12.11.13

Me Made Mittwoch 13.11.2013 - Hemdbluse mit Bubikragen





Was bin ich stolz auf meine neue selbstgemachte Bluse! Ich stehe ja total auf Bubikragen und konnte es kaum erwarten, den Hemdblusenschnitt "Girly Touch" (Modell Nr. 8) aus der aktuellen Ottobre auszuprobieren. Als Stoff habe ich auch den im Heft verwendeten weißen Baumwollpopeline mit kleinen schwarzen Pünktchen verwendet. Denn zu meinem schwarzen Cordrock, den ich übrigens sehr, sehr gerne trage, fehlte mir noch eine klassische Bluse.

Für meine Kinder habe ich schon einige Blusen und Hemden genäht. (Wer mal spickeln möchte, klicke hier: meine Tochter und ich könnten jetzt im Bubikragenblusen-Partnerlook losziehen. Die Bluse passt ihr noch immer ...) Deshalb wusste ich bereits um die kritischen Punkte beim Zuschnitt und Zusammennähen von Hemden und Blusen. Den Kragen und Kragensteg habe ich deshalb großzügig geschnitten, damit der Ausschnitt auch ja nicht zu groß ist, denn von Steg und Kragen kann ja ganz fix was weggenommen werden. Allerdings hatte ich bei meiner Bluse die Befürchtung etwas "zu eng" zugeschnitten zu haben, denn ich habe für mich bisher nur Jersey-Oberteile hergestellt, die sich ja beim Tragen noch ausdehnen und den Körperformen besser anpassen.

An der Brust ist die Bluse etwas eng, hier könnte ich den Abnäher noch etwas verändern. Ansonsten bin ich mit dem Sitz ausgesprochen zufrieden und fühle mich wohl in der neuen Bluse. Weder zu eng noch zu weit. Ich kann mir dazu auch sehr gut eine Jeans vorstellen.




Änderungen habe ich wie folgt vorgenommen:

• Von der Rückseite habe ich im Armausschnittbereich auf jeder Seite ca. 1 cm weggenommen. Sonst hätte die Bluse hier Falten geworfen. Das muss ich unbedingt noch auf die Schnittteile übertragen.

• Die Abnäher habe ich etwas großzügiger als vorgegeben genäht

• Die Ärmel und Vorder- und Rückteile habe ich um einige Zentimeter verlängert

Was ich nach wie vor ungern mache, ist Knöpfe annähen, deshalb weiß ich nicht, ob ich mir die Arbeit nochmal mache und eine weitere Bluse nähe. Ich habe jedoch einen Stoff gesehen (lila mit weißen Punkten), den ich mir auch gut mit diesem Schnitt vorstellen könnte ...


Zusammenfassung:

Schnitt: Girly Touch aus der Ottobre 5/2013
Stoff: weißer Baumwoll-Popeline von Hilco
Kosten: Stoff ca. 27 Euro, Knöpfe ca. 3 Euro
Schwierigkeitsgrad: mittel
Passform: sehr gut. 
Rock: selbstgenähtes Modell "Amy", Pullover und Stiefel gekauft (letzteres aus Italien von Rossaro, die übrigens tolles Schuhwerk in Übergrößen herstellen.)
Werde ich den Schnitt noch einmal nähen: ja, wenn die vielen Knöpfe nicht wären ...

So. Und ich schwing mich jetzt auf meinen Drahtesel und düse ins Büro. Danke an das Team vom Me Made Mittwoch, das diese Aktion so wahnsinnig attraktiv macht!


30.10.13

Memademittwoch vom 30.10.2013 - Grüne Cord-Amy

Guten Morgen an alle da draußen! Das verspricht ein schöner sonniger Tag zu werden und ich freue mich darauf mein neu genähtes Werk im Büro "zur Schau zu tragen".

Ich hab's wieder getan und habe nochmals den Rockschnitt Amy genäht. Ich mag die klare A-Linie und den Sitz des Rocks. Außerdem macht sich der Schnitt auch gut, wenn man ihn aus einem Cordstoff näht. Dieses Mal habe ich einen im Garagenverkauf von Hilco ergatterten gepunkteten Feincord vernäht. der Stoff wurde sehr günstig angeboten, weil er kleine Webfehler hat. die fallen aber kaum auf und ich habe auf 150 cm Stofflänge auch nur ca. 2 komische Stellen entdecken können.




 (Ich muss dringend zum Frisör ...) Und für meinen Gesichtsausdruck kann ich nichts. Ich sehe meistens so deppert auf Fotografien aus, v.a. auf den "Gestellten".


Dieses Mal habe ich Amy ohne Gürtelschlaufen genäht aber dafür die Taschen mit einem Herzchen-Zierstich versehen. An der Fütterung muss ich noch arbeiten, denn das Futter würde ich gerne am Saum in den Oberstoff "einschlagen", aber faltenfrei bekomme ich das nicht hin.
Frage an alle: Macht man das Abstecken hier besser im "hängenden" Zustand, sprich an einer Schneiderpuppe?



Zusammenfassung:

Schnitt: Amy von jolijou
Stoff: grüner Cordstoff mit Punkten und grünes Viskosefutter, beides von Hilco
Kosten: 30 Euro
Schwierigkeitsgrad: leicht
Änderungen: Um gute 15 cm verlängert
Passform: sehr gut. 
Werde ich den Schnitt noch einmal nähen: yep

Und nun bin ich gespannt auf die anderen TeilnehmerInnen beim Me Made Mittwoch und werde gleich mal auf Erkundungstour gehen.


23.10.13

memademittwoch vom 22.10.2013 – black is beautiful mit Amy

Heute bin ich ganz meiner Laune entsprechend gekleidet: in schwarz. Das frühe Aufstehen und das trübe, regnerische Herbstwetter verhindern eine sonnige Gemütslage. Nuja, Jammern hilft nix, frische Luft schon eher.

Am letzten Sonntag habe ich diesen Rock nach dem Schnittmuster Amy gefertigt. Mit Taschen, Kellerfalte und aus schwarzem Cord. Leider erkennt man wegen der heutigen mäßigen Lichtverhältnisse so gut wie gar nix und den Bildausschnitt hatte ich beim Knipsen per Selbstauslöser auch eher ungünstig gewählt. Wäre das Bild am rechten Bildrand nicht beschnitten, so hättet ihr jetzt freie Sicht in unser Badezimmer. Wer will das schon?

Neben meinem ersten, für mich selbst genähten Rock, ist auf diesem Bild eine andere Novität zu erkennen: mein erstes Paar gut sitzender und passender Stiefel! Yeah! Bei Schuhgröße 43 und einer Leibesgröße von 180 cm ist es wirklich kein Zuckerschlecken nach schönen und gut sitzenden Schuhen zu suchen. Aber ich denke ich hab' jetzt "meine" Schuhmarke gefunden. Ge.ox heißt die Marke, bei der mir Größe 42 bestens passt.

Den Rockschnitt finde ich super, Cordstoffe in senfgelb und olivgrün liegen bereits parat, um ebenso zu Amies vernäht zu werden.




Zusammenfassung:

Schnitt: Amy von jolijou
Stoff: schwarzer Cordstoff und schwarzes Acetatfutter
Kosten: 30 Euro
Schwierigkeitsgrad: leicht
Änderungen: Um gute 15 cm verlängert
Passform: sehr gut. 
Werde ich den Schnitt noch einmal nähen: Garantiert

Drüben beim Me Made Mittwoch gibt es sicherlich viele tolle Herbstoutfits zu bewundern. Nichts wie hin!

02.10.13

MMM vom 2.10.2013 - Beala

Endlich habe ich es geschafft die längst zugeschnittene Beala aus einem vor langer Zeit gekauften Couponstoff vom Stoffmarkt zusammenzunähen. Es ging längst nicht so fix wie gedacht, denn meine Ovi hat mächtig rumgezickt. Und dann habe ich auch noch einen Ärmel falsch angenäht. Die Armkugel war plötzlich das Bündchen. Das habe ich aber erst bemerkt nachdem ich die Seitennaht geschlossen hatte. Ohne Worte... Weil der Stoff recht günstig war, spielte ich mit dem Gedanken das Teil in die Tonne zu pfeffern. Mit dem Ergebnis, dass ich dann schon wieder kein passendes Oberteil zu meinen gelben Sneakers gehabt hätte. Danach habe ich nämlich schon den ganzen Sommer über gesucht.

Die Beala ist ein Wohlfühlteil. Eher was für zuhause und den Spielplatz. Ob ich das neu genähte Werk im Büro tragen werde, weiß ich noch nicht. Ich weiß auch nicht wirklich, ob mir das Teil nun gefällt oder nicht. Die Zeit wird's zeigen.




Zusammenfassung:

Schnitt: Beala von farbenmix
Stoff: grau-gelb gestreifter Wollstoff vom Stoffmarkt
Kosten: 7 Euro
Schwierigkeitsgrad: leicht
Änderungen: Alles um ein paar Zentimeter verlängert
Passform: gut. 
Werde ich den Schnitt noch einmal nähen: vielleicht.

So. Und jetzt nichts wie ab nach "drüben". Zum Me Made Mittwoch, wo es sicherlich wieder tolle selbst geschneiderte Kreationen an der Frau zu bewundern gibt.


11.09.13

MMM vom 11.9.2013 – Erstes Longsleeve-Shirt der Saison (Ottobre 05/2013)

Zuallererst möchte ich mich bei euch sehr herzlich für die netten Kommentare auf meinen letzten MMM-Post bedanken. Es ist total schön soviel Feedback auf etwas Selbstgemachtes zu bekommen. Und ja, das Abnehmen ging nicht über Nacht und funktioniert bei mir nur durch 2-3x in der Woche Dauerlauf und weitestgehenden Verzicht auf Zucker, woran ich mich aber schon sehr gewöhnt habe. Die größte Herausforderung steht jetzt an: Weiterlaufen bei unwirtlichem Wetter und früh einsetzender Dunkelheit.

Nun zum eigentlichen Thema dieses Tages. Mein neues Shirt, das ich rechtzeitig zum plötzlich hereinbrechenden Herbstwetter genäht habe. Aus einem Bio-Jersey von Hilco, mit dem ich schon lange geliebäugelt habe und den ich nun letzten Samstag kurzentschlossen einkaufte. In der neuen Ottobre gibt es nämlich zwei neue vielversprechende Schnitte für Shirts. Den einen habe ich nun ausprobiert und ich finde ihn toll. Der Ausschnitt hat genau die richtige Größe und die Länge passt auch.


Zusammenfassung:

Schnitt: Longsleeve-Shirt aus der aktuellen Ottobre (5-2013)
Stoff: Baumwoll-Campante von Hilco in Bioqualität
Kosten: 27 Euro
Schwierigkeitsgrad: leicht
Änderungen: Mal wieder alles um 3 cm länger gemacht
Passform: sehr gut - gut. 
Werde ich den Schnitt noch einmal nähen: ganz bestimmt.

So. Und jetzt nichts wie ab nach "drüben". Zum Me Made Mittwoch, wo es sicherlich wieder tolle selbst geschneiderte Kreationen an der Frau zu bewundern gibt.


04.09.13

MMM vom 4.9.2013 – Das erste selbstgenähte Kleid für mich selbst

Schon viele Kleider habe ich für meine Tochter genäht. Für mich aber noch keines. Anlässlich eines sehr besonderen "Termins" machte ich mich also ans Werk für mein neues Outfit samt Darüberzieherli für kühleres Septemberwetter.

Seit meiner letzten Nähaktion für mich selbst, bin ich um 4 Kleidergrößen schmaler geworden. Grund für die Gewichtsreduktion war meine ständige Unzufriedenheit mit meinen Körpermaßen und auch die damit verbundenen Schwierigkeiten etwas Schönes "von der Stange" zu finden. Ich kann und will mir nicht alles selbst nähen und es ist nun mal Tatsache, dass es bei den Standardkonfektionsgrößen eine größere und schönere Auswahl gibt.

Weil ich mich erst an meine wiedergewonnenen, neuen Körperkonturen gewöhnen muss, ist das Kleid alles andere als figurbetont. Was es aber sein sollte, denn ich komme mir darin etwas "schwanger" vor. Aber trotzdem mag ich es, hauptsächlich wegen des tollen Birnenstoffs in meinen Farben. Schokobraun mit Apfelgrün ist meine Herbstlieblingsfarbkombination. Falls ich den Schnitt nochmals nähe, muss ich ihn unbedingt um weitere 2 cm verlängern, denn das Kleid könnte etwas länger sein.




Zusammenfassung:

Schnitte: Moona und Mila von hier, Leggings: aus einer alten Ottobre
Stoff: Birnenpopeline in braun/grün (hilco), brauner und schwarzer Viskosejersey (ebenfalls von hilco)
Kosten für Kleid und Knotenjäckchen: ca. 50 Euro
Schwierigkeitsgrad: mittel
Änderungen: Rockteil länger gemacht.
Passform des Kleids: gut. Passform des Jäckchens: sehr gut
Werde ich den Schnitt noch einmal nähen: vielleicht.

Weitere Eigenkreationen an der Frau sind beim famosen MMM zu entdecken! Ich geh' gleich mal gucken.

20.07.13

Schon wieder in England, ...

... genauer am südwestlichsten Zipfel der britischen Insel, von dem die Menschen einst annahmen, es sei das Ende der Welt, haben wir auch dieses Jahr wieder unseren Sommerurlaub verbracht. Wieder am gleichen Ort in Cornwall, an der wilden Nordküste ganz in der Nähe des Hafenortes Padstow, in der gleichen kleinen Ferienwohnung, auf die wir uns schon wieder wie Bolle, trotz der schlechten Betten, gefreut hatten. 


Dieses Jahr waren wir früher dran, das Gras stand hoch und noch nicht abgemäht, viele Blumen blühten noch, deren Blütenpracht wir letztes Jahr nicht zu sehen bekamen. Weil wir in der Vorsaison unterwegs waren, hatten wir den Strand vor unserer Haustüre oft fast für uns alleine.


Am ersten Tag in Porthcothan war es noch recht kühl, eigentlich kein Strandwetter, aber wir mussten unseren ersten Urlaubstag einfach in der Bucht verbringen, von der wir uns letztes Jahr tränenreich verabschiedet hatten. Wir glaubten eigentlich nicht so schnell wieder hierher zu kommen.


Hohe Wellen gab es noch zu Beginn unseres Urlaubs, die Wassertemperatur betrug laut Coastal Guard eisige 14 Grad Celsius. Anstatt uns in die Fluten zu stürzen, vergnügten wir uns damit, Seifenblasen zu pusten und sehr tiefe und große Löcher zu buddeln.


Abends machten wir gerne noch einen Spaziergang auf dem Küstenpfad, der an unserem Haus vorbeiführt.


Auf einen Besuch des viel gepriesenen Küstenortes St. Ives verzichteten wir letztes Jahr, weil wir nicht von den Menschenmassen durch die Gassen geschoben werden wollten. Dank der diesjährigen Vorsaison konnten wir dieses malerische Städtchen in vollen Zügen genießen. Wir unternahmen eine kleine Schiffstour auf den offenen Ozean, und verteidigten unser Eis und die Fish & Chips vor den ziemlich aggressiven Möwen, die einem schon mal die Eistüte aus der Hand klauen ...


Bühende Mallow Maritima vor Hafenkulisse in St. Ives.




Wer meint die englische Küche hat nichts Gutes zu bieten, liegt falsch. Ich liebe ja die gerne zum Tee gereichten Scones und die für Cornwall typischen Pasties.


Mein Mann interessiert sich sehr Zeugnisse aus prähistorischer Zeit. Deshalb mussten wir dieses Jahr unbedingt in den Bodmin Moor, wo nicht nur ein eindrucksvoller Steinkreis bestehend aus zahlreichen Menhiren, die auch ein tolles Versteck vor fotografierwütigen Müttern sind, zu bewundern ist ...


... sondern auch tatsächlich wilde Pferde. Da spaziert man dann plötzlich durch eine Herde glücklicher, wilder Ponies, und ist ganz aus dem Häuschen. Weil man damit ja nun überhaupt nicht gerechnet hatte. Wow! Vor allem für die Pferde-närrische Tochter war das ein Erlebnis erster Klasse.


Für die Geologin in mir hatte das Bodmin Moor außerdem noch ein paar verwitterte Granitfelsen zu bieten, die wir genauer inspiziert ... äh ... erklettert haben. Der Tag im Moor weitab von der Küste war einer der Besten. Es gab dort so viel zu entdecken. Das Dorf St. Neot und überall in den Himmel ragende Kamine, als Zeugnisse stillgelegter Zinnminen und die typische Hochmoorvegetation und, und, und.



Ab dem fünften Urlaubstag kamen wir dann in den Genuss des Hochs über der Biskaya. Auf einer Wetterkarte in der Zeitung konnten wir sehen, dass Cornwall genau im Zentrum des Schönwetter-gebiets lag. Was für ein Glück! Eigentlich hatten wir uns auf eher durchwachsenes Wetter eingestellt, aber wir erlebten genau das Gegenteil. So verbrachten wir recht viel Zeit in "unserer" Bucht. Bauten Staudämme, surften mit dem Bodyboard (was am Ende wegen der Flaute überhaupt nicht mehr ging), oder schwammen im untypisch ruhigen Meer (mit immer noch kernigen 15 Grad Wassertemperatur). Lesen ging auch gut. Entspannung pur, am weltschönsten Strand. Bei ca. 28 Grad.




Irgendwann wird's auch am tollsten Strand langweilig und so mieteten wir uns in Padstow Fahrräder und traten auf dem Camel Trail in die Pedale. Camel, so heißt der Fluß, der bei Padstow in den Atlantik mündet, und entlang dieses Flusses radelten wir also bis kurz vor Bodmin. Teils durch schattige Wälder, was uns wegen der Hitze (!) und Windstille (!!) in Cornwall (!!!) gerade recht kam.


Gerade recht kam uns auch ein nettes Ausflugslokal, in dem wir uns vor dem Rückweg mit dem nebenan gekelterten Weißwein (dort gab es tatsächlich einen Weinberg) stärkten. Wir waren so neugierig auf die Qualität des Weins, dass wir auch den stolzen Preis dafür in Kauf nahmen. Der Weißwein schmeckte ... nicht gut. Aber das Lokal war spitze.


Und dann mussten wir noch ein zweites Mal nach St. Ives, wir Armen. Denn wir wollten uns den Ghost Walk nicht entgehen lassen, der dort jeden Mittwoch um 21.30 Uhr stattfindet. Auf einem Spaziergang durch die nachtdunkle Stadt und den gruseligen Friedhof hoch über dem Meer, erfuhren wir u.a. von Schmugglern und bei lebendigem Leib begrabenen Räubern und wir wissen nun, dass der Horrorfilm "The fog", auf einem an der Küste vor St. Ives geschehenen Ereignis basiert. 


Manchmal erschienen vor unserer Bucht auch schöne Segelschiffe.


Auch Quallen wurden von der Flut an Land gespült. Mein Sohn verpasste einem Exemplar sogar einen Sonnenschutz. Das Käppi-Inlet wurde neben der Qualle an den Strand gespült.


Hach, ich glaube wir kommen wieder. Trotz schlechter Betten.

05.05.13

Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? Tagebuch-Bloggen am 5. Mai 2013

Heute morgen wachten wir vier in der Jugendherberge Erpfingen auf der Schwäbischen Alb auf. Der zweite Tag des schon beinahe zur Institution gewordenen gemeinsamen Maiwochenendes einiger Familien und Alumni-Familien aus unserer Kindergartengruppe, brach an. Nach einer kurzen Nacht. Denn die Kinder durften bis weit in die Dunkelheit hinein draußen sein, die Eltern schauten etwas zu tief und zu lange ins Weinglas (autsch...). Frühstück um 7.30 Uhr (umpf), war aber lecker, und nach drei Tassen Milchkaffe war ich wieder einigermaßen "auf dem Dampfer".

Der Vormittag lässt sich wie folgt zusammenfassen: maximaler Spaß für Kinder + Eltern (weil viele andere Kinder anwesend, viele entspannte Erwachsene mit viel Zeit für die Kinder, viele Bewegungsangebote mit Fußball, Basketball, Frisbee, Tischtennis, etc, und SONNENSCHEIN). Nach entspanntem Vormittagsprogramm dann Mittagessen und anschließendes Gruppenbild.

Danach Abfahrt zur Sommerbobbahn. Kinder und Väter gehen zu Fuß, Mütter fahren die bepackten Autos den Berg runter. Dann maximaler Spaß beim Bob fahren und Eis essen bei SONNENSCHEIN. Um 15 Uhr Abfahrt in Richtung Heimat mit kurzem familieninternen Zwischenstopp in Honau, um die nur sporadisch geöffnete Olgahöhle zu besichtigen (für Insider: keine durch Auswaschung von Kalkgesteinen entstandene Höhle, sondern durch Ausfällung von im Wasser der Echaz gelöstem Kalk (Kalktuff) entstandenes Wunderwerk der Natur).

Bei der Rückfahrt schliefen die Kinder sofort ein, der kleine Mann sogar durch. Er konnte schlafenderweise vom Auto auf's Sofa und von dort in's Bett verfrachtet werden. Die kleine Dame klagte ob ihrer gar fürchterlichen "Auas" an Knien, Ellenbogen und Hand. In Wirklichkeit handelt es sich hier um ein paar Schürfwunden kleineren Ausmaßes, die sie sich heute morgen auf der Alb bei übermütigen Manövern zugezogen hat. Dusche war furchtbar ... jetzt sitzt sie neben mir und liest den neuesten Al.DI-Prospekt.

Ich bin so müde.

Mehr Tagebuch-Einträge sind aufgelistet bei Frau Brüllen.

05.04.13

Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? Tagebuch-Blogging am 5. April 2013

Als Frau Brüllen vor kurzem zum Tagebuchbloggen aufrief, war ich krank, las aber mit Interesse die Tagebuchposts der teilnehmenden Damen. Nun gibt's an jedem 5. im Monat die Möglichkeit mitzumachen beim öffentlichen Tagebuch schreiben. Das finde ich knorke. Wer möchte, kann sich bei Frau Brüllen in die Linkliste eintragen.

7. 15 Uhr
Der Radiowecker geht an. Mit mir liegen beide Kinder im Bett, der Mann ist schon längst bei der Arbeit. Heute ist mein letzter Urlaubstag. Eigentlich möchte ich heute das erledigen, was ich schon längst erledigt haben wollte: Fenster putzen ... uähhh

7.20 Uhr
Ich mache mir meinen Kaffee und bereite mein Müsli zu, da kommt auch schon der Nachwuchs augenreibend und gähnend ins Wohnzimmer getapst. Huch, damit hatte ich noch nicht gerechnet, denn seit der Zeitumstellung waren die beiden vor 8 Uhr nicht wach zu kriegen

8.15 Uhr
Nach einem teilweise gemeinsamen Frühstück (der Sohn musste erst noch sein Arrangement "Autofähre mit vielen Trucks legt an" neu ordnen, beginnt es, das allmorgenliche Ritual "Anziehen, wer zieht sich zuerst an, was ziehen wir an, bitte ziehe dich alleine an, nein, ich kann mich nicht alleine anziehen, den ich komme nicht runter ...". Danach möchte ich eigentlich los, aber der Nachwuchs muss unbedingt noch ein Puzzle beenden. Ich schalte einen Gang runter (ich muss ja nicht in die Agentur und habe alle Zeit der Welt), setze mich dazu und helfe das Prinzessinnen-Puzzle zu vollenden.


Die Box mit dem roten Deckel im Hintergrund ist die Autofähre, die Bücher sind das "Land".

8.50 Uhr
Ankunft im Kindi, puh gerade noch vor der "Kinderrunde" geschafft, noch ein paar Dinge für den am Sonntag dort stattfindenden Abschiedsbrunch für die Lieblingserzieherin besprechen, Abschiedküsse verteilen (also nur an meine Kinder), und ab nach Hause

9.15 Uhr
Ich schalte genüsslich mein Notebook an. Jetzt erstmal 'ne Pause ... *lach* Urlaub ist herrlich.

9.30 Uhr
Gedankenblitz: ich wollte ja noch bei der Schule anrufen, und mich erkundigen, wie das nun sein wird im neuen Schuljahr. Kommt das Schülerhaus? Ganz sicher? Wenn nicht, dann muss ich die Kinder noch im Hort anmelden. Aber eigentlich könnte das auch ohne Hortbetreuung hinhauen. Eigentlich... Mist, niemand erreichbar im Schulsekretariat.

9.45 Uhr
Installieren eines Pinit-Buttons unter jedem Post. Wer mal schpickeln möchte, der klicke hier. Das mit dem Button gestaltet sich komplizierter als gedacht. Ich finde Hilfe im Netz und lege ein wieteres Board an und fülle es.

10.30 Uhr
Die Schmerzen kommen wieder. Mist. Das plagt mich schon seit Wochen, kein Arzt weiß was tun dagegen. Ich greife zum Telefonhörer und bekomme einen Termin heute Nachmittag beim HNO-Arzt. Klappe, die X-te.

10.45 Uhr
Bei der Schule ist immer noch niemand erreichbar. Ich fülle die Hortanmeldung aus und stecke sie in einen Umschlag

10.50 Uhr
Ich säe ein paar Blümchen (Löwenmäulchen, Malven und Zinnien), in der Hoffnung, dass der Sommer doch nicht ausfällt und die Zucht nicht wieder vollständig von den Schnecken vernichtet wird und bin zufrieden. Die Fenster sind immer noch nicht geputzt.



11.50 Uhr
Nun entrümpele ich meinen Kleiderschrank. Die Fenster können warten.

13.20 Uhr
Neben meinem Kleiderschrank habe ich auch noch den "Allzweckschrank" der Kinder ausgemistet, in  dem sich neben Verkleidungsutensilien auch Freizeitartikel (Hüpfseil, Schwimmutensilien, Drachen etc.), zu klein gewordene Kleider und allerlei Krimskrams befindet. Den gut gefüllten Altkleidersack bringe ich jetzt in den Keller, dabei leere ich den Briefkasten. Unterdessen gab's zum Mittagessen eine leckere Avocado.

13.30 Uhr
Post von der Verwandschaft. Wie nett. Das Fenster putzen verschiebe ich auf einen wärmeren Tag. Ich habe keine Lust dabei eine Mütze zu tragen und mir Frostbeulen zu holen (mir stinkt das Wetter ganz gewaltig und führe meine komischen Schmerzen in Schläfe, Kiefer, Stirn und Ohren langsam auf die Kälte zurück). Stattdessen setze ich mich ans Klavier und übe Etuden, um meine eingerostete Technik zu verbessern. Nun aber Röntgenbilder eingepackt und schnell zum Arzt, der mir wahrscheinlich wieder nicht helfen kann. Danach hole ich die Kinder vom Kindi ab.

Der Arzt empfiehlt mir Rotlicht und Geduld. Wenn das nicht hilft sollte ich zum Neurologen.
Auf dem Weg zum Elektromarkt, bei dem ich die Rotlichtlampe kaufen möchte (heutzutage wird sowas ja nicht mehr verschrieben) "stellt" mich eine Kindergartenfreundin meiner Kinder. Und zwar vor dem Schuhgeschäft, das wunderbare Chucks im Schaufenster zeigt.

15.30 Uhr
Im Kindergarten kommen mir schon die draußen spielenden Kinder entgegen. Sie möchten noch ein wenig rumtoben. Das kommt mir gerade recht, denn ich möchte mich noch mit J., der Lieblingserzieherin unterhalten, die heute ihre letzten Arbeitstag im Kindi hatte. Ich bin traurig, irgendwie sind alle traurig, aber das Leben geht weiter. Wir tratschen solange, bis auch der letzte Freund von F. und S. abgeholt wurde. Jetzt! Sofort! Will der Nachwuchs nach Hause.

16.30 Uhr
Zuhause angekommen gibt's erst mal Streit zwischen den Kindern (nichts Neues), lautes Schreien und Rumgemotze. Ich trenn die beiden, jeder geht erst mal in sein Zimmer und "kommt runter". Danach gibt's einen kleinen Snack, ich esse leckere Mango und die KInder Schokodoppelkeks. Danach verziehen wir uns auf's Sofa für einen kleine Vorleserunde, die abgelöst wird durch Streitereien, welches Spiel wir nun spielen (die Tochter möchte Ubongo spielen, der Sohn "Renntruck-Quartett"). Die Lösung ist die, dass sich die Tochter plötzlich des vorhin aufgeräumten Schrankes besinnt, in dem man nun viel besser diverse Kostüme findet als zuvor, und sie sich als Prinzessin verkleidet. Bahn frei also für das Renntruck-Quartett, bei dem der Sohn gewinnt, weil er ja die jeweils besten Features einer Karte schon auswendig kann.  Während ich dies hier tippe, sitzen beide vor der Glotze und schauen Käpt'n Blaubär.

20.30 Uhr
Die Kinder sind nach einer extra langen Gutenachtgeschichtenrunde im Bett. Ich bin auf dem Sofa, werde nun die anderen Tagebuchblogger abklappern und dabei immer mal wieder den Film auf arte anschauen.

06.03.13

Me Made 6.3.2013 – Onion 2022, die Zweite



Meine zweite Knotentunika. Mit engeren Ärmeln und kürzeren Abnähern. Der Stoff ist ein Viskose-Polyester-Gemisch von Hilco. Diese Kunstfaser hätte ich niemals gekauft, wäre ich nicht von der Webart so begeistert. Denn eigentlich kommt an meine Haut nur Wasser und CD, nein Naturfaser (außer Viskose, aber die ist ja aus Holz hergestellt ... also auch eine Art Naturfaser).

Der Sitz der Tunika ist annähernd perfekt, nur ein weiteres "Unterkleid" braucht's. Mit dem Stoffkauf muss ich nur bis Freitag warten, denn da öffnet Hil.co erst wieder seine Türen für die Käuferschaft, die nur für den Eigenbedarf Stoff hortet. Die Viskose von dort ist zwar vergleichsweise teuer, hat aber eine unschlagbar gute Qualität und es gibt sie in Wahnsinnsfarben. Ich sach' nur froschgrün und lindgrün.

Habt ihr schon die neue Ottobre für Damen gesehen? Darin gibt's einen vielversprechenden Schnitt für eine Knotentunika bzw. ein Knotenkleid. Den Schnitt werde ich ganz bestimmt ausprobieren ...


Weitere "Me Made"-Werke gibt, wie jeden Mittwoch, hier zu bewundern. Dafür möchte ich mich beim MMM-Team allerherzlichst bedanken denn ich liebe dass MMM-Projekt!

27.02.13

Me Made am 27.2.2013 – Onion 2022



DER Schnitt! Onion 2022! Wie oft schon habe ich diesen Schnitt an anderen nähwütigen Damen bewundert. Und wie oft schon habe ich mich gefragt, ob ich es schaffe, den Schnitt an meine Maße anzupassen. Ich bin mit 1.80 cm ziemlich groß und trage eine große Kleidergröße. Mit meinem ersten Knotenkleid-Versuch bin ich ziemlich zufrieden, und ich kann jetzt schon sagen, dass ich diesen Schnitt liebe. Jedoch wäre ich ohne das Tutorial von Beate (Zaperlott) ziemlich aufgeschmissen gewesen. Geholfen haben auch die Tipps von AnniLu und Smila. Denn ich habe auch das Rückenteil gedoppelt (so wie von AnniLu beschrieben) und statt der Kräuselung am Rücken zwei Abnäher eingearbeitet. Beim nächsten Knotenoberteil, für das der Stoff schon bereit liegt, werde ich allerdings die Abnäher kürzer machen und das obere Rückenteil um ca. 2cm verlängern. Außerdem die Ärmel noch etwas enger machen.

Weil mir der Ausschnitt von Onion 2022 zu groß ist, musst natürlich noch was zum "drunterziehen" her. Dafür habe ich aus einem grauen Viskosejersey einen Schnitt aus einer Ottobre so abgewandelt, dass er in Sachen Ausschnitt und Länge zum Knotenoberteil passt.


Bei der ersten Anprobe des "Unterkleids" fand ich die Ausschnittgröße ungesäumt und ungekettelt perfekt: deshalb wollte ich den Ausschnitt nicht mit einem Bündchenstreifen einfassen, sondern ich entschloss mich für einen Rollsaum, mit dem ich auch die Ärmel und die restlichen Kanten versäubert habe. Mir gefällt das "Unterkleid" fast noch besser als das Knotenkleid und ich überlege schon wie sich der Schnitt zu einem "solo" getragenen Oberteil aufpeppen lässt.

Die Brosche am Ausschnitt ist ein Erbstück meiner Großmutter.

Beim Säumen des grauen Unterkleids fiel mir dann ein ehemals gerne getragenes Shirt ein, dass genauso verarbeitet war. Das Shirt war ca. 5 Kleidergrößen kleiner, sehr figurbetont geschnitten und es kostetet damals das 3-fache der Stoffkosten, die ich für das selbst gemachte Teil berappen musste... DIY ist spitze!


Zusammenfassung:

Schnitt: ONION 2002
Stoff: Ringeljersey von Frau Tulpe (etwas zu teuer ...)
Kosten: 30 Euro
Schwierigkeitsgrad: mittel
Änderungen: Alles größer gemacht und v.a. verlängert, keine Puffärmel und satt der Kräuselung Abnäher eingebaut.
Passform: sehr gut - gut
Werde ich den Schnitt noch einmal nähen: ganz bestimmt, neuer Stoff liegt schon parat.

Weitere Eigenkreationen an der Frau sind hier zu entdecken!

05.02.13

Elodie



Schnitt: Elodie von farbenmix
Stoff: Hilco

Gestern in einem Rutsch mit assistierender Tochter genäht: DAS Winterkleid aus einem Babycord. Anfangs mochte sie die Farbe des Stoffs nicht. Aber als ihr bewusst wurde, wie toll sich das Kleid beim Drehen um die eigene Körperachse ausstellt, war's um sie geschehen. Sie liebt das Kleid und hat sofort noch einen Auftrag für ein Sommerkleid (dafür sucht aber sie den Stoff aus!) vergeben.

Eigentlich wollte ich Elodie schon letzten Sommer nähen. Da war die Tochter "Mädchenkleidern" gegenüber aber total abgeneigt und verweigerte es Röcke und Kleider anzuziehen. Der Schnitt ist toll, und F.'s Erzieherin im Kindergarten hat heute Morgen bereits Bedarf für genau das gleiche Kleid angemeldet ... so macht Nähen Spaß!

25.01.13

Freitags-Füller No. 200


Ich mach' auch mal wieder mit! Wow, so lange gibt es den Freitags-Füller schon. Vielen Dank dafür, liebe Barbara!
1. Eigentlich habe ich im Winter überhaupt keine Lust, morgens um 6.30 Uhr aufzustehen, aber sonst bekommen wir das alles zeitlich gar nicht gebacken .
2.  Ich habe einen Leberfleck auf dem Rücken meiner rechten Hand.
3.  Spät am Abend werde ich heute todmüde ins Bett fallen, etwas unzufrieden darüber, dass ich den Abend schon wieder faul auf dem Sofa verbracht habe.
4.  Das ist so gar nicht mein Art: abwarten und sehen was passiert.
5.  Das Jahr 2012 brachte für uns hauptsächlich schöne Veränderungen. Wenn ich das ganze Unheil um uns herum betrachte, frage ich mich, ob und wann es uns treffen wird.
6.  Du weisst, dass du alt bist wenn Jugendliche beginnen, Dich mit einer Selbstverständlichkeit zu siezen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Sofa und unser neues TV-Gerät, dass unseren alten Röhrenkasten vor ein paar Wochen ersetzt hat, morgen habe ich eine kleinere Umräumaktion und einen größeren Schlittenfahr- bzw. Bobfahrausflug geplant und Sonntag möchte ich ausschlafen, nur brave Kinder erleben, die nie streiten und friedlich stundenlang miteinander spielen (das ist so wahrscheinlich wie ein 6er im Lotto ...) und vielleicht einen Hefezopf backen!

14.01.13

Stoffabbau (für die Tochter)

Die letzten Tage saß ich ganz schön oft am Zuschneidetisch und an der Nähmaschine. Da sich hier die unangeschnittenen Stoffe langsam aber sicher stapeln, war endlich die Umsetzung der Nähpläne angesagt, zumal einige schon lange und sehr gerne vom Nachwuchs getragene und selbstgemachte Kleidungsstücke zu klein werden.

Einige Schnitte haben sich bei uns bewährt: das sind die Reißverschlussjacken (Modelle Kurre (z.B hier) und Montparnasse) aus der Ottobre 4/2010, die ich meistens aus Nickystoff nähe, und von Tochter und Sohn gleichermaßen geliebt werden. Nun habe ich die Jacke für die Tochter aus einem Frotteestoff von der Hamburger Liebe angefertigt und sie, also die Jacke, fühlt sich wunderbar kuschelig an, und droht ein Lieblingsskleidungsstück zu werden.



Ein weiterer von mir gerne genähter Schnitt ist Clementine von farbenmix. Hier zeige ich euch das neuste Werk, aus einem Daisy-Stoff von der Hamburger Liebe, der wunderbar kombinierbar ist (mit lila, rot, braun, orange ...). An Clementine mag ich die Teilungsnähte ("Pariser-Nähte") in Vorder- und Rückenteil, die es ermögliche so schicke Eingriffe ins Vorderteil zu integrieren.



02.01.13

MMM – Selbstgemachtes Lieblingskleidungsstück 2012

Mein erstes MMM! Endlich schaffe ich es beim MMM eines meiner selbstgemachten Kleidungsstücke zu zeigen. Mein Liebstes war in 2012 eindeutig dieses hier:



Ich habe es im Frühsommer genäht und dann sehr oft getragen, und zwar im Büro, im Freibad oder im Urlaub. Ich mag das Teil, weil es so vielfältig einsetzbar ist. Der Schnitt TARA ist wunderbar luftig und betont vorteilhaft das Dekolleté. Vor ein paar Jahren hätte ich NIEMALS zu so einem floralen Muster gegriffen und hätte das Design als "Gardine" bezeichnet. Mir war aber mal nach etwas anderem, und da der Stoff reduziert war, habe ich zugeschlagen. Mir gefällt das Muster inzwischen richtig gut. Ich habe diesen Schnitt noch in einem anderen Stoff genäht, dabei ist mir der Ausschnitt aber etwas misslungen.

Apropos Ausschnitt: Hier sollte die Anleitung noch etwas nachgebessert werden. Es gibt zwei Möglichkeiten den Ausschnitt zu nähen. Die eine Möglichkeit, die ich gerne gewählt hätte,  habe ich nicht verstanden (deswegen wollte ich mich schon seit Ewigkeiten mit der "Schnittdirectrice" in Verbindung setzen) und die von mir angewandte Möglichkeit ist etwas unsicher und kann bei rutschigeren Jerseys etwas schief werden. So beim zweiten von mir genähten Modell.

Ganz viele tolle Lieblings-Selfmade-Kleidungsstücke können, wie beinahe jeden Mittoch, auf der famosen MeMadeMittwoch-Seite bewundert werden.


Zusammenfassung:

Schnitt: TARA von jolijou
Stoff: Viskosejersey von Hilco (sehr gute Qualität)
Kosten: da im Ausverkauf ergattert, lag der Meterpreis bei 9 Euro. Bei 2 m Stoffverbrauch macht das 18 Euro.
Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel (wegen des Ausschnitts)
Änderungen: Vorder- und Rückenteil um ca. 10 cm verlängert, den Einsatz im Ausschnitt auch etwas verlängert, sonst wäre mir der Ausschnitt zu groß geworden
Passform: sehr gut - gut
Werde ich den Schnitt noch einmal nähen: ganz bestimmt