Wir hatten hier eben den ersten wirklich ausgeprägten Trotzanfall. Ich bin völlig erledigt. Simon hat sage und schreibe 1 Stunde lang geweint und getobt, denn er wollte statt Mittagessen wieder seine Schuhe anziehen und nach draußen gehen (nur war er draußen auch schon sehr unzufrieden mit der Gesamtsituation...). Er ließ sich nicht auf den Arm nehmen und trösten, mein Angebot gemeinsam ein Buch anzuschauen blieb unbeachtet, nein, Simon trotzte, schmiss sich auf den Boden, versuchte mich in Richtung Tür zu drängen (eigentlich ja süß) und weinte jämmerlich. Da half nur noch ignorieren. Fanny und ich aßen zu Mittag und lasen danach ein Buch. Irgendwann war Simon schließlich einverstanden mit meinen Trostversuchen und beruhigte sich. Als ich fragte, ob er denn nun was essen und trinken wolle, brachte die fürsorgliche Fanny Simons Schüsselchen und Becher vom Tisch ♥ ♥ ♥ – ist das nicht rührend? Beide schlafen nun friedlich und ich frage mich, ob ich Simon auf irgend eine Art und Weise früher hätte beruhigen können. Ich fühlte mich doch sehr hilflos. Für Ratschläge von erfahrenen Müttern wäre ich sehr dankbar.


mhm. da hätte ich wohl auch ganz gerne zugesehen... :-)
AntwortenLöschenals nicht-mutter kann ich leider keinen rat bei trotzanfällen geben. als au-pair habe ich die erfahrung gemacht, dass man nicht viel tun kann, ich glaube, das gehört einfach zu den "growing pains"... aber schön ist das nicht, das kann ich mir schon vorstellen...