Unser "neues" Gärtchen macht uns sehr viel Freude, aber auch Arbeit. Diese unsere "Scholle" als Gärtchen zu bezeichnen ist leicht untertrieben, denn sie ist knapp 7 ar groß. Laufend machen wir neue Entdeckungen. So stellte sich der in den Boden eingelassene Traktorreifen von nahem betrachtet als obere Begrenzung eines Brunnens heraus. Von außerhalb des Grundstücks betrachtet dachten wir es sei ein Sandkasten. Vor kurzem entdeckten wir mit Erde zugeschüttete Metallstreben. Und dann taucht immer mal wieder ein obskures Stück "Müll" auf, und wir fragen uns langsam, was der Vorpächter mit diesem Grundstück vorhatte. Nun ist es "unseres" und wir haben noch sehr, sehr viel Arbeit vor uns. Immerhin haben wir bereits das Wasserloch zugedeckt, sprießenden Brombeertrieben (ca. 80-100 Stück) den Garaus gemacht, eine Sandkiste samt Sand installiert und das erste Stück Acker unter den Pflug genommen. Morgen pflanzen wir Zucchini und Hokkaido und die Kinder mögen den Garten auch. Im Juni wartet dann die nächste Herausforderung auf uns: wir errichten ein Gartenhäuschen. Ich habe schon zu meinem Mann gesagt, dass er bitte dafür ein paar Tage Urlaub einreichen soll ...
Heute habe ich uns ein paar dunkelrote Pfingstrosen mit nach Hause genommen. Ich liebe Pfingstrosen. Das hat er ausnahmsweise gut gemacht, unser Vorgänger.


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