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Am Mittwoch wird der Ernstfall geprobt: mehrere Abteilungen, u.a. auch die meine, arbeiten geschlossen im Home-Office. Katastrophenübung at its best! Wir schlossen interne Wetten ab, wann das VPN zusammenbrechen wird. Schade, für Mittwoch habe ich Urlaub eingereicht.
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Corona bestimmt meine Arbeit. Die Organisation unseres diesjährigen Hannover Messe Auftritts erweist sich aus unterschiedlichen Gründen als große Herausforderung. Auf Plan B folgt Plan C folgt Plan D. Dienstleister, langjährige Standnachbarn und Veranstalter nehmen’s trotz leise zunehmender Nervosität mit Galgenhumor („Bringen Sie im Juli die Liegestühle mit oder den Grill?“ „Weder noch, ich sorge für das Volleyballnetz.“)
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Zum Mittag gab‘s Porridge mit Banane und Himbeeren, die Kollegin mit italienischen Wurzeln hatte leckeren Geburtstagskuchen nach original süditalienischen Rezept mitgebracht. Eine Art italienische Linzer Torte.
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Auf dem Heimweg noch Obst und Salat gekauft, zuhause vom Sohn empfangen. Nach kleiner Pause besorgten wir zwei große Säcke Erde für den großen Pflanzentrog auf dem Balkon, samt neuem Saatgut für Blümchen und Gemüse. Anschließend die Steuererklärung einkuvertiert.
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Die Tochter kam nach langem Schultag (4 Stunden Mittagsschule) heim, und abends gab’s wie immer montags ihre Klavierstunde zuhause (das ist so praktisch, dass der Lehrer ins Haus kommt). Nach einem kurzen Plausch über das alles bestimmende Pandemie-Thema.
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Zum Abendessen Reis, Spinat und Fischstäble, danach der 2. Teil „Unterleuten“. Hab‘s nicht zu Ende geschaut, keine rechte Lust und rechte Begeisterung kam auch nicht wirklich auf.
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Heute auf dem Spaziergang zum Paktshop entdeckt: Veilchen, meine liebsten Frühlingsvorboten.


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