27.12.10

Sie näht noch

Nach einem recht entspannten weißen Weihnachtsfest, das u.a. mit einem Notdienst-Besuch im Krankenhaus und einer allergischen Reaktion unseres Sohnes gewürzt war, habe ich gestern Abend die Nähmaschinen angeworfen und einen schon lange geplanten Nicky-Sweater für Simon genäht. Der Zwerg hat einen Wachstumsschub hinter sich und kann neue Klamotten gut gebrauchen.

Zur Fixierung der Affen-Applikation habe ich nun zum ersten Mal das "Steam-a-seam" verwendet. Der Affe ist nicht zusätzlich angenäht, weil sein unterer Teil die Tasche überlappt. Jetzt bin ich gespannt ob die Folie hält was sie verspricht.

Das Modell wurde übrigens bei seiner neuen Lieblingsbeschäftigung fotografiert: Hüpfen auf dem vom Christkind geschenkten, neuen Trampolin.



Schnitt: Ottobre 4/2010 (schon wieder ;-))
Applikation: Cheeky Monkey von Hamburger Liebe
Stoffe: Hilco

15.12.10

Jo, is denn scho Weihnachtn?

Das dachte ich gestern, als der (bemitleidenswerte) Paketbote am frühen Abend das Paket bzw. den Sack aus Übersee ablieferte. Die sehnlichst erwartete Lieferung von hier. Ohne Versandkosten (eine zweimal jährlich stattfindende Aktion des Dealers) und genialerweise am Zoll vorbei.

Die Warterei hat sich wirklich gelohnt: sensationell günstige Lineale für den Rollschneider, total preiswerte Ersatzklingen für den Rollschneider, wie immer aus den USA"best price" Streichelstöffchen und eine Testration "Steam-a-seam". Das amerikanische Pendant zum Vliesofix, jedoch mit "Haltegarantie". Ich mach' das garantiert wieder ...


Ansonsten geht es mit der Laune bergauf: hier wird fleißig Nachschub für das Lädchen fabriziert, aber auch kleine Weihnachtsgeschenke für liebe Freunde und Verwandte. Trotzdem gibt es bei uns noch keine Anzeichen von Weihnachtshektik. Wäre schön, wenn das so bleibt.

09.12.10

Ein veritables Tief ...

... gilt es zur Zeit hier zu durchschreiten. Mich plagt seit beinahe einem Monat eine Erkältung, bin deswegen auch schon paar ein Tage im Bett gelegen, und sie will einfach nicht gehen. Eine ihrer Auswirkungen, die mich regelmäßig in tiefster Nacht überfällt, ein Hustenreiz, der sich gewaschen hat, führt zur Müdigkeit. So huste ich mir nachts die Seele aus dem Leib und zähle dabei die Sch... auf, die wir zur Zeit am Hals haben.

Da sind ein Gerüst am Haus, welches am 19. November (!) aufgestellt wurde, um das Dach zu dämmen und neu decken zu lassen. Eine S-U-P-E-R  I-D-E-E unserer Vermieter, denn hier in "Schwäbisch Sibirien" ist zu dieser Jahreszeit üüüüüberhaupt nicht mit Schnee, Schneeschmelze, wieder Schnee usw. zu rechnen. Fazit: Die Dachdecker haben seit Gerüstaufbau ganze 2 1/2 Tage gearbeitet, das Gerüst wird uns mit Sicherheit bis in den März erhalten bleiben. Weil die Dachrinne fehlt, steht unser Küchenbalkon 3 cm tief unter Wasser, der große Balkon ist auch nicht zu benutzen. Desweiteren müssen wir unseren Dachabstellraum räumen für die Dachdecker. Weitere Unannehmlichkeiten will ich gar nicht aufzählen. Wir leiden hier also an absolutem Raummangel, unsere Vermieter sehen sich aber vollkommen im Recht, heulen und vor, wie teuer es doch ist, so eine Haus zu unterhalten (blöde Geldsäcke, sollen sie ihren Kasten halt verschenken, echt ey!), sie weigern sich eine Mietminderung einzuräumen. Am Dienstag habe ich einen Termin beim Mieterschutzbund.

Weiterhin gelingen mir keine Weihnachtsmandeln mehr. Zwei Bleche voller verbrannter Mandeln unter ungeschmolzenem Puderzucker habe ich in die Biotonne verfrachtet. Damit sind sämtliche "kleine Weihnachtsaufmersamkeiten", die ich verschenken wollte, beinahe nicht mehr machbar. Liebe Caro, falls Du das hier lesen solltest, hast Du mir einen Tipp?

Außerdem: unser Abfluss im Bad leckt. Das darunterstehende Schränkchen samt Inhalt stand zweimal unter Wasser. Wir werden das selbst reparieren, denn sonst bekämen wir sicher wieder von den von unseren Vermietern beauftragten Handwerkern, eine Rechnung knapp unter 150 Euro. Man will als Handwerker ja im Geschäft bleiben und weiß, dass ein Mieter hier im Haus alle "Schönheitsreparaturen unter 150 Euro" selbst zu bezahlen hat. Nein, diese Kosten kann man nicht auch noch den arg gebeutelten Vermietern aufs Auge drücken...

Zuletzt, und das umreiße ich hier nur, werden wir wohl bald einen längeren Krankenhausaufenthalt hinter uns bringen müssen. Samt einer Operation, vor der mir Angst und Bange ist. Ich bin nicht die betroffene Person. Beinahe hätte ich, "leider nicht die betroffene Person" geschrieben.

01.12.10

Rückblick November 2010



GELESEN: I.KEA Kataloge, Baupläne, Baubeschreibung
GEHÖRT: "Wenn es wieder Weihnachten wird", Radio
GESEHEN: Tatort (Grandios: Ulrich Tukur als Kommissar Felix Murot. Ich freue mich auf viele weitere Folgen...)
GESUNGEN: Laternenlieder, St.-Martins-Lieder, Weihnachtslieder. Gestern Abend bei der Weihnachtsfeier meiner "Ab-Januar-wieder-50-%-Arbeiten-Agentur" habe ich mich strikt geweigert den "Zellensong" mitzusingen ...
GETRUNKEN: Punsch, Kaffee, Tee, Rotwein, Sekt, Apfelschorle
GEGESSEN: zu viel und zu süß
GEKOCHT: Das Übliche (Maultaschen, Gnocchi, Kartoffelgulasch, Schnelles Huhn usw.)
GEBACKEN: Käskuchen, Kirsch-Kaffe-Kuchen, Muffins
GEFREUT: Über den Schnee und das Schlittenfahren mit den beiden Chaoten, das Schlittentaxi, welches seit Montag die Kinder in den Kindergarten bringt. 
GEKNIPST: dies und das
GELACHT: klar
GEÄRGERT: erst gestern über unsere Vermieter ...
GENÄHT: Taschen, Halstücher, T-Shirts, Hüllen aller Art
GEKAUFT: CD-Player, Unterhosen, Adventskalenderfüllung, Weihnachtsgeschenke 
GEREIST: Ich passe

30.11.10

DaWeihnachten

Heute gibt es in meinem DaWanda-Shop 
12% Rabatt 
auf Babyhalstücher, Kindermützen und sonstige Waren aus den Kategorien "Baby & Kind". 

Zugreifen lohnt sich!

20.11.10

Messebesuch

Die Idee heute das Stuttgarter Messegelände aufzusuchen, teilte ich mit vielen anderen Menschen. Das Abenteuer "Kreativ- + Bastelwelt" begann bereits heute morgen auf dem Bahnsteig: die erste S-Bahn in Richtung Messe musste ohne mich losfahren, denn ich passte in kein Abteil mehr rein, so gestopft voll waren die Wägen. Da habe ich mir schon überlegt, gleich wieder heimzugehen, denn derartige Menschenmassen mag ich wie .... Fußpilz. Allerdings kam 2 Minuten später schon die nächste "Essi", und sie war leer. Was sich allerdings an der nächsten Haltestelle änderte. Am Bahnsteig stand das "Messevolk" in Fünferreihen ... naja.

Die Messe selbst war ganz nett. Die Stoff- und Nähabteilung war recht überschaubar und bot keine Sensationen. In der Papierabteilung bin ich dann versumpft. Nette Origami-Stände mit tollen Falt-Workshops und einem noch tolleren Papier- und Buchangebot. Außerdem noch Tische, an denen Weihnachssterne hergestellt werden konnten. Dieses Angebot habe ich gerne angenommen :-).



Als Kind habe ich sehr gerne Flieger und Schnapper und Frösche gefaltet. Allerdings habe ich so gut wie alles vergessen, und hoffe mit Hilfe der gekauften Bücher wieder in das Papierfalten "reinzukommen".

Zum Abschluss gab es noch ein paar Stanzer: die Lok und die Katze für die Adventskalender meiner beiden Besserwisser aufgeweckten Kindergartenkinder. Und einen röhrenden Hirschen nur für mich.


Als ich noch einen Streifzug durch andere Hallen machte, wurde mir klar, wohin die Menschenmassen wollten: bei der gleichzeitig sattfindenden Messe "Familie + Heim" gab es eigentlich alles, was gut ist. Auch sensationell günstige und schöne Küchen. Vielleicht reihen sich mein Mann und ich morgen nochmals ein, in die Fünferreihen auf dem Bahnsteig ...

14.11.10

Martins-Sommer

Habt ihr auch das wunderbar warme und sonnige Wetter an diesem Wochenende genossen? Gestern haben wir letzte Hand in unserem Garten angelegt und ein paar Staudenableger eingepflanzt. Jetzt ist mir auch klar, wo unsere diesjährige Walnussernte geblieben ist: unter der Erde, von fleißigen Eichhörnchen für karge Wintermonate im Blumenbeet verschachert. Ich weiß nicht wie viele Nüsse ich gestern ausgegraben habe ...

Heute gab es nach einem ausgiebigen Putzprogramm einen Ausflug zum Spielplatz. Zu diesem Spieli gehen wir erst seit ein paar Monaten, denn er ist für etwas größere Kinder konzipiert. Unter alten Obstbäumen kann dort balanciert, geklettert und gehüpft werden.



Und verwurmtes, überdimensioniertes Holzobst lädt zu einer kurzen Verschnaufpause ein.



Heute Abend haben wir uns schließlich noch mit unseren Krabbelgruppenfreunden zum gemeinsamen Laternenlaufen getroffen. Besonders Fanny liebt das Laternelaufen und das Erlebnis mit dem reitenden, heiligen Martin und dem frierenden Bettler letzte Woche an Martini, beschäftigt unsere beiden Chaoten immer noch sehr.

Obwohl ich seit ein paar Wochen nicht weiß, wo die Zeit bleibt (von wegen freie Vormittage sobald Fanny und Simon im Kiga sind ...), habe ich es geschafft, ein neues Shirt für Fanny und eine kuschelige Amelie aus wunderbar weichem Streifennicky zu nähen. Die Amelie trägt Fanny auf den Bildern oben, das Shirt (Schnitt: Antonia) sieht so aus:


Die kommende Woche ist auch schon wieder gut verplant. Mal sehen, wann ich mich an dieser Stelle wieder melde. Macht's gut!

03.11.10

Von Äpfeln und Quitten

Manchmal überkommt es mich und es entsteht ein völlig ungeplantes, neues Kleidungsstück, aus einer Laune heraus, ganz fix und dabei jubelnd über Stoffvorräte, die genügend Spielraum für Stoffkombinationen lassen. Mir war's nach einem neuen Shirt für Simon, denn erstens wächst der Bub langsam aus seinen Langarmshirts heraus, und zweitens sollte doch endlich, der vor langer Zeit erstandene Velours-Apfel, zur Geltung kommen dürfen.


Es hätte ruhig eine Nummer größer sein dürfen. Der Schnitt ist einmal wieder aus der Lieblings-Ottobre-Ausgabe 4/2010, und ich finde die unterschiedlichen Vor- und Rückseiten der Ärmel sehr schön. Als nächstes steht ein Mixshirt aus rot gemusterten Stoffen für Fanny an.

***

Jetzt gleich: Dritte Runde im Quitten-Gelee kochen. Die komplette Familie könnte sich in das Zeugs reinlegen. Das geht anderen wohl auch so ;-).


27.10.10

Geschafft!

Das wohl aufwändigste Nähwerk bisher: Simons neue Nicky-Jacke. Mit Webbändern,  Label, Teilungsnähten (die auch beim zweiten Versuch nicht aufeinander treffen wollen...), gefütterter Kapuze und einem Schlaufuchs auf der Rückseite. Der Mut zum Pimpen war bei mir dieses Mal vorhanden. Für eine eher nüchtere Natur wie mich ist das schon sehr viel Schnickeldi, besonders für eine Jungsjacke. Für andere Näherinnen mag die Jackenverzierung eher harmlos sein.




Der Schnitt ist aus der Ottobre 4/2010 (ein sensationell gut gelungenes Heft, aus dem ich wirklich viel genäht habe), die Stoffe sind alle von Hilco, die Fuchs-Applikation und das Webband sind aus der Serie Waldfreunde von der Hamburger Liebe.

Simon hat die Jacke noch nicht anprobiert, denn er ist heute Morgen im Kindergarten. Apropos Kiga: meine beiden Chaoten fühlen sich ausgesprochen wohl dort, es tut ihnen gut jeden Morgen viele Kinder um sich zu haben.

24.10.10

Unser heutiges Thema: Türme

Unser Sohn ist ein Turmfanatiker. Ganz besonders angetan haben es ihm der Stuttgarter Fernsehturm, der Rossbergturm (dazu später mehr), der auf dem Titel einer unserer Fotobände abgebildet ist, und alle Kirchtürme. Seine Begeisterung geht sogar soweit, dass er unbedingt in einem Kirchturm übernachten möchte. Das ist zur Zeit ein typisches Bild bei uns:


Und den Stuttgarter Fernsehturm haben wir letzte Woche bei traumhaft schönem Herbstwetter besichtigt. Sobald wir oben waren, wollte Simon aber wieder runter. Und als wir unten waren, wollte er sofort wieder hochfahren ... soviel zu Simons Weitsicht.



Damit war aber noch lange nicht Simons Wunsch erfüllt, in einem Turm zu schlafen. Das haben wir dieses Wochenende gemacht: wir haben zweimal im Rossberg-Turm auf der Schwäbischen Alb übernachtet. Es war rustikal, sehr rustikal, denn wir konnten nur noch ein Turmzimmer mit drei Stockbetten ergattern. Und darin war Platz Mangelware. Zum Klo und den Waschräumen mussten wir jedes Mal ins Haus hinuntersteigen. Aber die Kinder und die Erwachsenen fanden es trotzdem großartig.


Dort wo das Fenster offen ist, haben wir gewohnt.

Gestern waren wir sogar wandern. Ohne Kinder ist die Tour schweißtreibend. Mit einem oder zwei Kindern auf der Schulter (letzteres hat mein Mann praktiziert) ist die Strecke eigentlich nicht zu empfehlen. Die Kinder wollten gestern kaum laufen und so mussten wir sie eigentlich die ganze Zeit über tragen. Heute habe ich einen Mörder-Muskelkater, aber es war trotzdem ein schönes Erlebnis.



Wir kommen ganz bestimmt wieder!


21.10.10

Doppel-Grmpf

Echt ärgerlich ist es, wenn man sich in der Kurzwarenabteilung beim Stoffhändler nach langem hin und her für den kürzeren Reißverschluss entschieden hat, weil den Längeren kann man ja nicht so ohne weiteres kürzen. Und diese Entscheidung sich dann als die Falsche herausstellt, denn der Reißverschluss sollte eigentlich bis zur Oberkante des Kapuzenbündchens reichen *örks*:


Das sieht wirklich doof aus.

Wirklich blöd ist es, dass der Stoffhändler nur an drei Tagen in der Woche für den normalen Publikumsverkehr geöffnet hat und man jedes Mal ins Auto steigen muss. Also muss ich bis morgen warten, um für einen längeren Reißverschluss eine Viertelstunde Autofahrt in Kauf nehmen zu dürfen.

Und ganz bescheuert ist es, dass das Trennmesser ausgiebig zum Einsatz kommen wird.

Manche Projekte laufen eben doch nicht so reibungslos ab und kosten durchaus Nerven. (Mensch, hab' ich Probleme...).

18.10.10

Nägel mit Köpfen

Heute war es schließlich soweit: wir waren beim Notar und haben den Kaufvertrag für unsere neue Wohnung unterschrieben. Wenn alles nach Plan läuft, werden wir in eineinhalb Jahren umziehen. Nach gegenüber, wo inzwischen der Abbruch der alten Gebäude abgeschlossen ist und wir täglich mit dem Bagger für den Erdaushub rechnen. Aufregende Zeiten kommen auf uns zu. Und am meisten freue ich mich schon auf die Planung unserer neuen U-förmigen Küche.

Nägel mit Köpfen habe ich auch in Sachen Eulenstoff gemacht: nachdem das Schätzchen schon ein Weilchen hier rumlag, habe ich eine neue Wintertunika für Fanny daraus genäht. Der Schnitt ist aus der aktuellen Ottobre (4/2010). Die Teile für Simons neue Nickykapuzenjacke liegen schon zugeschnitten bereit.


10.10.10

Der Workshop und was dabei herauskam

Gestern war ja Nähen total mit Frau machwerk angesagt. Martina brachte neben ihren bereits bekannten und genialen Schnitten einen neuen von ihr entwickelten Schnitt mit. Anfangs tendierte ich dazu das neue Werk auszuprobieren, mich reizte dann aber der Geldbeutel mehr. Die Stoffauswahl für dieses Projekt fiel mir nicht besonders schwer, mir aber vorzustellen wie die einzelnen Schnittteile jemals ein Ganzes ergeben sollen, jedoch sehr. Der Schnitt ist genial und ich frage mich immer noch, wie man auf so eine tolle Lösung kommen kann. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, und es war eine gute Wahl den Geldbeutel unter Anleitung der Erfinderin zu nähen. Es werden sicherlich noch einige Geldbeutel folgen, denn man kann dabei so herrlich viele Stoffe kombinieren.





Es hat total viel Spaß gemacht. Und nebenbei hat man in der Vesperpause von den Kursteilnehmerinnen auch noch sehr viel über das Quilten und seine Besonderheiten erfahren.

09.10.10

Und jetzt:

Abfahrt zum 7-stündigen Nähworkshop mit "Griselda". Für mich grenzt das an Luxus, beinahe den ganzen Tag nähen zu dürfen. Vorsichtshalber habe ich sämtliche Baumwollstoff-Vorräte und Kurzwaren samt Nähmaschine in den Kofferraum gepackt. Ich weiß nämlich noch gar nicht, was ich nähen werde.

Adios!

05.10.10

Turnbeutelvergesser

Für meine beiden frischgebackenen Kindergartenkinder habe ich diese beiden Turnbeutel genäht. Sie brauchen noch ein Behältnis für die im Kindergarten benötigte Wechselkleidung. Der Schnitt ist von Simone und kann bei farbenmix erworben werden.


Die Eingewöhnung verläuft sehr behutsam. Heute waren wir 1 1/2 Stunden im Kiga, morgen wird der Zeitumfang beibehalten und am Donnerstag dürfen Fanny und Simon zum ersten Mal am Kinderkreis teilnehmen. Erst am Freitag werde ich mich wohl aus dem Gruppenraum "entfernen" dürfen. Die beiden finden es schön dort, Fanny genießt die neuen Möglichkeiten zum Malen und Basteln, und Simon tobt sich an diversen Kugelbahnen und Bauklotzarten aus.
Ich bin so froh, dass wir in diesem Kindergarten zwei Plätze ergattern konnten. Die Einrichtung, die Leitung, die Erzieherinnen, das Konzept, die Lage und die Berichte von Eltern, die bereits Erfahrung mit dem Kiga haben, das alles ist so stimmig und passt so gut zu uns. Unsere Kinder werden sich dort hoffentlich die nächsten drei oder vier Jahre wohl fühlen.

01.10.10

1+1, Teil 2

Und hier sind die neuen Winterklamotten für den anderen Teil des Troubledoubles. Schneller als gedacht :-). Eine neue Hose aus Feincord mit verstärktem Knie. Ich habe den bereits ausprobierten Schnitt aus der Ottobre 4/2009 etwas abgeändert: die Potaschen haben keine Klappen, die Knie sind dank zusätzlicher Stofflage etwas besser vor Löchern geschützt und der Bund sitzt etwas höher. Außerdem habe ich dies Cordhose eine Nummer kleiner genäht. Das erste Modell trägt nun Fanny, und es steht ihr ausgezeichnet.


Simon und ich können nun im Partnerlook ausgehen. Der Rest des petrol-braunen Campans aus dem Garagenverkauf von Hilco, hat doch glatt noch ein Shirt hergegeben.


Und so sieht das Ganze schließlich am Modell aus:


Weil ich eine absolute Niete im Knöpfe annähen bin (für Knopfannäh-Tipps bin ich äußerst dankbar. Die Knöpfe fallen bei uns oft nach dem ersten Tragen des neuen Kleidungsstücks ab ...), habe ich mir grandioserweise, nach langem hin und her, eine  KAM Snaps-Zange samt etlichen Snaps in unterschiedlichen Farben geleistet. Ich bin glücklich! So schnell habe ich noch nie einen Hosenverschluss fertig gehabt. GE-NI-AL!


30.09.10

1+1

Zur Zeit komme ich nicht so recht zum Nähen. Zu viele Baustellen. Und mein Vorhaben, soviel wie möglich Kleidung selbst für die Kinder zu nähen lässt sich ganz und gar nicht mit der dringend nötigen Neubestückung meines DaWanda-Lädchen vereinbaren. Wenigstens konnte ich gestern die neue Winter-Kombi für Fanny fertigstellen. Das eine Teil für Simons neue Kombi ist schon fertig, das andere wird wohl noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Außerdem ist mir gestern siedend heiß eingefallen, dass ich bis Montag, dem ersten Kindergartentag meiner zwei Großen, ja noch Stoffbeutel für die Wechselkleidung brauche ... ooops ... grmpf.

[klick]



28.09.10

Jetzt!

Kinder sind im Mini-Club.
Ich bin daheim und sehr erholungsbedürftig nach den Geburtstagsfeierlichkeiten. 
Also:

Heizung hochdrehen ...

... Tee kochen ...

... Zeitung bereitlegen.

Schön!


23.09.10

3

3 Jahre Zwillingspower 
3 Jahre Schlafmangel 
3 Jahre Faszination
3 Jahre Rückenschmerzen
3 Jahre Gegensätze
und
3 Jahre unerschütterliche Liebe.

Happy Birthday 

meine beiden einzigartigen, schönen, wilden, sturen, sanften, anstrengenden, neugierigen, witzigen und über alles geliebten Bären! 

Morgen werdet ihr gleich zweimal eine Party feiern, am Sonntag dann nochmal und ganz, ganz bald seid ihr schon große Kindergartenkinder.




20.09.10

An alle Damen ab 178 cm

Schonmal bei lon.gfas.hion in Hamburg bestellt?

Wenn nicht, dann bedanken Sie sich bitte bereits im Vorfeld mit Kniefall, dass Sie dort einkaufen dürfen. Tststs.

16.09.10

Gesammelte Werke

Fanny hat jetzt eine kuschelige Nickyjacke. Die Kapuze habe ich mit einem Streifencampan gefüttert. Der Schnitt ist aus der aktuellen Ottobre. Meine Tochter hat die Jacke heute den ganzen Tag angehabt und findet auch den Blumenaufbügler von Dachs Dessert sehr schön. Mangels Ösen habe ich die Kordelöffnungen als Knopflöcher gestaltet. Ich habe große Lust Fanny noch so ein Jäckchen in einer anderen Farbe zu nähen. Nur: wann soll sie das alles bloß tragen?


Sie werden immer mehr, die selbstgenähten T- und Langarm-Shirts für mich. Endlich Oberteile, deren Ärmel nicht zu kurz für mich sind. Das ist nämlich eine meiner Problemzonen, meine langen Arme (Cl.audia Kle.inert, die Wetterfröschin, hat dieses Problem scheinbar auch ...). Den Streifencampan von Hilco kann ich nur empfehlen. Ich kenne keinen Jersey mit einer vergleichbar guten Qualität.

12.09.10

12 von 11 und 12 (September 2010)

Dieses Mal zeige ich 12 Bilder von gestern und heute. Gestern war Frau babska nämlich mit der lieben Nachbarin unten im Städtle beim Summer Pop Shopping (das Sommer-Pendant zum Holy Shit Shopping) und konnte dort ein paar nette Photos machen.

Am Samstag Nachmittag geht's zu den Wagenhallen mit wackelndem Beifahrer

Nein, Stuttgart liegt nicht an der Moldau sondern am Neckar

Die Wagenhallen sind ehemalige Zugdepots und befinden sich in einer etwas schäbigen Gegend von Stuttgart. Eine Gegend mit marodem Charme.

Traurige Geschichte am Wegesrand

Angekommen am Ort des Geschehen werfen wir uns sofort ...

... ins Getümmel. Summer Pop Shopping. Mit vielen schönen Sachen.

Suttgart liegt auch nicht an der San Francisco Bay, nein wir befinden uns immer noch in den Straßen von Stuttgart

Das Städtle von oben mit Weinbergen, Bilderbuchschichtstufe, Volksfest auf dem Cannstatter Wasen (wer entdeckt das Riesenrad?) und dem Fußball-Stadion.

Heute dann morgenliches Vorlesen. Wenn es nach den Kindern ginge, dann könnten wir das stundenlang machen.

Meine Ausbeute von gestern. Superschöne Stickies von Dachs Dessert.

Nachmittags ging's dann ab in den Garten. Die letzten Äpfel wurden geerntet und die ersten Pfirsiche.

Fanny bediente sich sogleich bei den süßen Früchten

Und wer heute noch alles mitgemacht hat, seht ihr wie immer bei Frau Kännchen. Ich geh' jetzt gleich mal schauen...