15.05.11

Initiative Sonntagssüß: Erdbeer-Rhabarber-Crumble

Tolle Idee, die

Heute mein erster Beitrag zu dieser schmackhaften Reihe. Zum zweiten Mal hergestellt in dieser Saison, dieses Mal aber mit halb soviel Zucker, wie im Originalrezept angegeben. Für meinen Geschmack war das letzte Crumble nämlich viel zu süß, aber trotzdem oberlecker. Überhaupt finde ich die Kombination Erdbeere und Rhabarber eine der Vollkommensten, die die Küche zu bieten hat. Und das Tolle am Rezept: sehr schnell, sehr einfach und zusammen mit Vanilleeis oder Vanillesoße kaum zu toppen.


Man nehme:

400 g Rhabarber
400 g Erdbeeren
140 g (70 g) braunen Zucker
80 g Mehl
40 g gemahlene Mandeln
60 g (30 g) Zucker
1 Msp. Zimt
1 Prise Salz
60 g kalte Butter

1. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Rhabarber in 2 cm lange Stücke schneiden, Erdbeeren vierteln. Rhabarber und Erdbeeren mit 80 g (40 g) braunem Zucker mischen und in einer Auflaufform verteilen.

2. Mehl mit Mandeln, Zucker, übrigem braunem Zucker, Zimt und Salz mischen. Butter klein würfeln, dazugeben und alles rasch zu einem krümeligen Teig verkneten. Streusel über die Früchte streuen.

3. Crumble im vorgeheizten Ofen 30-40 min backen. Noch warm servieren.

Wie gesagt: mit Vanilleeis der Vanillesoße sehr, sehr lecker!

Edit: 
Also die Hälfte der angegebenen Zuckermenge erwies sich als zu wenig. Wahrscheinlich reicht auch ein Drittel weniger :-).

11.05.11

Stofflager

So sehen sie aus die Stoffvorräte im Hause babska:

Hineingepfercht in Kisten aus Plaste. Mangels Stellfläche für Regale, und als Vorsichtsmaßnahme gegen neugierige Schokoladen-Patschehändchen oder experimentierfreudige Schnippschnapp-Kinderscheren.
Auch wenn man's nicht glaubt, aber ein gewisses Ordnungssystem liegt diesem Chaos auch zugrunde: Die Kiste links unten beinhaltet Jerseys, Nicky-Stoffe, Polarvlies und Cord. Die Kiste darüber ist reserviert für die bedruckten Baumwoll-Stoffe aus den USA, Japan etc. Die große Kiste rechts oben beinhaltet auch Baumwollstoffe, jedoch "nur" die gepunkteten, gestreiften und karierten. Im weißen Behältnis rechts unten tummeln sich Frottée, Volumenvlies, Vlieseline und Co.

An einer anderen Stelle im Arbeits- respektive Schlafzimmer gibt's noch eine weitere Kiste mit den stabilen IKEA-Stoffen und passenden Uni-Stoffen dazu.

Auf den Kisten herrscht ein wildes Durcheinander von bereits zurechtgelegten Stoffen für kommende Projekte, oder abgelegter Ware aus gegenwärtigen Nähorgien oder erst kürzlich abgeschlossenen. Das wird dann irgendwann wieder einsortiert, wenn's dann doch zu unübersichtlich wird ... oder Platz hat in den Kisten. Denn eine weitere Kiste wird nicht "aufgemacht", das ist die eiserne Vorgabe meiner Selbst.

30.04.11

Lauter Premieren

• die beiden Chaoten können Radfahren! Seit vorgestern! Unsereins hat das im Durchschnitt zwei Jahre später gelernt als die laufenden Meter von heute. Die Übung auf dem Laufrad macht's möglich.

• die ersten Erdbeeren des Jahres. Aus Baden und schon sooooo süß! Lecker! Und der erste Spargel. Den gab's quasi als Vorspeise zu den Erdbeeren heute.

• das erste Mal im Jahr auf die Pflaumenbäume im Garten steigen und darin rumklettern.

• Nähen in Rekordzeit. Der drohende Wiedereinstieg ins Berufsleben wirkt motivierend. Ein neues Sommerkleid aus rotem Bioleinen für Fanny, ein Streifenshirt mit Ankerapplikation für beide, und eine lässige Sommerhose aus dem tollen "Oshkosh"-mäßigen Stoff von Stoff & Stil. Alle Schnitte aus der Ottobre.

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28.04.11

Auskosten!

Am kommenden Dienstag ist sie zu Ende, die Elternzeit. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ach nee, ehrlich gesagt, mit 1 1/2 weinenden Augen. Denn ich könnte gerne so weitermachen, wie es jetzt ist: ein kleiner aber feiner Nebenjob im Dienste der der evangelischen Kirche (das habe ich bisher hier geheim gehalten :-)), ein bis zwei freie Vormittage zum Nähen und genügend Zeit zum Kochen, Einkaufen, Putzen und was noch so zu erledigen ist. Das wird sich vermutlich ab nächster Woche ändern, das Nähen wird wohl in Zukunft an letzter Stelle kommen *seufz*.

Deshalb: wird hier genäht wie verrückt, um die freie Zeit so gut wie es geht auszukosten. Die Zeichen stehen auf "Schiff ahoi", aber so was von. Ein kleines WIP-Bild gibt's obendrauf:

18.04.11

Vorahnung

Samstag Abend wollte ich endlich ein neues Tuch für mich nähen. Aus einem eigens dafür gekauften Blumenstoff samt Bommelborte. 40 cm lang war der Stoff, und ich Cleverle durchschnitt das Stück einmal diagonal, um es dann an den breiten Seiten zu einem insgesamt 2.80 cm langen Stück zusammenzunähen. *StirnaufdieTischkantehau*. *mehrmals*. Denn nun hatte ich zwei dreieckige Stücke, die ich aber nur rechts auf links zusammennähen konnte, also von einer Tuchhälfte hätte man nur die linke Seite gesehen. Die Tochter sollte nun von diesem Denkfehler profitieren und ich fertigte ihr ein hübsches Sommertuch aus dem verschnittenen Stoff an:


Ich erwartete wie immer einen stolzen Blick in den Spiegel. Aber mit irritiertem Gesichtsausdruck à la "Was soll denn das sein?" zog die Tochter das neue Sommeraccessoire aus und meinte "Die Farbe von den Blumen ist nicht schön! Das gefällt mir nicht."

Ist das der Beginn? Oder der Anfang vom Ende, meine Nählust ungehindert an meinen Kindern austoben zu dürfen? *zitter*

Die folgenden sommerlichen Kleidungsstücke entstanden für den Sohn:







Der Hosenschnitt hat sich bereits letztes Jahr bewährt, das braune Exemplar war eine Schwangerschaftshose. Den Trägershirt-Schnitt habe ich von der Ottobre-Website. Und überhaupt bin ich von der Qualität der Stoff & Stil Jerseys sehr begeistert :-). Schön weich.

Mein Sohn neigt zur Zeit leider dazu, stets nach seinem "Basketball-T-Shirt" zu verlangen. Und das ist von Hasi & Mausi... Vielleicht sollte ich es für sehr lange Zeit im Wäschekorb verschwinden lassen ....

Eine schöne und sonnige Karwoche wünsche ich euch allen. Ich setze mich nun an die Nähmaschine. Die Sommerkollektion vervollständigen.

11.04.11

Hatschi!

Es blüht, es blüht. 

"Frühling lässt sein blaues Band wieder durch die Lüfte schweben. 
Süße wohlbekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land."
(Frei nach E. Mörike)

Und glücklicherweise gehöre ich nicht zu den Heuschnupfen-Geplagten, die zur Zeit am Liebsten nicht das Haus verlassen würden. Nein, wir haben fast das ganze Wochenende bei schönstem Frühlingswetter, auf unserer "Scholle" verbracht. Mit umgraben, hacken, UnWildkräuter jäten, Himbeeren setzen (ein erneuter und letzter Versuch nach dem letztjährigen Fiasko), Grassuppe mit Sandnockerln kochen, sonnen ... 

Viele unserer Obstbäume und Beerensträucher blühen und es herrscht bestes Bienenflugwetter! Das lässt hoffen, auf eine reiche Ernte an frühen Pflaumen und Johannisbeeren. Dieses Jahr könnten wir gerne wieder die Einweckgläser mit entsteinten Pflaumen füllen, nachdem im letzten Jahr die Pflaumenbäume überhaupt nicht getragen haben. Ich bin bereit und habe die Pflaumenflut von vorletztem Jahr verarbeitet bzw. verdrängt ;-).





05.04.11

Glücklicherweise...

... haben Kinder ab und zu regelrechte Wachstumsschübe. Denn dann kann man wieder loslegen und gehortete Stoffe endlich anschneiden und sich freuen, wenn aus einem drohenden UFO nach dem zweiten Mal Auftrennen schließlich doch etwas Vorzeigbares wird.



So geschehen mit dem neuen Sommerkleidchen für die Tochter. Als ich den Stoff entdeckte musste ich einfach zugreifen. Bis vor kurzem existierte die Farbe Orange kaum in unseren Kleiderschränken, aber plötzlich mag ich die Farbe. Das Blümchenmuster und die Farbgebung haben etwas von den Seventies. Den Schnitt habe ich von Hilco, ein Modell einer dort arbeitenden Dame. Eigentlich, so versprach man mir, geht das Raffen bzw. "Smoken" kinderleicht: einfach einen Gummifaden auf die Unterfadenrolle spulen, die Rolle einlegen und mit normalen Oberfaden nähen. Der Stoff sollte sich dann von selbst zusammenziehen. Pusteblume! Bei mir funktionierte das nicht. So habe ich den Gummifaden schließlich mit einem Zickzackstich auf den Stoff genäht, dabei den Gummifaden schon etwas gedehnt und zum Schluss alle Gummifäden stark zusammengezogen. Ist richtig schön geworden das Kleidchen. Ich freue mich schon auf den ersten Hochsommertag, wenn Fanny das neue Teil zum ersten Mal tragen wird.



Simons erstes T-Shirt für die neue Sommergarderobe ist auch fertig. Vielleicht bekommt er aus dem Walfischjersey von Stoff & Stil  noch ein Trägershirt. Mein Mann hat auch Interesse an einem Shirt aus dem gleichen Stoff für sich bekundet. Leider reicht die Stoffmenge dafür nicht mehr aus. (Vielleicht ein Grund mehr eine neue Bestellung aufzugeben ... ,-)).

30.03.11

Polyfanny

Viermal Fanny in ihrem neuen Mantel. Gefertigt nach dem Schnitt Polyanna. Sie mag das neue Kleidungsstück, obwohl es recht schwer ist. Ich habe mir viel Zeit dafür gelassen. Der Jeansstoff und der Jersey, mit dem der Mantel gefüttert ist, waren sagenhaft günstige Coupons vom Stoffmarkt. Die Einsätze an Kapuze und Taille sind aus einem meiner Lieblinsstoffe genäht. Bini von Frau Tulpe.

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Ein wenig Retro ist das neue Teil, finde ich. Jedoch bin ich mir nicht sicher, ob es mich an die 70er oder 80er Jahre erinnert. Was meint ihr?

Danke auch für eure netten Kommentare zu meinem letzten Post. Inzwischen scheint diese schwere Zeit schon so weit weg zu sein. Weil das betroffene Kind wieder ganz das Alte ist, auch mit den "alten" Trotzanfällen ... heute erst wieder ... puh.

21.03.11

Auftauchen

Nach einer teils heftigen Zeit im Paralleluniversum Krankenhaus, leben wir uns nun seit 4 Tagen wieder ein. Als komplette Familie, in gewohntem Chaos zuhause und dankbar, dass Kind 2 die schwere OP samt darauf folgendem Aufenthalt auf der Intensiv- und Normalstation ohne Komplikationen, tapfer, kooperativ und hoffentlich ohne psychischen Knacks überstanden hat.

Kind 1 stand während der geschwisterlosen Zeit neben sich, wusste im Kindergarten und zuhause nichts mit sich selbst anzufangen. Nun blüht es merklich auf, seit alles wieder seinen gewohnten Lauf nimmt. Das habe ich so nicht erwartet, aber eigentlich ist dieses Verhalten nicht verwunderlich, weil es das eine Kind ja nie ohne das zweite gab.

Nun werden wir zwei weitere kindergartenlose Wochen verbringen, denn die Infektionsgefahr wäre für Kind 2 einfach zu groß. Manchmal bedarf es solcher schlimmen Erfahrungen, das eigene Kind intubiert, verkabelt und mit Schläuchen versehen daliegen zu sehen, um sehr viel mehr dankbarer zu sein. Dankbar für zwei anstrengende Kinder zuhause, dankbar für Gesundheit und dankbar in einem wohlhabenden Land zu leben, in dem eine medizinische Versorgung durch Spezialisten für alle gewährleistet ist ... ich frage mich  nur, wie lange noch.


Am Wochenende konnte ich nun doch alle schon lang geplanten Termine wahrnehmen, was ich noch eine Woche zuvor für unmöglich hielt. So verkauften wir auf einem Zwillingsbasar unseren Kinderwagen und viele, viele Kleider. Der Samstag endete bei einem schönen und lustigen Geburtstagsfest bei einer Freundin in der Nachbarschaft. Ja, und dann war da noch der Besuch des Stoffmarkts in Ludwigsburg. Gemeinsam mit einer ähnlich stoffsüchtigen Freundin. Sonntag nachmittags ging's dann noch bei blauem Himmel, Sonnenschein und beinahe milden Temperaturen in den Garten. Die Obstbäume stehen quasi in den Startlöchern. Bald wird alles blühen. Die eine meiner zwei Lieblingsjahreszeiten wir sehr, sehr bald beginnen.

Und nun mache ich mich daran den riesigen Berg an anstehenden Nähprojekten und Aufträgen abzuarbeiten.

22.02.11

Das 1-Stunde-Faschingskostüm

Wir befinden uns ja in der Endphase der fünften Jahreszeit. Gott sei Dank, denn dann ist's endlich vorbei. Ich bin bekennender Faschingsmuffel. Meinen Kindern möchte ich aber das Verkleiden und Faschingfeiern dadurch nicht vermiesen. Jedoch ignorierte ich bis gestern die Tatsache, dass die beiden Chaoten heute bei ihrer kleinen Freundin zu einer Faschingsparty eingeladen sind. Letzte Woche fragte ich jedoch vorsichtshalber als was sie denn im Fasching gehen wollen. "Als Handwerker" war die einhellige Antwort. "Aha, grmpf, nein ich kaufe jetzt keine Bauarbeiterhelme etc.", war mein Gedanke.

Ich schob also die konkrete Auseinandersetzung mit diesem Thema auf, bis mir gestern, als das trouble double mit seinen Kochmützen spielte (ein "giveaway" von einem Küchenstudio, bei dem sie in der Weihnachtszeit Plätzchen backen durften) ein Licht aufging. Bäcker! Jawohl, als Bäcker werden sie sich morgen verkleiden.

Heute morgen zwischen Einkaufen und Kochen wurde zuerst der Werbeaufdruck auf den Mützen übernäht, dann aus einem Stück weißer Popeline Halstücher gekettelt (erwähnte ich schon, dass ich meine Overlockmaschine liebe ...), schließlich erinnerte ich mich spontan an eine gestickte Brezel-Applikation, die sich in meinem Applikationsfundus befindet. Die wurde flugs auf ein weißes T-Shirt genäht. Und für Fanny gab's einen fix aus Restestoffen entworfenen Cupcake (vielen Dank an die Erfinder des Vliesofix :-)) auf ein anderes T-Shirt. Dauer der Aktion: 1 Stunde. Geschminkt haben sich die beiden teilweise selbst. Und sie waren sehr zufrieden.


Während der Nähaktion heute morgen, dachte ich immer wieder, wie cool es ist, so ein tolles Hobby zu haben.

18.02.11

Kleinkariert

...muss der Stoff für dieses Blüschen schon sein.

Nachdem Fanny der ersten Version dieser Bluse entwachsen ist, musste ich nochmals nachlegen, denn dieses Kleidungsstück gehört zu unseren Lieblingsklamotten. Drei Nummern größer als Bluse No. 1 und sehr viel mehr gelungener und schneller genäht, dank der genialen Overlockmaschine. Wie konnte ich nur ohne Ovi leben? Hier der Vergleich:

April 2010

Februar 2011

Fanny hat beim Nähen fleißig assisiert, hat Fäden abgeschnitten, Knöpfe ausgesucht und sortiert und folgte mit großer Geduld dem Herstellungsprozess. Die letzten zwei Wochen war das Mäuschen nicht im Kindergarten wegen einer Mittelohrentzündung und einer gleich darauf folgenden Grippe mit sehr hohem Fieber. Wir haben die Zeit vormittags zu zweit genossen. Wie entspannt es doch ist, mit nur einem Kind zuhause. Trotzdem fiebert Fanny dem Montag entgegen, denn dann gibt es ein Wiedersehen mit ihren Kindergarten-Freunden und ihren speziellen zwei Freundinnen.

12.02.11

12 von 12 (Februar 2011)

Tja ... nun also doch online. Das Kind und wir wurden am Donnerstag Nachmittag wieder von der Klinik nach Hause geschickt. Nachdem bereits alle Voruntersuchungen für die OP gemacht waren und der "Zugang" schon gelegt war. Der Grund: plötzliches hohes, sehr hohes Fieber. Nun heißt es abwarten. Dieses "Hü" und "Hott" zehrt wirklich an den Nerven. Trotzdem war der heutige Samstag schön, und wir genossen die gemeinsame Familienzeit.

morgens gekauft

mittags gekocht

vormittags gebaut

tagsüber gemessen

gebannt ...

... geschaut (hier entsteht unsere neue Wohnung) 

gespielt

im Garten gesandelt und ...

... gefreut (über sprießende Blümchen, die wir letzen Herbst gepflanzt haben) 

Verblühtes eingepflanzt

nachmittags geschlafen 

genüsslich getrunken

Recht unspektakulär war unser Samstag heute. Aber das ist uns mehr als recht! 

Wer noch alles mitgemacht hat, ist hier aufgelistet.

01.02.11

Das Möff und ich: eine unerfüllte Liebe


Ich gebe es zu: ich liebe das Möff. Es ist das liebenswerteste Stickmonster auf der ganzen Welt. Nun wollte ich diese bisher eher geheime Liebe, in die nur wenige Personen eingeweiht waren, öffentlich machen. Ein großartiges Outing stellte ich mir vor, mit viel Applaus und wohlwollenden Blicken, die das junge Glück begleiten sollten.

Das Möff und ich machten einen Ausflug zum Lieblingsstoffdealer und wir trafen eine Stoffauswahl, die exakt auf Teint und Kleidung meines Angebeteten abgestimmt wurde. Die Stoffe sollten ihm schmeicheln, und, nicht zu vergessen, auch mir.


Ich verliebtes Huhn konnte es kaum erwarten ein Shirt zu nähen auf dessen Brustbereich, ganz nahe am Herzen, das Möff seinen zukünftigen Platz finden sollte.

Nach Fertigstellung desselben, streifte ich es über, platzierte uns vor dem Spiegel und drückte das Monster probeweise an meine Brust. Es sah lächerlich aus, echt jetzt. Ich bin definitiv an dieser Stelle zu gut ausgestattet und viel zu alt für solche Mätzchen .... *schluchz* ... ich hatte mir doch alles so schön und perfekt vorgestellt. Das Möff und ich, wir lieben uns, aber wir können einfach nicht zusammen kommen.

Fortsetzung folgt.

Aber es gibt auch Trostvolleres zu berichten. Gestern Abend nähte ich ein neues Shirt für meinen kleinen Spinner. Sehr süß dieser Igelchen-Stoff von Hilco, nicht wahr?


Den Stoff habe ich bereits in der beigen Popeline-Version für die Babydecke benutzt. Ich liebe die Farbgebung dieser Ware.

Heute kam ein weiteres zuckersüßes Streichelstöffchen ins Haus geflattert, mit vielen, vielen Erdbeeren, von Riley Blake. Ich weiß auch schon was ich daraus nähen werde :-).

24.01.11

Dies und das

Nachdem wir letzte Woche 3 Tage in der Klinik verbracht haben, mit dem Ergebnis, dass uns eine Operation bevorsteht, die einen weiteren Klinikaufenthalt von ca. 14 Tagen zur Folge hat, genießen wir Heim und Herd umso mehr. Obwohl es das Kind, laut eigener Aussage, im KKH schöner findet als Zuhause (!). Die Liegen, die den Begleitpersonen zur Übernachtung bereitgestellt werden, sind doch nicht so schlimm, wie ich es erwartet hatte. Aber recht schmal und doch nicht das Wahre. Man wird älter ...

Ein paar der neuen Kleider, die ich für Fanny genäht habe, habe ich noch gar nicht gezeigt, obwohl sie schon lange in Gebrauch sind und oft getragen werden. Was bin ich froh, dass die Kinder die selbstgenähten Sachen so gerne anziehen. Man hört vereinzelt von etwas "anspruchsvollerem" Nachwuchs.

Da wären eine weitere Amelie, dieses mal aus kuscheligem Fleece mit allseits bekannten Velours von Farbenmix.


Und eine Bandito (cooler Schnitt), aus Nickystoff.


Nachdem ich mein neues Handy erneut mit Kaugummi beklebt aus meinem Rucksack gefischt habe, wurde es Zeit für ein Handytäschchen. Hier ist es, ich liebe es jetzt schon, nach dem famosen Schnittmuster von Frau machwerke. Ich hab's gleich in doppelter Ausführung genäht, so das ein Exemplar ins Lädchen gewandert ist.

15.01.11

Nähen gegen die Aufregung

Unter dieses Motto kann ich das jüngst entstandene Shirt für Simon stellen. Der erste Termin im Krankenhaus steht uns bevor. Bei mir macht sich immer mehr eine innere Unruhe, Aufregung und auch ein bisschen Angst breit. Nähen und die damit verbundene Fokussierung auf das momentane Tun, hilft mir enorm diese Unruhe für ein Weilchen zu besänftigen. Mal sehen was Simon zu seinem neuen Shirt sagt ...  es wird ihm gefallen, da bin ich mir ziemlich sicher.


13.01.11

Mami ich hab' ein Männle gemalt ...

... strahlte Fanny heute morgen und zeigte mir stolz ihr erstes gemaltes Männle. Erstaunlicherweise kein Kopffüssler, sondern eine Figur mit Leib. Laut Fanny handelt es sich bei der Zeichnung um ein Mädchen. Ich bin gespannt auf das erste Männle ihres Bruders.

12.01.11

12 von 12 (Januar 2011)

Puh! War das ein trüber Tag. Und anstrengend, da die Kinder wegen des fehlenden Auslaufs draußen, am späten Nachmittag ziemlich anstrengend wurden. Jetzt sind sie im Bett und ich starte mal mit meinen 12 Bildern vom heutigen 12. Tag des Monats. Let's go ...

Nachdem ich die Kinder in den Kindergarten gebracht hatte, ging's schnurstracks nach Hause, um zuerst einmal "Geschäftliches" zu erledigen ...

... und dann meine Blogrunde zu drehen, um *huch* erschreckt festzustellen, dass heute die "12 von 12" dran sind.

Heute war einer der seltenen Tage, an dem ich den Vormittag ausschließlich meinem Hobby widmen konnte. Vor kurzem kam dieses Buch ins Haus geflattert. Seitdem juckt's mich doch sehr in Sachen Patchwork und Quilten.

Einen Anfang in diese Richtung habe ich gemacht: die erste selbstgenähte Babydecke wird angefertigt. Und heute Morgen wurde es ernst und ich war schon etwas aufgeregt, als dieses "Ungetüm" neben meiner Nähmaschine auf seine Fertigstellung wartete.

Puh, das Zusammennähen der 3 Lagen ist geschafft. Nun kommt das Wenden ... die Spannung steigt, wie das Teil "richtigrum" aussieht.

Richtig toll, finde ich.

Jetzt noch schnell Mittagessen kochen, bevor es los geht zum Kindergarten, um die beiden Chaoten abzuholen.

Fanny war sehr stolz auf ihre im Kindergarten selbstgebastelte Krone.


Weil es draußen heute so ungemütlich war, haben wir den Nachmittag drinnen verbracht. Unser Indoor-Programm begann nach dem Essen mit einer Runde geschwisterlicher Zuneigung ...

... ging weiter mit Experimenten an der Kugelbahn ...

... wurde spannend im Wettkampf mit dem Raben ...

... und endete schließlich mit Besuch aus der Nachbarschaft.

Eine Gute Nacht euch allen!
Ich schau' jetzt mal bei Caros zuverlässigem Sekretär vorbei, um zu spickeln, was sonst noch alles los war  heute.