27.10.10

Geschafft!

Das wohl aufwändigste Nähwerk bisher: Simons neue Nicky-Jacke. Mit Webbändern,  Label, Teilungsnähten (die auch beim zweiten Versuch nicht aufeinander treffen wollen...), gefütterter Kapuze und einem Schlaufuchs auf der Rückseite. Der Mut zum Pimpen war bei mir dieses Mal vorhanden. Für eine eher nüchtere Natur wie mich ist das schon sehr viel Schnickeldi, besonders für eine Jungsjacke. Für andere Näherinnen mag die Jackenverzierung eher harmlos sein.




Der Schnitt ist aus der Ottobre 4/2010 (ein sensationell gut gelungenes Heft, aus dem ich wirklich viel genäht habe), die Stoffe sind alle von Hilco, die Fuchs-Applikation und das Webband sind aus der Serie Waldfreunde von der Hamburger Liebe.

Simon hat die Jacke noch nicht anprobiert, denn er ist heute Morgen im Kindergarten. Apropos Kiga: meine beiden Chaoten fühlen sich ausgesprochen wohl dort, es tut ihnen gut jeden Morgen viele Kinder um sich zu haben.

24.10.10

Unser heutiges Thema: Türme

Unser Sohn ist ein Turmfanatiker. Ganz besonders angetan haben es ihm der Stuttgarter Fernsehturm, der Rossbergturm (dazu später mehr), der auf dem Titel einer unserer Fotobände abgebildet ist, und alle Kirchtürme. Seine Begeisterung geht sogar soweit, dass er unbedingt in einem Kirchturm übernachten möchte. Das ist zur Zeit ein typisches Bild bei uns:


Und den Stuttgarter Fernsehturm haben wir letzte Woche bei traumhaft schönem Herbstwetter besichtigt. Sobald wir oben waren, wollte Simon aber wieder runter. Und als wir unten waren, wollte er sofort wieder hochfahren ... soviel zu Simons Weitsicht.



Damit war aber noch lange nicht Simons Wunsch erfüllt, in einem Turm zu schlafen. Das haben wir dieses Wochenende gemacht: wir haben zweimal im Rossberg-Turm auf der Schwäbischen Alb übernachtet. Es war rustikal, sehr rustikal, denn wir konnten nur noch ein Turmzimmer mit drei Stockbetten ergattern. Und darin war Platz Mangelware. Zum Klo und den Waschräumen mussten wir jedes Mal ins Haus hinuntersteigen. Aber die Kinder und die Erwachsenen fanden es trotzdem großartig.


Dort wo das Fenster offen ist, haben wir gewohnt.

Gestern waren wir sogar wandern. Ohne Kinder ist die Tour schweißtreibend. Mit einem oder zwei Kindern auf der Schulter (letzteres hat mein Mann praktiziert) ist die Strecke eigentlich nicht zu empfehlen. Die Kinder wollten gestern kaum laufen und so mussten wir sie eigentlich die ganze Zeit über tragen. Heute habe ich einen Mörder-Muskelkater, aber es war trotzdem ein schönes Erlebnis.



Wir kommen ganz bestimmt wieder!


21.10.10

Doppel-Grmpf

Echt ärgerlich ist es, wenn man sich in der Kurzwarenabteilung beim Stoffhändler nach langem hin und her für den kürzeren Reißverschluss entschieden hat, weil den Längeren kann man ja nicht so ohne weiteres kürzen. Und diese Entscheidung sich dann als die Falsche herausstellt, denn der Reißverschluss sollte eigentlich bis zur Oberkante des Kapuzenbündchens reichen *örks*:


Das sieht wirklich doof aus.

Wirklich blöd ist es, dass der Stoffhändler nur an drei Tagen in der Woche für den normalen Publikumsverkehr geöffnet hat und man jedes Mal ins Auto steigen muss. Also muss ich bis morgen warten, um für einen längeren Reißverschluss eine Viertelstunde Autofahrt in Kauf nehmen zu dürfen.

Und ganz bescheuert ist es, dass das Trennmesser ausgiebig zum Einsatz kommen wird.

Manche Projekte laufen eben doch nicht so reibungslos ab und kosten durchaus Nerven. (Mensch, hab' ich Probleme...).

18.10.10

Nägel mit Köpfen

Heute war es schließlich soweit: wir waren beim Notar und haben den Kaufvertrag für unsere neue Wohnung unterschrieben. Wenn alles nach Plan läuft, werden wir in eineinhalb Jahren umziehen. Nach gegenüber, wo inzwischen der Abbruch der alten Gebäude abgeschlossen ist und wir täglich mit dem Bagger für den Erdaushub rechnen. Aufregende Zeiten kommen auf uns zu. Und am meisten freue ich mich schon auf die Planung unserer neuen U-förmigen Küche.

Nägel mit Köpfen habe ich auch in Sachen Eulenstoff gemacht: nachdem das Schätzchen schon ein Weilchen hier rumlag, habe ich eine neue Wintertunika für Fanny daraus genäht. Der Schnitt ist aus der aktuellen Ottobre (4/2010). Die Teile für Simons neue Nickykapuzenjacke liegen schon zugeschnitten bereit.


10.10.10

Der Workshop und was dabei herauskam

Gestern war ja Nähen total mit Frau machwerk angesagt. Martina brachte neben ihren bereits bekannten und genialen Schnitten einen neuen von ihr entwickelten Schnitt mit. Anfangs tendierte ich dazu das neue Werk auszuprobieren, mich reizte dann aber der Geldbeutel mehr. Die Stoffauswahl für dieses Projekt fiel mir nicht besonders schwer, mir aber vorzustellen wie die einzelnen Schnittteile jemals ein Ganzes ergeben sollen, jedoch sehr. Der Schnitt ist genial und ich frage mich immer noch, wie man auf so eine tolle Lösung kommen kann. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, und es war eine gute Wahl den Geldbeutel unter Anleitung der Erfinderin zu nähen. Es werden sicherlich noch einige Geldbeutel folgen, denn man kann dabei so herrlich viele Stoffe kombinieren.





Es hat total viel Spaß gemacht. Und nebenbei hat man in der Vesperpause von den Kursteilnehmerinnen auch noch sehr viel über das Quilten und seine Besonderheiten erfahren.

09.10.10

Und jetzt:

Abfahrt zum 7-stündigen Nähworkshop mit "Griselda". Für mich grenzt das an Luxus, beinahe den ganzen Tag nähen zu dürfen. Vorsichtshalber habe ich sämtliche Baumwollstoff-Vorräte und Kurzwaren samt Nähmaschine in den Kofferraum gepackt. Ich weiß nämlich noch gar nicht, was ich nähen werde.

Adios!

05.10.10

Turnbeutelvergesser

Für meine beiden frischgebackenen Kindergartenkinder habe ich diese beiden Turnbeutel genäht. Sie brauchen noch ein Behältnis für die im Kindergarten benötigte Wechselkleidung. Der Schnitt ist von Simone und kann bei farbenmix erworben werden.


Die Eingewöhnung verläuft sehr behutsam. Heute waren wir 1 1/2 Stunden im Kiga, morgen wird der Zeitumfang beibehalten und am Donnerstag dürfen Fanny und Simon zum ersten Mal am Kinderkreis teilnehmen. Erst am Freitag werde ich mich wohl aus dem Gruppenraum "entfernen" dürfen. Die beiden finden es schön dort, Fanny genießt die neuen Möglichkeiten zum Malen und Basteln, und Simon tobt sich an diversen Kugelbahnen und Bauklotzarten aus.
Ich bin so froh, dass wir in diesem Kindergarten zwei Plätze ergattern konnten. Die Einrichtung, die Leitung, die Erzieherinnen, das Konzept, die Lage und die Berichte von Eltern, die bereits Erfahrung mit dem Kiga haben, das alles ist so stimmig und passt so gut zu uns. Unsere Kinder werden sich dort hoffentlich die nächsten drei oder vier Jahre wohl fühlen.

01.10.10

1+1, Teil 2

Und hier sind die neuen Winterklamotten für den anderen Teil des Troubledoubles. Schneller als gedacht :-). Eine neue Hose aus Feincord mit verstärktem Knie. Ich habe den bereits ausprobierten Schnitt aus der Ottobre 4/2009 etwas abgeändert: die Potaschen haben keine Klappen, die Knie sind dank zusätzlicher Stofflage etwas besser vor Löchern geschützt und der Bund sitzt etwas höher. Außerdem habe ich dies Cordhose eine Nummer kleiner genäht. Das erste Modell trägt nun Fanny, und es steht ihr ausgezeichnet.


Simon und ich können nun im Partnerlook ausgehen. Der Rest des petrol-braunen Campans aus dem Garagenverkauf von Hilco, hat doch glatt noch ein Shirt hergegeben.


Und so sieht das Ganze schließlich am Modell aus:


Weil ich eine absolute Niete im Knöpfe annähen bin (für Knopfannäh-Tipps bin ich äußerst dankbar. Die Knöpfe fallen bei uns oft nach dem ersten Tragen des neuen Kleidungsstücks ab ...), habe ich mir grandioserweise, nach langem hin und her, eine  KAM Snaps-Zange samt etlichen Snaps in unterschiedlichen Farben geleistet. Ich bin glücklich! So schnell habe ich noch nie einen Hosenverschluss fertig gehabt. GE-NI-AL!


30.09.10

1+1

Zur Zeit komme ich nicht so recht zum Nähen. Zu viele Baustellen. Und mein Vorhaben, soviel wie möglich Kleidung selbst für die Kinder zu nähen lässt sich ganz und gar nicht mit der dringend nötigen Neubestückung meines DaWanda-Lädchen vereinbaren. Wenigstens konnte ich gestern die neue Winter-Kombi für Fanny fertigstellen. Das eine Teil für Simons neue Kombi ist schon fertig, das andere wird wohl noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Außerdem ist mir gestern siedend heiß eingefallen, dass ich bis Montag, dem ersten Kindergartentag meiner zwei Großen, ja noch Stoffbeutel für die Wechselkleidung brauche ... ooops ... grmpf.

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28.09.10

Jetzt!

Kinder sind im Mini-Club.
Ich bin daheim und sehr erholungsbedürftig nach den Geburtstagsfeierlichkeiten. 
Also:

Heizung hochdrehen ...

... Tee kochen ...

... Zeitung bereitlegen.

Schön!


23.09.10

3

3 Jahre Zwillingspower 
3 Jahre Schlafmangel 
3 Jahre Faszination
3 Jahre Rückenschmerzen
3 Jahre Gegensätze
und
3 Jahre unerschütterliche Liebe.

Happy Birthday 

meine beiden einzigartigen, schönen, wilden, sturen, sanften, anstrengenden, neugierigen, witzigen und über alles geliebten Bären! 

Morgen werdet ihr gleich zweimal eine Party feiern, am Sonntag dann nochmal und ganz, ganz bald seid ihr schon große Kindergartenkinder.




20.09.10

An alle Damen ab 178 cm

Schonmal bei lon.gfas.hion in Hamburg bestellt?

Wenn nicht, dann bedanken Sie sich bitte bereits im Vorfeld mit Kniefall, dass Sie dort einkaufen dürfen. Tststs.

16.09.10

Gesammelte Werke

Fanny hat jetzt eine kuschelige Nickyjacke. Die Kapuze habe ich mit einem Streifencampan gefüttert. Der Schnitt ist aus der aktuellen Ottobre. Meine Tochter hat die Jacke heute den ganzen Tag angehabt und findet auch den Blumenaufbügler von Dachs Dessert sehr schön. Mangels Ösen habe ich die Kordelöffnungen als Knopflöcher gestaltet. Ich habe große Lust Fanny noch so ein Jäckchen in einer anderen Farbe zu nähen. Nur: wann soll sie das alles bloß tragen?


Sie werden immer mehr, die selbstgenähten T- und Langarm-Shirts für mich. Endlich Oberteile, deren Ärmel nicht zu kurz für mich sind. Das ist nämlich eine meiner Problemzonen, meine langen Arme (Cl.audia Kle.inert, die Wetterfröschin, hat dieses Problem scheinbar auch ...). Den Streifencampan von Hilco kann ich nur empfehlen. Ich kenne keinen Jersey mit einer vergleichbar guten Qualität.

12.09.10

12 von 11 und 12 (September 2010)

Dieses Mal zeige ich 12 Bilder von gestern und heute. Gestern war Frau babska nämlich mit der lieben Nachbarin unten im Städtle beim Summer Pop Shopping (das Sommer-Pendant zum Holy Shit Shopping) und konnte dort ein paar nette Photos machen.

Am Samstag Nachmittag geht's zu den Wagenhallen mit wackelndem Beifahrer

Nein, Stuttgart liegt nicht an der Moldau sondern am Neckar

Die Wagenhallen sind ehemalige Zugdepots und befinden sich in einer etwas schäbigen Gegend von Stuttgart. Eine Gegend mit marodem Charme.

Traurige Geschichte am Wegesrand

Angekommen am Ort des Geschehen werfen wir uns sofort ...

... ins Getümmel. Summer Pop Shopping. Mit vielen schönen Sachen.

Suttgart liegt auch nicht an der San Francisco Bay, nein wir befinden uns immer noch in den Straßen von Stuttgart

Das Städtle von oben mit Weinbergen, Bilderbuchschichtstufe, Volksfest auf dem Cannstatter Wasen (wer entdeckt das Riesenrad?) und dem Fußball-Stadion.

Heute dann morgenliches Vorlesen. Wenn es nach den Kindern ginge, dann könnten wir das stundenlang machen.

Meine Ausbeute von gestern. Superschöne Stickies von Dachs Dessert.

Nachmittags ging's dann ab in den Garten. Die letzten Äpfel wurden geerntet und die ersten Pfirsiche.

Fanny bediente sich sogleich bei den süßen Früchten

Und wer heute noch alles mitgemacht hat, seht ihr wie immer bei Frau Kännchen. Ich geh' jetzt gleich mal schauen...

08.09.10

Und gibt's sonst noch was Neues?

Ja! Immer öfter beschleicht mich ein schlechtes Gefühl, wenn ich Kleidungsstücke "Made in Bangladesh" oder "Made in India" kaufe. Seit ich nähe, betrachte ich Kleidung viel aufmerksamer und weiß die Arbeit, die in einer Kinderhose mit Cargotaschen und komplizierten Gesäßtaschen und sonstigem Schnickschnack steckt, einigermaßen einzuschätzen. Kostet diese Hose um die 15 Euro, dann darf die herstellende Person nicht viel daran verdienen. Wenigstens für die Kinder möchte ich nun soviel wie möglich selbst nähen und bin immer froh, wenn ich einen schönen, nicht zu aufwändigen und gut sitzenden Schnitt finde. Ich glaube, dieser Hosenschnitt aus der Ottobre 4/2009 ist so einer. Zum ersten Mal habe ich eine Hose mit Reißverschluss genäht. Ist gar nicht so schwer, wie immer gedacht und meinem Sohn passt sie auch gut. Außer vielleicht, dass die Hose noch eine Nummer zu groß ist, und die Hosenbeine bei Ottobre-Modellen generell zu lang für Simon sind.


Der Feincord war ein Schnäppchen, ebenso wie der wunderbare braun-petrol-farbige Streifencampan, den ich letztens beim Garagenverkauf meines Leib und Magen Stoffdealers erstanden habe. Daraus nähe ich mir gerade ein weiteres Streifen-Langarm-Shirt.
***
Das triste Regenwetter da draußen hält uns hier drinnen. Und ich muss mir wieder ein Indoor-Programm überlegen. Ein Programm, das meine beiden kleinen Streithähne davon abhält, beißend, kratzend und zwickend übereinander herzufallen. (Noch 25 Tage bis zum Kindergartenstart! Herr, lass' bitte wenigstens noch an ein paar Tagen die Sonne scheinen!) Fanny und Simon mögen es neuerdings etwas vorgelesen zu bekommen. Mangels passenden Kleinkinder-Vorlesestoffes (bitte nicht zu viel Text auf zu wenige Bilder verteilt), haben wir heute einen Ausflug zur örtlichen Buchhandlung unternommen. Neu in unserem Bücherregal sind nun Henriette Bimmelbahn und ihre kleinen Freunde sowie der Maulwurf, der nicht wusste, wer ihm auf den Kopf gemacht hat. Bestellt haben wir dieses süße Buch, das die Buchhandlung leider nicht vorrätig hatte. Aber so haben wir für die kommende Zeit wenigstens einen Programmpunkt mehr, der hilft, die Kaugummi-Tage zu verkürzen. Ganz weit oben auf der Bücher-Hitliste der Kinder steht zur Zeit übrigens Onkel Tobi, dessen Reime sie inzwischen schon teilweise frei mit aufsagen. Ich lese Onkel Tobi auch sehr gerne vor, denn die Melodie der Reime begeistert mich jedes Mal aufs Neue. 


***
Eine Freundin hat mir heute eine Tüte voller "Retrostoffe" überreicht. Eine ihr bekannte, ältere Dame hat ihre diese vermacht, weil sie anscheinend nicht mehr näht. Neuer alter Stoff für neue Kleider und so. Vielen, vielen Dank dafür!



***
Heute habe ich es zum ersten Mal gewagt, Simons Haare selbst zu schneiden. Mit dem Ergebnis war ich so zufrieden, dass auch noch Fanny daran glauben musste. Jetzt ist Fannys Lockenpracht viel leichter zu bürsten. Ich hoffe, dass uns nun der zweimal täglich stattfindende Kampf beim Haare kämmen erspart bleibt.
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05.09.10

Äpfel

Heute war Gartentag. Nachdem wir gehackt, ein weiteres Stück des gänzlich von Gras und Unkraut überwucherten geplättelten Wegs freigelegt, den desolaten und hässlichen, gemauerten Grill demontiert und ehemalige Steintreppenstufen, die als Terassen- begrenzungen dienten, aus dem Erdreich entfernt haben, kamen wir also zum eigentlichen Grund unseres Nachmittags im Garten: wir ernteten einen großen Teil der bilderbuchmäßigen Cox-Orange-Äpfel. Der Baum trägt heuer wunderbar große und aromatische Früchte. Leider ist jedoch beinahe jeder Apfel verwurmt. Macht nix, heute Nacht breiten wir sie noch auf den Regalbrettern im Keller aus, und freuen uns über unsere ergiebige Ernte an einem strahlend schönen Spätsommertag. Ich hab' jetzt  schon Muskelkater ...

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28.08.10

Testlauf



Mal wieder ein neues Rezept ausprobiert heute: den Banana Chocolate Swirl Cake à la Madame Cynthia. Ein prima Rezept, wenn die Fruchtfliegen mal wieder Party feiern. In der Obstschale, wo bereits braun-gelbe Bananen langsam vor sich hin gären.

Fazit: Den Kuchen nächstes Mal nicht mit dem Saure-Sahne-Schokoladen-Frosting, aber dafür mit stinknormalem Schokoguss überziehen. Dann wird er richtig gut :-).

Und: Dieses Rezepte-Buch wird überschätzt.

27.08.10

Spanisch für Anfänger

Irgendwann, so dachte ich in analogen Zeiten, werde ich mein Pidgin-Spanisch verbessern. Das Vorhaben wurde heute Nachmittag ad acta gelegt *grmpf*.

26.08.10

Tutorial: Fadenwechsel bei Overlock-Maschinen leicht gemacht

Wahrscheinlich hat jeder Overlock-Neuling mehr oder weniger Respekt vor dem Einfädeln bzw. Faden wechseln an der neuen Maschine. Seit der Overlock-Schulung beim Nähmaschinen-Händler meines Vertrauens, ist das zumindest bei mir nicht mehr so. Uns wurde dort ein toller Trick gezeigt, der das Faden wechseln sehr erleichtert. Vielleicht kennt die eine oder andere diesen "Ziehtrick" noch nicht. Deshalb möchte ich ihn hier zeigen. Los geht's!

1. Zuerst die Fäden kurz oberhalb der in der Overlockmaschine befindlichen Fadenrollen abschneiden


2. Fadenspannung auf "1" runterschieben bzw. runterdrehen

3. Nähfuß anheben und Messer hochdrehen

4. Garnrollen auswechseln und die Fadenenden des neuen Garns mit den in der Maschine befindlichen Fadenenden verknoten. Maschinenfäden verbleiben dabei in allen Halterungen.

5. Das sieht dann so aus:

6. Überstehenden Faden bei allen 4 Fadenpaaren knapp am Knoten abschneiden

7. Und nun beherzt an der Fadenwurst ziehen. Bewegen sich die Fäden durch die Maschine, dann ist das sehr fein, wenn nicht ...

8. ... dann einfach am Rad drehen und dabei an der Wurst ziehen, bis sich etwas tut. Irgendwann löst sich der Widerstand.

9. Beim Ziehen auf die Knoten achten. Bei den Nadelfäden muss aufgepasst, denn die Knoten passen ja nicht durch die Nadelöhre.

10. Deshalb müssen die beiden Fäden, die durch die Nadeln laufen, vor und nach der Nadel abgeschnitten werden. Die beiden anderen Fäden können durch weiteres Ziehen an der Fadenwurst eingefädelt werden.

11. Seht ihr: hier sind die weißen Fäden schon durch.

12. Nun noch die abgeschnittenen Fäden in die Nadeln einfädeln und nach hinten unter den Nähfuß legen.

13. Die beiden anderen Fäden nach links legen.

14. Messer wieder runterklappen, Nähfuß runterklappen

15. Fadenspannung wieder wie gewünscht einstellen

16. Fadenenden zusammen in die Hand nehmen, und während Du auf das "Gaspedal" trittst, daran ziehen. Es sollte dann wieder eine schöne Fadenwurst entstehen.

Weiterhin viel, viel Spaß beim Overlocken. Ich liebe ja dieses Maschinchen...