Der Feincord war ein Schnäppchen, ebenso wie der wunderbare braun-petrol-farbige Streifencampan, den ich letztens beim Garagenverkauf meines Leib und Magen Stoffdealers erstanden habe. Daraus nähe ich mir gerade ein weiteres Streifen-Langarm-Shirt.


Irgendwann, so dachte ich in analogen Zeiten, werde ich mein Pidgin-Spanisch verbessern. Das Vorhaben wurde heute Nachmittag ad acta gelegt *grmpf*.
Wahrscheinlich hat jeder Overlock-Neuling mehr oder weniger Respekt vor dem Einfädeln bzw. Faden wechseln an der neuen Maschine. Seit der Overlock-Schulung beim Nähmaschinen-Händler meines Vertrauens, ist das zumindest bei mir nicht mehr so. Uns wurde dort ein toller Trick gezeigt, der das Faden wechseln sehr erleichtert. Vielleicht kennt die eine oder andere diesen "Ziehtrick" noch nicht. Deshalb möchte ich ihn hier zeigen. Los geht's!
1. Zuerst die Fäden kurz oberhalb der in der Overlockmaschine befindlichen Fadenrollen abschneiden
Für Simon habe ich eine Übergangsjacke genäht. Aus braunem Feincord. Gefüttert mit kuscheligem türkisem Baumwoll-Campan. Entgegen der Ottobre-Beschreibung habe ich die Jacke nicht mit Volumenvlies gefüttert, weil das für mein Gefühl etwas "schwitzig" geworden wäre. Die Jacke ist noch etwas groß. So kann mein Bär noch etwas hineinwachsen und viele Kleiderschichten darunter tragen. Vielleicht bekommt Simon noch eine passende Mütze und Schal dazu genäht. Leider hat der gute Petrus das Licht draußen mal wieder ausgeknipst. Die Bilder sind unterirdisch schlecht belichtet.
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| Stoff: Feincord und Campan von Hilco Schnitt: Ottobre 4/2010 |
Uns gibt es noch. Nur leider bleibt wenig Zeit und Lust für den blog. Eine fiese Erkältung lässt mich seit letzter Woche nicht mehr los, die Kinder sind unternehmungslustig und fordernd. Mir bleibt tagsüber kaum eine Verschnaufpause. Deshalb bin ich abends seeeehr müde, lege die Beine hoch und gehe früh ins Bett. Nur noch 48 Tage bis zum Kindergartenstart. Uff!
Das Oona-Kleidchen in Größe 86/92 gibt es hier zu kaufen. Ich glaube, meine Tochter braucht dieses Modell auch noch in ihrer Größe :-).
Nachdem Fanny heute im Garten mit ihrem Gießkännchen die Tomaten gegossen hatte, kam sie zu mir gelaufen und stellte fest: "Die Tomate isst nur Wasser!"
Ich war baff. Und erstaunt, welche Zusammenhänge eine 2-jährige bereits versteht.
Seit einigen Wochen spielen wir mit dem Gedanken, nein, sind wir sicher, uns hier vor Ort eine Wohnung kaufen zu wollen. Am Donnerstag geben wir unseren Antrag auf Förderung ab. Gegenüber von unserer jetzigen Mietwohnung soll das neue Domizil sein, 4 Zimmer, 106 qm mit einem kleinen Spielplatz vor der Tür, in unserer lieb gewonnenen Nachbarschaft, mit kurzen Wegen zur Arbeit, zum Kindergarten, zum Einkaufen, zu Bus, S-Bahn etc. Schmerzhaft ist der horrende Preis, den wir für diese Wohnung zu zahlen haben.
In den letzten Tagen beschleicht mich das Gefühl, dass diese Wohnung doch nicht das Richtige für uns ist. 4 Zimmer sind zu wenig, ein 11-qm-Abstellraum zu klein für eine 4-köpfige Familie und bei der Finanzierung ist nicht einmal viel Geld für eine schöne Küche übrig. Für den Wohnungspreis könnten wir uns auf dem Lande (mit S-Bahn-Anschluss) ein Häuschen mit Garten leisten. Gestern Abend war ich überzeugt davon, doch aufs Land ziehen zu wollen, um mehr Platz für uns zu haben, Heute sieht's schon wieder anders aus. Selten ist mir eine Entscheidung so schwer gefallen. Man kann gespannt sein, wo wir schließlich landen werden.