30.05.10

Mein neuer Schal

Gestern entstanden, während unsere Lena in Norwegen ihr Liedchen trällerte. Ich finde ihn toll – meinen neuen Sommerschal, nicht den Eurovision Song Contest. Das spannendste und amüsanteste an dem Gesangswettbewerb war wieder einmal die Punktevergabe. Da saß ich dann wieder vor der Glotze. Auf eines kann man sich verlassen: die slawische und skandinavische Allianz bei der Punktevergabe. Immer wieder großartig!


Shopupdate

Hier erhältlich: fröhliche U-Heft-Hüllen.


27.05.10

Mission completed

Seit ein paar Tagen schon lagen die zugeschnittenen Stoffteile für das TfjT numéro deux auf meinem Nähtisch. Aufgrund des plötzlichen Schönwettereinbruchs, der schon wieder Geschichte ist, haben wir mächtig rangeklotzt in unserem Garten. Da blieb keine Zeit fürs Nähen mehr. Gestern ist es dann schließlich fertig geworden, das Zoe-Shirt für Simon, und er konnte es gleich heute bei durchwachsenem Wetter auf dem Spielplatz einweihen. Ich liebe diese zweifarbigen, langärmligen Raglan-Shirts à la American Apparel, und finde es nicht schlecht sie nun selbst nähen zu können. Es werden noch ganz bestimmt einige folgen, in meinen Lieblingsfarbkombinationen.





Letzten Sonntag konnten wir endlich das Kapitel "Wir bauen ein Gewächshaus" abschließen. Nachdem uns das Wetter wochenlang einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, und wir das Projekt Tomatenanbau gedanklich bereits ins nächste Jahr verschoben hatten, haben wir es doch noch rechtzeitig geschafft: das Gewächshaus steht bombensicher und darin haben wir zehn Pflanzen Cocktailtomaten, vier Pflanzen Flaschentomaten und eine fälschlicherweise eingekaufte komische grün-rote Sorte untergebracht. Außerhalb des Gewächshauses haben wir es noch einmal, trotz der letztjährigen Schneckenattacke, mit Hokkaido und Zucchini versucht. Die Pflänzlein sind generalstabsmäßig durch unzählige Bier-Schneckenfallen vor den blöden Viechern abgeschottet worden. Bis jetzt hat diese Technik der Schneckenabwehr funktioniert. Wir bleiben am Ball.

Den Pfingstmontag haben wir dann zum ersten Mal in unserer Kleingärtnerkarriere klassisch mit Grillen und Matschen verbracht. Die Grillausstattung lässt in stilistischer Hinsicht noch zu wünschen übrig, aber auch das werden wir noch perfektionieren ;-).

24.05.10

Bielblatz ade

Unser kleiner Pfingstausflug zum nahegelegenen Spielplatz begann gutgelaunt ...


... und endete so ...


... und noch schlimmer mit einem brüllenden (Noch-)Kleinkind an der einen, und dem Bobbycar an der anderen Hand. Wir erleben hier zur Zeit schlimmste Trotzanfälle. Das Wort "Nein" ist Simons Lieblingsvokabel und ich fühle mich zu alt für kleine Kinder. Wann hört diese Phase endlich auf?

22.05.10

TfjT

Ein Teil für jeden Tag habe ich gestern für Fanny fabriziert. Ich bin jetzt heiß aufs Jersey nähen, und habe mich deshalb gestern morgen, als die beiden kleinen Sturköpfe in der Spielgruppe waren, in aller Ruhe beim Lieblingsstoffhändler mit Jersey, Campan und Bündchenstoff eingedeckt. Meine erste Zoe ist eine Kombination aus rosa farbigem und braunem Jersey mit einer gepunkteten "F"-Applikation. Auch auf die Gefahr hin von nun an als Angeberin tituliert zu werden, muss ich sagen: alles easy, auch ohne Ovi! Den Halsausschnitt werde ich beim kommenden Shirt für Simon noch etwas abändern, sprich enger nähen.


Endlich bestellt und heile bei uns angekommen: die schönen und äußerst hilfreichen Buttons von revoluzzza. Versehen mit dem Vornamen des Kindes und der Handy-Nummer der panischen Eltern. Ein Alptraum von mir ist es, die Kinder in einer Menschenmenge oder einem Kaufhaus zu verlieren und sie nicht wieder zu finden. Dank dieser Buttons können gute und aufmerksame Seelen die suchenden Eltern problemlos ausfindig machen. Eine super Idee!

16.05.10

Im Streifenfieber

Gestern war der zweite und letzte Teil des T-Shirt Nähkurses. Bei mir war der Wurm drin, und wäre ich nicht im Kurs gewesen, so hätte ich spätestens nach einer Stunde das Nähen Nähen sein lassen und hätte mich einer anderen Aufgabe zugewendet. Dreimal habe ich die gleiche Naht aufgetrennt, die Doppelnadel kam mir bei voller Fahrt entgegengesprungen, der Faden riss mehrmals etc. Eine der Kursleiterinnen hatte schließlich Erbarmen und testete meine Nähmaschine auf korrekte Fadenspannung und andere Dinge. Blöd: wenn auf meiner Nähmaschine mit einer zweiten Garnrolle genäht wird (Zwillingsnadeleinsatz), denn verheddert sich der Faden am Halter und der Faden reißt. Problemlösung: Faden einfach auf die Tischplatte legen und Faden über den aufgeklappten Nähmaschinendeckel führen. Wäre ich nie selbst drauf gekommen :-).

Schließlich habe ich die beiden Seemannsshirts gestern doch noch fertig bekommen und mit dem Jersey nähen bin ich bereits einigermaßen versöhnt. Wie bei allem ist das sicherlich eine Frage der Übung.


Und weil seit vorgestern Simons Übergangsmütze in unserem Öltankkeller verrottet (mein Sohn hat es geschafft seine Mütze vom Garten aus durch die winzig kleine Öffnung im Fenster des Tankkellers zu stopfen. Der Keller ist leider nicht betretbar *stöhn*), habe ich noch eine Mütze aus diesem feinen und weichen Streifencampan genäht. Ging ratzfatz und Mützen werden in Zukunft nur noch selbst genäht ... sag ich jetzt mal so... sie passt und Fanny und ich hätten auch gerne so eine kuschelige Mütze.

12.05.10

12 von 12 im Mai oder "Der Zwölfte eines Monats scheint ein wahrhaftig magisches Datum für einen Baumarktbesuch zu sein"

Während ich das Mittagessen schnippelte, kochten die Chaoten nicht eine seltsame Art von Tee ... 

... sondern legten den Grundstein für einen sommerlich blühenden Teekocher mit Blumenwiesensamen. Jetzt sind die Samen dahin *seufz*.


Simon steht neuerdings auf Fannys Herzchensocken

Los geht's zum Einkaufen


Die Baustelle ist wie immer faszinierend.


Zuhause angekommen spielen Fanny und Simon eine Runde...


...feuchtfröhliches "Taufen".


Work in progress


Sehr frühe Geburtstagspost aus dem südlichsten und dem recht nördlichen Europa.


Immer wieder am 12. eines Monats besuchen wir den örtlichen Baumarkt. Heutiger Grund: eine lästige Umtauschaktion.


Umgetauschtes wird wieder in unserem Schwedenhäusle verstaut.

Und das Wasserfass wird vor der nächsten großen Dürre vorsorglich randvoll mit Wasser gefüllt.



Wer noch alles bei dem schönen 12 von 12 mitgemacht hat erfahrt ihr wie immer bei Frau Kännchen und ihrem fabelhaften Mr. Linky.

10.05.10

Meins!


Gerade eben habe ich sie in Empfang genommen, meine neue Tasche mit dem Schlafzimmerblick-Reh. Viele von euch werden sie sicher schon kennen, sie ist von Caro, und ich habe sie sämtlichen potenziellen DaWanda-Kunden vor der Nase weggeschnappt, ätsch! Sie passt wie angegossen zu meinem heutigen Outfit und die Tasche wird nachher gleich eingeweiht, beim ersten (!) Elternabend des zukünftigen Kindergartens unserer Kinder. Hach, ich weiß jetzt schon, dass dieses Schmuckstück von Tasche eines meiner Lieblingsstücke wird.

09.05.10

Muttertag war gestern

Auf die Frage meines Mannes, was ich mir denn von den Kindern zum Muttertag wünsche, antwortete ich: "Einen Flieder, am besten einen Sommerflieder, sofern der jetzt pflanzbar ist. Und den sollen wir gemeinsam in unserem (Riesen)garten einpflanzen". "Sie wünschen wir spielen", dachte sich wohl mein Mann, besorgte gestern als Muttern im Nähkurs fluchte, gemeinsam mit Fanny und Simon einen Fliederbusch und transportierte ihn mittels Fahrradanhänger sofort in den Garten.

Gestern waren wir dann lange Zeit beschäftigt den optimalen Standort zu bestimmen, denn sonnig muss das Gewächs stehen. Jetzt steht er direkt neben dem Eingang und wir hoffen auf ein gutes Gedeihen und viele Schmetterlinge.

Das war gestern, heute gab's dann nichts mehr zum Muttertag. Auch recht. Ein Bild des blühenden Flieders reiche ich im Spätsommer nach :-).

08.05.10

Losglück und viel Fitzelei

Vor ein paar Tagen habe ich bei Claudia einen süßen Erdbeer-Häkelbutton gewonnen. Heute war er in der Post und ich finde ihn in Natura noch viel schöner als auf dem Bild. Er ist auch viel größer als ich dachte. Nochmals vielen Dank Claudia. Ich habe auch schon eine Idee wo ich den Button verwenden werde.


Heute morgen war ich im Jersey-Nähkurs und ich weiß jetzt auch genau, warum ich mich immer vor dem Jersey nähen gedrückt habe. Die Stoffelastizität hat mir wider Erwarten überhaupt keine Probleme bereitet, dafür jedoch das Einrollen des Stoffes an den Kanten. Es ist schon was ganz anderes als Baumwolle zu nähen, eine mords Pfriemelei. Aber der Kurs ist sein Geld wirklich wert, weil man von Nähprofis wichtige Tipps erhält. Am nächsten Samstag findet der zweite Teil statt. Danach zeige ich dann die entstandenen Werke, mal wieder im Streifenlook.

05.05.10

Recycling, Upcycling oder Downsizing?

Es ist schade, dass es so wenig schöne Kindersachen aus Leinenstoff zu kaufen gibt. Gerade im Sommer liebe ich es, selbst Leinenhosen und -blusen zu tragen, denn das Material ist schön angenehm bei warmem und schwülem Wetter. Deshalb habe ich meinen Kindern zwei Sommerhosen aus Leinen genäht (wollte ich schon letztes Jahr, aber der verfügbare und nun getestete Schnitt ist erst ab Größe 98). Die eine aus neu gekauftem Leinenstoff und die andere aus einer von mir erst kürzlich im Schrank entdeckten Schwangerschaftshose. Jetzt bin ich mir nur nicht sicher, ob das schon Upcycling oder nur schnödes Recycling ist. Aber eins ist es sicher: Downsizing. Ich habe noch jede Menge abgelegte Leinenklamotten, die ich nun zu schöner Sommermode für meine Tochter und meinen Sohn umwandeln kann.


(Schnitt: Ottobre 3/2009)

02.05.10

Erste Ernte

Heute Morgen war es soweit: den ersten Rhabarber der Saison habe ich geerntet, die Ernteperiode kann man also für eröffnet erklären. Die Pfingstrosen stehen auch schon in den Startlöchern und das Gras hat einen gewaltigen Schuss in die Länge gemacht. Aus dem ersten Rhabarber haben die beiden Spinner (eigentlich nur der Spinner, denn die Spinnerin hat lediglich beim Abschlecken geholfen) und ich den ersten Easy-peasy Kuchen des Frühjahrs gebacken.

Man nehme
3 Stangen Rhabarber, schneide sie in kleine Stücke und zuckere sie je nach eigener Säuretoleranz

250 g Butter
4 Eier
200 g Zucker
250 g Mehl (ich nehme seit neuestem 100 gweißes Mehl und 150 g Vollkornmehl)
1 P Backpulver

Man verrühre alles nach und nach und miteinander, fülle den Teig in eine Springform und leere den Rhabarber darauf. Noch leckerer wird der Kuchen, wenn man ihn mit Mandelsplittern und Vanillezucker bestreut. Dann ab in den Ofen, mittlere Schiene, und bei Oberhitze bei 190 °C ca. 45-55 min backen.

Sahne muss sein! 'N Gutn!

01.05.10

Zu zweit allein

Den heutigen Tag habe ich größtenteils alleine mit meiner Tochter verbracht. Die Männer waren ganz klassisch beim 1. Mai, haben sich die Bäuche mit roter Wurst und Pizza vollgeschlagen und viele Polizeiautos gesehen, was natürlich eine Attraktion für Simon darstellt. Mein Fazit: Eines ist wie keines! Ich konnte nähen, putzen, lesen, aufräumen – Dinge, die mit beiden Kindern zuhause unmöglich sind oder in Stress ausarten. Fanny vertrieb sich die Zeit mit Nähmaschinen-TV, Garn abrollen, Seife aufräumen und mit den Nachbarskindern im Hof. Simon war wohl auch sehr brav und ich habe das Gefühl, die Kinder genießen es auch alleine mit einem Elternteil zu sein.

Unter anderem habe ich heute das seit ein paar Tagen auf seine Vollendung wartende Schürzenkleidchen fertig genäht, welches auch sofort ins Lädchen wanderte.

Habt alle noch einen schönen Mai-Feiertag!

30.04.10

Niemals ...

... hätte ich gedacht, sehnsuchtsvoll auf einen ausgiebigen Landregen zu warten. Seit beinahe drei Wochen hat es nicht mehr geregnet, aber unsere neu gepflanzten Bäume und Himbeeren und alle Vegetation brauchen die Feuchtigkeit dringend. Es staubt gewaltig auf Feld und Flur und ich bin sehr zufrieden, dass der kräftige Wind aus Windrichtung West und die dunklen Wolken den bevorstehenden Regen ankündigen. Soviel zum Dasein als Gärtnerin :-). Dafür nehme ich auch gerne nasse Klamotten beim Abholen der Kinder mit dem Fahrrad in Kauf).

24.04.10

Pipi Langstrumpf ...

... kennen meine Kinder bis jetzt noch nicht. Aber Fanny ist seit heute eine sehr zufriedene Trägerin eines Schürzenkleides im Pipi-Style. Als sie heute nachmittag das fertige Stück auf dem Kleiderbügel hängen sah, wollte sie es sofort anziehen. Und zu der allabendlichen Tomaten-Spritz-Schlacht leider auch nicht wieder ausziehen ... die ersten Flecken sind drin, aber hach, Muttern ist ja auch so verliebt in das neue Kleidchen.

Fanny wollte übrigens unbedingt vor dem Bücherregal posieren und nicht vor der weißen Tür.

Den Stoff habe ich letzte Woche bei meinem abendlichen Kurztrip in die Stuttgarter City bei Kars.tadt auf dem Restetisch gefunden. Neuerdings muss ich sogar wegen ein paar simpler Knöpfe den weiten Weg in die City auf mich nehmen. Das kleine Nählädchen hier vor Ort hat seit Januar geschlossen. Überhaupt Kars.tadt: auf dem Patchworktisch gab es gar wunderschöne Robert Kaufmann und Michael Miller Stoffe zu entdecken. Allerdings zu einem stolzen Preis (18 Euro pro Meter bei einer Stoffbreite von 1.10 m). Ich widerstand der Versuchung, musste mich aber (unfreiwillig) von einer sehr engagierten und leicht aufdringlichen älteren Kundin über die passenden Knöpfe für Fannys Bluse beraten lassen. Auch erhielt ich die Auskunft auf welchem Krabbeltisch im Warenhaus sensationell billige Handtücher zu finden sind. Dass unser Schrank jedoch vor Handtüchern überquillt interessierte die mitteilsame Dame wenig.

21.04.10

Endlich

Endlich können Frottéeunterwäsche, Strumpfhosen und Anoraks bis zur nächsten Kaltwetterperiode eingemottet werden.

Endlich muss nicht mehr Lage um Lage angezogen und nach dem Spielen draußen wieder ausgezogen und aufgeräumt werden.

Endlich macht das Spielen im Hof wieder richtig Spaß, denn nun herrscht freie Fahrt für Trecker und Co.


Endlich ist Fannys neue Bluse fertig geworden. Puh, die Säume an den Ärmeln und der Kragen waren mal wieder ziemlich tricky.






(Schnitt: Ottobre 1/2010)

15.04.10

Lass' den Sommer rein!

Für lange Haare und junge Damen ganz besonders gut geeignet sind die neu genähten Haarbänder in meinem Lädle.

13.04.10

Elefantenliebe



Gestern Abend fertig gestellt und heute schon bespielt.

12.04.10

12 von 12 im April oder "Die Nachwehen des Osterfestes"

Unsere gestern gepflanzten Himbeeren haben hoffentlich eine gute Nacht gehabt.

Leeren des hoffentlich letzten Osternestes

Das neue Tier wird auch mit Nestinhalt gefüttert. Nur ist nicht ganz klar, wo beim Elefanten der Mund ist :-).

Farbenfrohe Osterdeko aus Mexico – es ist an der Zeit sie aufzuräumen

Selbstporträt am Frühstückstisch

Auf unserem kleinen Ausflug in die Nachbarschaft geht es über Stock und Stein ...

... sehen wir beinahe außerirdisch wirkende Epiphyten ...

... muss der Inhalt eines Autoreifens genau untersucht werden ...

... ersehnen wir uns endlich wärmere Temperaturen und ein Blütenmeer ...

... darf unser obligatorischer Besuch bei den Pferden nicht fehlen.

Der neue Elefant wartet auf weiteres Füllmaterial

Dieses Chaos auf meinem Nähtisch wird hoffentlich morgen Geschichte sein. Denn heute Abend wollen wir noch ein Regal für all den "Kruscht" an die Wand dübeln.

Auch dieses Mal wird wohl Caros fleißiger Sekretär alle 12 von 12 Teilnehmer gewissenhaft auflisten. Ich bin dann mal auf einer Blogrunde...