu bewundern. Dafür möchte ich mich beim MMM-Team allerherzlichst bedanken denn ich liebe dass MMM-Projekt!

27.02.13

Me Made am 27.2.2013 – Onion 2022



DER Schnitt! Onion 2022! Wie oft schon habe ich diesen Schnitt an anderen nähwütigen Damen bewundert. Und wie oft schon habe ich mich gefragt, ob ich es schaffe, den Schnitt an meine Maße anzupassen. Ich bin mit 1.80 cm ziemlich groß und trage eine große Kleidergröße. Mit meinem ersten Knotenkleid-Versuch bin ich ziemlich zufrieden, und ich kann jetzt schon sagen, dass ich diesen Schnitt liebe. Jedoch wäre ich ohne das Tutorial von Beate (Zaperlott) ziemlich aufgeschmissen gewesen. Geholfen haben auch die Tipps von AnniLu und Smila. Denn ich habe auch das Rückenteil gedoppelt (so wie von AnniLu beschrieben) und statt der Kräuselung am Rücken zwei Abnäher eingearbeitet. Beim nächsten Knotenoberteil, für das der Stoff schon bereit liegt, werde ich allerdings die Abnäher kürzer machen und das obere Rückenteil um ca. 2cm verlängern. Außerdem die Ärmel noch etwas enger machen.

Weil mir der Ausschnitt von Onion 2022 zu groß ist, musst natürlich noch was zum "drunterziehen" her. Dafür habe ich aus einem grauen Viskosejersey einen Schnitt aus einer Ottobre so abgewandelt, dass er in Sachen Ausschnitt und Länge zum Knotenoberteil passt.


Bei der ersten Anprobe des "Unterkleids" fand ich die Ausschnittgröße ungesäumt und ungekettelt perfekt: deshalb wollte ich den Ausschnitt nicht mit einem Bündchenstreifen einfassen, sondern ich entschloss mich für einen Rollsaum, mit dem ich auch die Ärmel und die restlichen Kanten versäubert habe. Mir gefällt das "Unterkleid" fast noch besser als das Knotenkleid und ich überlege schon wie sich der Schnitt zu einem "solo" getragenen Oberteil aufpeppen lässt.

Die Brosche am Ausschnitt ist ein Erbstück meiner Großmutter.

Beim Säumen des grauen Unterkleids fiel mir dann ein ehemals gerne getragenes Shirt ein, dass genauso verarbeitet war. Das Shirt war ca. 5 Kleidergrößen kleiner, sehr figurbetont geschnitten und es kostetet damals das 3-fache der Stoffkosten, die ich für das selbst gemachte Teil berappen musste... DIY ist spitze!


Zusammenfassung:

Schnitt: ONION 2002
Stoff: Ringeljersey von Frau Tulpe (etwas zu teuer ...)
Kosten: 30 Euro
Schwierigkeitsgrad: mittel
Änderungen: Alles größer gemacht und v.a. verlängert, keine Puffärmel und satt der Kräuselung Abnäher eingebaut.
Passform: sehr gut - gut
Werde ich den Schnitt noch einmal nähen: ganz bestimmt, neuer Stoff liegt schon parat.

Weitere Eigenkreationen an der Frau sind hier zu entdecken!

02.01.13

MMM – Selbstgemachtes Lieblingskleidungsstück 2012

Mein erstes MMM! Endlich schaffe ich es beim MMM eines meiner selbstgemachten Kleidungsstücke zu zeigen. Mein Liebstes war in 2012 eindeutig dieses hier:



Ich habe es im Frühsommer genäht und dann sehr oft getragen, und zwar im Büro, im Freibad oder im Urlaub. Ich mag das Teil, weil es so vielfältig einsetzbar ist. Der Schnitt TARA ist wunderbar luftig und betont vorteilhaft das Dekolleté. Vor ein paar Jahren hätte ich NIEMALS zu so einem floralen Muster gegriffen und hätte das Design als "Gardine" bezeichnet. Mir war aber mal nach etwas anderem, und da der Stoff reduziert war, habe ich zugeschlagen. Mir gefällt das Muster inzwischen richtig gut. Ich habe diesen Schnitt noch in einem anderen Stoff genäht, dabei ist mir der Ausschnitt aber etwas misslungen.

Apropos Ausschnitt: Hier sollte die Anleitung noch etwas nachgebessert werden. Es gibt zwei Möglichkeiten den Ausschnitt zu nähen. Die eine Möglichkeit, die ich gerne gewählt hätte,  habe ich nicht verstanden (deswegen wollte ich mich schon seit Ewigkeiten mit der "Schnittdirectrice" in Verbindung setzen) und die von mir angewandte Möglichkeit ist etwas unsicher und kann bei rutschigeren Jerseys etwas schief werden. So beim zweiten von mir genähten Modell.

Ganz viele tolle Lieblings-Selfmade-Kleidungsstücke können, wie beinahe jeden Mittoch, auf der famosen MeMadeMittwoch-Seite bewundert werden.


Zusammenfassung:

Schnitt: TARA von jolijou
Stoff: Viskosejersey von Hilco (sehr gute Qualität)
Kosten: da im Ausverkauf ergattert, lag der Meterpreis bei 9 Euro. Bei 2 m Stoffverbrauch macht das 18 Euro.
Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel (wegen des Ausschnitts)
Änderungen: Vorder- und Rückenteil um ca. 10 cm verlängert, den Einsatz im Ausschnitt auch etwas verlängert, sonst wäre mir der Ausschnitt zu groß geworden
Passform: sehr gut - gut
Werde ich den Schnitt noch einmal nähen: ganz bestimmt