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19.06.14

Hrvatska 2014 (Kroatien 2014)

Wir sind wieder zurück von unserem Urlaub an der kroatischen Küste. Eigentlich hatten wir vor bis Samstag zu bleiben, aber die Bora hat uns einmal mehr einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es hat geregnet, gestürmt und war kühl, was nicht wirklich angenehm ist, wenn man im Zelt lebt.

Unseren Urlaub begannen wir im Moscenicka Draga, einem sehr touristischen Badeort an der kroatischen Riviera. Ich kenne diesen Badeort ziemlich gut, denn eine Freundin von mir hat dort, hoch droben im Ucka-Gebirge, ein kleines Häuschen. Ich kenne das Haus noch in seinem ursprünglichen Zustand, also ohne Dach und völlig zerfallen. Nun ist es ein Kleinod in der kroatischen Pampa, in einem Dorf, das in Vollzeit nur von einer bosnischen Familie bewohnt wird. Seit meinem letzten Besuch in Moscenicka Draga, der immerhin auch schon 10 Jahre zurück liegt, hat sich nicht viel verändert. Mir fiel jedoch auf: es ist russischer und teurer geworden. Das Wiedersehen mit der Freundin und deren Familie war schön, und so, als hätte man sich erst letzte Woche und nicht vor etlichen Jahren das letzte Mal gesehen.

Moscenicka Draga am Abend.

 Auf dem Weg zur Freundin nach Sveti Anton.


 Grillabend in Sveti Anton.

Das Nachbarhaus. Es ist noch zu haben ...

Danach ging's mit der Fähre auf die Insel Cres. Unser Ziel war der Campingplatz in Valun, den ich von einem Urlaub vor langer Zeit in bester Erinnerung habe. Das Tolle dort ist, das das Dorf und der Campingplatz autofreie Zone sind. So bleibt man vor (Zelt)nachbarn mit riesigem Wohnmobil samt Satellitenschüssel verschont. Wie erwartet sprach man deutsch. Halb Bayern zeltete hier mit dem schulpflichtigen Nachwuchs, ein paar sehr nette Schwaben aus Tübingen waren auch dabei. Die ersten Tage verbrachten wir bei schweißtreibenden Temperaturen hauptsächlich mit Baden, Schnorcheln, auf der Luma im Meer treiben lassen, vom Steg ins Meer springen und ich durfte sogar lesen! Unsere Kinder fanden schnell Anschluss und der Sohn war Abends die meiste Zeit beim Fußball spielen auf dem Fußballplatz anzutreffen. Das Wirtshaus im Dorf hatte sogar einen Beamer organisiert, so dass dem Open-Air-WM-Schauen nichts im Wege stand. (Apropos. Mein Tipp: Holland wird Weltmeister!)

Übersetzen nach Cres.

Der Blick zurück auf's Festland 

 Unsere Aussicht vom Zelt auf den Strand.

Das Dorf Valun. Hier wurde übrigens in den 70er Jahren die Serie "Der Sonne entgegen" gedreht. Ein Hauptdarsteller war das Segelschiff "Tohuwabohu, das bis vor einigen Jahren in Cres vor Anker lag inzwischen aber abgesoffen ist.

Riesenspaß! 

Valun

Als die Temperaturen schließlich Bewegung zuließen, machten wir Ausflüge nach Cres-Stadt und Lubenice. 

Der Hafen in Cres-Stadt. 





In Lubenice pfiff uns der Wind nur so um die Ohren Es war unangenehm kalt und so hatten wir wenig Lust in diesem netten Dorf viel Zeit zu verbringen.

 Ein Hausgarten in dem die Gemüsepflanzen von hohen Steinmauern vor den starken und kalten Bora-Winden geschützt sind.

Wir finden das Wetter blöd ... 

... und beschließen unseren Urlaub frühzeitig abzubrechen und ein paar schöne Ferientage zuhause zu verbringen.

Das Tolle nach einem Zelturlaub nach Hause zu kommen ist doch, das man die Normalität wieder richtig zu schätzen weiß: ich liebe mein Bett, mein WC und meinen Kühlschrank!

05.06.14

Was machst Du eigentlich den ganzen Tag oder neuerdings WMDEDGT vom 5.6.2014

Puh, die Zeit rast! Schon wieder ist ein Fünfter eines Monats vorbei. Und ich schreibe ihn auf, um ihn drüben bei Frau Brüllen verlinken zu können.

6.25 Uhr:
Der Wecker klingelt und somit beginnt der vorletzte Tag vor den Pfingstferien. Der Gatte kommt mir entgegen, um sich umgehend von mir zu verabschieden (er geht vor'm Büro noch in unseren Garten, um dort nach dem Rechten zu schauen. Das bedeutet in der Regel Schnecken morden und Gießen). Unser Übernachtungsgast aus der Schweiz ist bereits zu seiner  Laufrunde im "Flachland" aufgebrochen. Ich öffne den Kühlschrank, um daraus Kaffepulver und Milch zu entnehmen. Entgegen kommt mir ein strenger Käsegeruch, denn unser schweizerischer Freund hat uns auch ganz viel Käse mitgebracht.

6.45 Uhr:
Nachdem ich mein obligatorisches Müsl-mit-Milchkaffee-Frühstück genossen habe, wecke ich meine  beiden Erstklässler. Ich bin gespannt, ob ich die beiden wach bekomme, denn gestern durften sie ausnahmsweise lange aufbleiben, denn es war ja der letzte Abend unseres Übernachtungsgastes hier bei uns. Tochter & Sohn hielten sich tatsächlich an ihr gestern Abend gemachtes Versprechen, schnell aufzustehen.

7.00 Uhr:
Die Kinder frühstücken Käsebrötchen und Käsebrezel und warten sehnsüchtig auf die Rückkehr des Freundes aus der Schweiz. Er kommt einige Zeit später zurück vom Frühsport aber leider muss ich den Nachwuchs antreiben sich anzuziehen. Die Laufgruppe steht bald vor der Tür.

7.30 Uhr:
Kinder sind auf dem Weg zur Schule, ich begebe mich in die Dusche. Danach mache ich Frühstück für den Gast und radle nach Verabschiedung von selbigem ins Büro.

8.15 Uhr:
Ankunft Büro. Viele Nachrichten auf meinem Arbeitsplatz. Das mag ich sehr, wenn viel Arbeit auf mich wartet. Lieber zuviel als zu wenig. Ist kein Witz, das meine ich ernst. So mache ich mich daran Anzeigen zu beauftragen, Anzeigen zu setzen und zur Freigabe zu schicken. Eine Kostenübersicht für die Produktionskosten eines Projekts muss gemacht werden, Angebote bei Druckern eingeholt werden.

12.30 Uhr:
Feierabend. Ich besorge ein "Ersatzglühlampenset" im Autozubehörgeschäft die Straße nebenan, radle ins Stadtteilzentrum zur Bank, um dort die bestellten Kuna (so heißt die kroatische Landeswährung) abzuholen, mache noch einen Schlenker zum Türken, um dort einen Stock Minze und Erdbeeren einzukaufen.

13.30 Uhr:
Ankunft zuhause. Erstmal was trinken, umgehend die Laufklamotten anziehen und loslaufen.
Heutige Form: gut! Das Laufen macht Laune, auch der kernige Anstieg wird gerne in Kauf genommen.  Wieder wird mir bewusst, dass es am besten läuft wenn ich mit einem leichten Hungergefühl mein Training beginne. Ich genieße das satte Grün, die kühle Waldluft und das aufgeregte Gezwitscher der Vögel. Niemand begegnet mir heute auf meiner Runde, was ich etwas merkwürdig finde.

14.30 Uhr:
Wieder zurück zuhause. Kurzes Dehnen auf dem Balkon. Dabei betrachte ich die Gärten der Nachbarn und unsere Balkonpflanzen und freue mich übder den Sommer und die Wärme. Anschließend gibt's 'ne Dusche.

15.15 Uhr:
Ups, schon so spät und noch nichts zu Mittag gegessen! Ich koche mir Penne mit Zucchini, Schafskäse und, ganz wichtig, Minze. Esse zum Nachtisch noch ein Ripple frisch importierter schweizerischer Nussschokolade.

16.00 Uhr:
Höchste Zeit den Nachwuchs vom Hort abzuholen. Meinen Sohn treffe ich dort etwas beleidigt in der Sandgrube an. Weil er nicht mit dem Lieblingserzieher in einer Fußballmannschaft spielen durfte, zog er es vor, alleine Sand in eine Plastikflasche zu füllen. Weil er damit noch nicht fertig ist, suche ich die Tochter im Gebäude. Sie schaut Freunden bei einem Kartenspiel zu und ist beleidigt, weil sie nun doch nicht mehr zum Zuge kommt, weil ich sie (so früh!) abhole. Bis ich die beiden zum Gehen überredet habe vergeht einige Zeit und deshalb kommen wir erst gegen

17.00 Uhr wieder zuhause an.
Die beiden genießen ein paar Rippchen Schokolade, wobei wir uns über den heutigen Tag unterhalten. War wohl wieder ein guter Tag, die Hausaufgaben sind auch vollständig und korrekt erledigt-

17.15 Uhr:
Während wir überlegen was wir nun noch unternehmen, klingelt's bereits an der Tür. Der Freund von nebenan möchte beide zum Kickboard fahren abholen. Ehe ich mich versehe bin ich wieder alleine und nutze die Zeit weitere Vorbereitungen für unseren Campingurlaub in Kroatien zu treffen. Ich schreibe auch den Einkaufszettel für heute Abend, denn in Kroatien soll's neben einheimischer Kost auch Eintopf und Ravioli sowie Nudeln mit Tomatensoße von Al.di Süd geben.

18.15 Uhr:
Der Gatte kehrt von einem arbeitsreichen Tag zurück und wir beschließen gemeinsam für unseren Urlaub einkaufen zu gehen. Nachdem wir den Nachwuchs auf der Straße "eingesammelt" haben  nehmen wir ausnahmsweise unser Auto für unseren Einkauf in Anspruch. Im Laden packen wir allerlei Konserven, Tomatensoßen, Nudeln und Dauerwurst ein. Tochter und Sohn dürfen sich Süßigkeiten für die Fahrt aussuchen. Der Gatte ist ganz beglückt von der Aussicht auf zwei Wochen voller Linseneintopf, Erbsensuppe und Chilli con carne (ich eher nicht ...).

20.00 Uhr:
Schon wieder Ankunft zuhasue. Nachdem wir die Einkäufe einigermaßen verstaut haben, testen wir noch die erst kürzlich gekaufte Camping-Kochplatte und und bemerken, dass uns ein Ventil für die Gasflasche fehlt. Also werde ich morgen Abend nach der Arbeit einen Abstecher in den Outdoor-Shop im Nachbardorf unternehmen. In der Hoffnung, dass das fehlende Ventil dort vorrätig ist ...

21.30 Uhr:
Die Schulkinder sind im Bett! Viel zu spät! Aber morgen ist ja der letzte Schultag vor den Pfingstferien und wir sind alle schon ganz aufgeregt was uns auf der Fahrt nach und in Kroatien alles erwarten wird. Wir freuen uns so sehr auf unseren ersten Urlaub im Zelt zu viert!

13.05.14

Brügge

Von Belgien hatte ich vor unseren beiden Reisen nach England ein etwas einseitiges und nicht wirklich positives Bild. Ich kannte bis dato nur Brüssel, von meinen häufigen Geschäftsreisen dorthin. Ende der 90er Jahre. Brüssel mochte ich nie. Meist war schlechtes Wetter als ich dort war. Die Verwaltungsgebäude der unterschiedlichen EU-Organisationen waren seelenlos und riesig. Die Menschen in der U-Bahn grau und auffällig oft in Ballonseide gekleidet. Nein. Brüssel mochte ich nicht.

Glücklicherweise verbrachten wir auf unserem Weg zur Insel jeweils eine Nacht in Brügge. Diese Stadt ist wirklich mehrere Reisen wert und seit vorletztem Jahr mag ich Belgien. Und ganz besonders Hollandräder. So arg, dass ich mir vor ein paar Wochen ein gebrauchtes Hollandrad gekauft habe. Etwas anstrengend hier im "bergigen" Stuttgart, aber der Fahrkomfort ist unschlagbar.

Schon lange wollte ich ein paar Bilder aus Brügge hier zeigen. Hier sind sie.


















05.05.13

Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? Tagebuch-Bloggen am 5. Mai 2013

Heute morgen wachten wir vier in der Jugendherberge Erpfingen auf der Schwäbischen Alb auf. Der zweite Tag des schon beinahe zur Institution gewordenen gemeinsamen Maiwochenendes einiger Familien und Alumni-Familien aus unserer Kindergartengruppe, brach an. Nach einer kurzen Nacht. Denn die Kinder durften bis weit in die Dunkelheit hinein draußen sein, die Eltern schauten etwas zu tief und zu lange ins Weinglas (autsch...). Frühstück um 7.30 Uhr (umpf), war aber lecker, und nach drei Tassen Milchkaffe war ich wieder einigermaßen "auf dem Dampfer".

Der Vormittag lässt sich wie folgt zusammenfassen: maximaler Spaß für Kinder + Eltern (weil viele andere Kinder anwesend, viele entspannte Erwachsene mit viel Zeit für die Kinder, viele Bewegungsangebote mit Fußball, Basketball, Frisbee, Tischtennis, etc, und SONNENSCHEIN). Nach entspanntem Vormittagsprogramm dann Mittagessen und anschließendes Gruppenbild.

Danach Abfahrt zur Sommerbobbahn. Kinder und Väter gehen zu Fuß, Mütter fahren die bepackten Autos den Berg runter. Dann maximaler Spaß beim Bob fahren und Eis essen bei SONNENSCHEIN. Um 15 Uhr Abfahrt in Richtung Heimat mit kurzem familieninternen Zwischenstopp in Honau, um die nur sporadisch geöffnete Olgahöhle zu besichtigen (für Insider: keine durch Auswaschung von Kalkgesteinen entstandene Höhle, sondern durch Ausfällung von im Wasser der Echaz gelöstem Kalk (Kalktuff) entstandenes Wunderwerk der Natur).

Bei der Rückfahrt schliefen die Kinder sofort ein, der kleine Mann sogar durch. Er konnte schlafenderweise vom Auto auf's Sofa und von dort in's Bett verfrachtet werden. Die kleine Dame klagte ob ihrer gar fürchterlichen "Auas" an Knien, Ellenbogen und Hand. In Wirklichkeit handelt es sich hier um ein paar Schürfwunden kleineren Ausmaßes, die sie sich heute morgen auf der Alb bei übermütigen Manövern zugezogen hat. Dusche war furchtbar ... jetzt sitzt sie neben mir und liest den neuesten Al.DI-Prospekt.

Ich bin so müde.

Mehr Tagebuch-Einträge sind aufgelistet bei Frau Brüllen.

10.06.12

1 Woche Urlaub

...liegt hinter mir. Und wir haben ganz schön viel unternommen. Freibad fiel mal wieder flach, denn das Wetter spielte nicht mit. Die Schafskälte machte dieses Jahr ihrem Namen alle Ehre. Das Gardinenproblem und die chaotische Kellersituation sind zwar immer noch vorhanden, aber: Who cares?

Am Dienstag Morgen kam die Kindergartengruppe meiner Kinder zu Besuch. Auf Wunsch des Sohnes, der die Gruppe hierher führen durfte und stolz wie Bolle war. Das neue Bett war DER Hit! So eine Art Indoor-Spielplatz auf kleinstem Raume.


Am Donnnerstag dann Fahrradausflug zu einem der coolsten Spielplätze der Gegend. Davor mussten wir noch zwei Kindergärten im gleichen Stadtbezirk abradeln, in die vor kurzem eingebrochen wurde. Davon hatte ich am Abend zuvor S. erzählt und er fand dieses Thema (Einbrecher! im Kindergarten!) derart faszinierend und spannend, dass er darauf bestand, die Tatorte live zu observieren. Das war ein großes Abenteuer!


Am Freitag besuchten wir zum ersten Mal in diesem Jahr den Märchengarten im Ludwigsburger Blühenden Barock. Aber sicher nicht zum letzten Mal, denn: wir haben eine Dauerkarte.




Zwischendrin, bei Schlechtwetterphasen, gab es immer mal wieder kreative Schübe im heimischen Wohnzimmer. F. hat immer noch Glitzer auf der Kopfhaut und in den Topfpflanzen auf dem Balkon habe ich auch Glitzerpulver entdeckt (und auch im Bett, in den Schuhen und in der Kaffeetasse).


Heute morgen habe ich in der Sonntagsausgabe unserer Zeitung von mittelalterlichen Handwerksdarbietungen auf dem Wäscherschloss gelesen. Weil wir noch nichts vorhatten und der Keller eh noch warten kann (hüstel), haben wir einen kleinen Ausflug ins Stauferland und nach Lorch unternommen. Von der "Wurzel der Stauferdynastie" und den mittelalterlichen Webtechniken habe ich leider keine Bilder (hochinteressant war die Herstellung der Webbänder) aber vom Ausflug in den benachbarten Wald mit Pfeil und Bogen-Schnitzen...


... Baum hochklettern ... 


... und Weiterfahrt nach Lorch, zu einem rekonstruierten Wachturm am Limes, denn, hört hört, in Lorch befand sich der ...


... der Limesknick.


Das Kloster Lorch haben wir auch besichtigt. Dort wurden teils die großen Stauferkaiser und -könige bestattet. In einer wunderschönen schlichten Klosterkirche ...


... romanischen Ursprungs.


Und morgen wird uns der Alltag wieder haben. Schade.

28.05.12

Neues von der Nähfront

Die Lage hat sich etwas entspannt. Unser neues Heim ist eingerichtet, neuer Tisch und neues Sofa sind bestellt, ein paar Kleinigkeiten fehlen zwar noch, aber das hat Zeit. Die Gardinenfindung wird sicher noch zäh werden. Das ist ein ziemlich schwieriges Thema, am Ende werde ich wohl die Rollos selber nähen.

Anfänglich fühlte ich mich in der neuen Wohnung wie im Hotel. Alles so neu und modern und so gepflegt. Weil ich uns dieses Gefühl etwas bewahren möchte, lege ich nun etwas mehr Elan in punkto Putzen an den Tag. Das macht einfach mehr Spaß im Eigenheim, aber über kurz oder lang muss wohl doch eine Putzhilfe her. Zeit ist Mangelware.

Vor den Rollos nähe ich uns aber noch ein paar schöne Kleider. Mir habe ich ein neues Streifen-Shirt genäht. Und den Kindern wurde die Sommergarderobe etwas aufgestockt.


Das neue Sommerkleid der Tochter ist aus einem "Japanstoff" von Hilco, nach einem Schnitt aus einer alten Ottobre genäht. Glücklicherweise hat sie es heute angezogen. Ich war da etwas skeptisch, weil ja gegenwärtig eher Fußballeroutfits bei der jungen Dame angesagt sind ...


Der Sohn turnt hier mit seinem neuen Raglan-Shirt auf und an dem neuen Doppelstockbett herum. Beides, das Bett und das Shirt (letzeres, ganz wichtig, in SCHWARZ/weiß), gefällt.



Und auch F. hat ein Sommerteilchen aus dem coolen "Fischenstoff" bekommen. Der Schnitt ist von Farbenmix und die "Fischenstoffe" sind von ... das wisst ihr ja eh alle. Ganz besonders F. freut sich, ihr neues Strandkleid im Sommerurlaub an der englischen Atlantik-Küste ausgiebig zu zeigen. Möge der Wettergott uns hold gestimmt sein. Das weiß man ja nie dort oben, habe ich mir sagen lassen.

24.10.10

Unser heutiges Thema: Türme

Unser Sohn ist ein Turmfanatiker. Ganz besonders angetan haben es ihm der Stuttgarter Fernsehturm, der Rossbergturm (dazu später mehr), der auf dem Titel einer unserer Fotobände abgebildet ist, und alle Kirchtürme. Seine Begeisterung geht sogar soweit, dass er unbedingt in einem Kirchturm übernachten möchte. Das ist zur Zeit ein typisches Bild bei uns:


Und den Stuttgarter Fernsehturm haben wir letzte Woche bei traumhaft schönem Herbstwetter besichtigt. Sobald wir oben waren, wollte Simon aber wieder runter. Und als wir unten waren, wollte er sofort wieder hochfahren ... soviel zu Simons Weitsicht.



Damit war aber noch lange nicht Simons Wunsch erfüllt, in einem Turm zu schlafen. Das haben wir dieses Wochenende gemacht: wir haben zweimal im Rossberg-Turm auf der Schwäbischen Alb übernachtet. Es war rustikal, sehr rustikal, denn wir konnten nur noch ein Turmzimmer mit drei Stockbetten ergattern. Und darin war Platz Mangelware. Zum Klo und den Waschräumen mussten wir jedes Mal ins Haus hinuntersteigen. Aber die Kinder und die Erwachsenen fanden es trotzdem großartig.


Dort wo das Fenster offen ist, haben wir gewohnt.

Gestern waren wir sogar wandern. Ohne Kinder ist die Tour schweißtreibend. Mit einem oder zwei Kindern auf der Schulter (letzteres hat mein Mann praktiziert) ist die Strecke eigentlich nicht zu empfehlen. Die Kinder wollten gestern kaum laufen und so mussten wir sie eigentlich die ganze Zeit über tragen. Heute habe ich einen Mörder-Muskelkater, aber es war trotzdem ein schönes Erlebnis.



Wir kommen ganz bestimmt wieder!


03.02.10

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Mein persönlicher High-Score. Hier beim countrydart. Stärken: Europa, Südamerika, Afrika. Schwächen: Mittlerer Osten.

Macht echt süchtig (das sage ich, die Diplom-Geografin :-)). Und tschüss, ich muss nochmal zielen ...

Ach ja: danke Larissa, für diesen Link!

05.09.09

Mir san wiadr zruck ...

... von unserem Urlaub auf dem Bauernhof. Eine Woche voll mit radeln, besichtigen (so gut das eben geht mit zwei beinahe 2-jährigen Wildfängen), lesen, Lagerfeuer, Tiere bestaunen und sogar streicheln und entspannen (so gut das eben geht mit zwei beinahe 2-jährigenWildfängen).


Barocke Pracht auf Schritt und Tritt
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Bei den Nachbarn im liebevoll hergerichteten Städtchen
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Die Tafeln links zeigen die bisher höchsten Wasserstände des wilden Stroms
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Sommer vorm Balkon
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Tapfere kleine Spaziergängerinnen
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Die klingt wirklich imposant – Deutschlands größte Kirchenorgel
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Und? Erraten wo wir waren?